BVB verlängert Vertrag mit Ricken bis 2012
10.02.2010 | 13:06 Uhr 2010-02-10T13:06:00+0100
Dortmund. Borussia Dortmund hat den bis zum Saisonende laufenden Vertrag mit Nachwuchskoordinator Lars Ricken vorzeitig bis zum 30. Juni 2012 verlängert. Der 33- jährige frühere Profi des BVB übernahm dieses Amt im Juli 2008. Zudem spendet der BVB 17.000 Euro für die Erdbeben-Opfer in Haiti.
„Wir freuen uns sehr, dass Lars sich weiter für Borussia Dortmund engagiert“, betonte der Vorsitzende der BVB-Geschäftsführung Hans-Joachim Watzke. Ricken sei ein Garant für Kontinuität in der Nachwuchsarbeit und ein „wichtiger Baustein“ im Konzept von Borussia Dortmund. Sportdirektor Michael Zorc hob hervor: „Lars Ricken ist eine Dortmunder Integrationsfigur, er leistet erstklassige Arbeit und ist gleichzeitig ein Vorbild für die Nachwuchsspieler des BVB, weil er selbst den Weg gegangen ist, den die Jungen schaffen wollen.“
Ricken sagte, der BVB sei für ihn eine Herzensangelegenheit. Er betonte die hervorragende Zusammenarbeit mit Cheftrainer Jürgen Klopp sowie mit Zorc und Watzke. „Wenn so viele junge Spieler zum Kader der Bundesligamannschaft gehören und weitere auf dem Sprung sind, zeigt das, dass Borussia Dortmund den richtigen Weg in die Zukunft eingeschlagen hat“, so Ricken, der mit der Fernsehmoderatorin Andrea Kaiser liiert ist und zueletzt bei der 100-jährigen Geburtstagsfeier als Jahrhunderttorschütze des BVB gewählt und ausgezeichnet wurde.
BVB spendet 17.000 Euro für Haiti
Aus dem Kartenverkauf für das Spiel gegen Eintracht Frankfurt am letzten Sonntag spendet Borussia Dortmund 17.000 Euro für die „Hilfe für Haiti“. Der BVB hatte die Tickets in der Nord-Ost-Ecke des Signal Iduna Parks zum einheitlichen Sonderpreis von 25 Euro angeboten und angekündigt, von jeder verkauften Karte 15 Euro für die von dem schweren Erdbeben betroffenen Menschen zu spenden. Mehr als 1100 Fans machten von dem Angebot Gebrauch. Vom BVB aufgerundet ergibt sich eine Spendensumme in Höhe von 17.000 Euro. Borussia Dortmund plant weitere Aktionen zugunsten der Erdbebenopfer.

0mitdiskutieren