BVB-Sportdirektor Zorc nerven Vergleiche mit Bayern München

Sportdirektor Michael Zorc kann die Kommentare zur Punkteausbeute von BVB und Konkurrent Bayern München nicht mehr hören.
Sportdirektor Michael Zorc kann die Kommentare zur Punkteausbeute von BVB und Konkurrent Bayern München nicht mehr hören.
Foto: sid
Was wir bereits wissen
Michael Zorc kann die Kommentare zum Rückstand von Borussia Dortmund auf den FC Bayern München nicht mehr hören. Der BVB habe sich fußballerisch im Vergleich zur vergangenen Saison verbessert, aber die Punkteausbeute der Bayern sei "zurzeit einfach optimal". Lobende Worte fand Zorc für Torjäger Marco Reus.

Köln.. Sportdirektor Michael Zorc vom deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund nerven die Kommentare über den Neun-Punkte-Rückstand auf Bayern München in der Bundesliga-Tabelle. "Warum wird nicht endlich einmal akzeptiert, dass wir uns nicht permanent mit Bayern München vergleichen? Das haben wir in der vergangenen Saison nicht getan, als wir acht Punkte vor dem FC Bayern standen - und wir machen es auch jetzt nicht. Wir spielen unsere eigene Saison", sagte der 50-Jährige in der Bild-Zeitung.

Die Borussia spiele in seinen Augen besser Fußball als in der vergangenen Saison zum selben Zeitpunkt. Nur hätte man trotz Überlegenheit und Chancen auswärts zu viele Zähler liegen lassen, sagte Zorc und ergänzte: "Bayerns Punkteausbeute ist zurzeit einfach optimal."

BVB-Trainer Klopp soll mindestens bis 2016 Trainer bleiben

BVB Zufrieden zeigte sich Zorc mit der Entwicklung des 17 Millionen Euro teuren Nationalspielers Marco Reus: "Er ist unser bester Torschütze. Wir sind unheimlich zufrieden mit Marco, denn er spielt bislang eine richtig gute Saison. Wir können von dem Jungen aber nicht erwarten, dass er jedes Spiel für uns entscheidet."

Gelassen registriert Zorc auf die Spekulationen, Trainer Jürgen Klopp würde Bundestrainer Joachim Löw nach der WM 2014 ablösen. "Jürgen wird mindestens bis 2016 bei uns bleiben und vielleicht noch drüber hinaus. Das ist im Fußball eine sehr lange Zeit", so der Ex-Nationalspieler. (sid)