BVB-Profi Großkreutz verteidigt zweite große Liebe FC Köln

BVB-Profi Kevin Großkreutz macht keinen Hehl aus seiner Leidenschaft für den 1. FC Köln.
BVB-Profi Kevin Großkreutz macht keinen Hehl aus seiner Leidenschaft für den 1. FC Köln.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Wegen seiner Sympathien für den FC Köln ist Kevin Großkreutz beim Spiel des BVB in Gladbach beleidigt worden. Das ließ er aber nicht auf sich sitzen.

Dortmund.. Es war im Oktober 2011, als Ur-Dortmunder Kevin Großkreutz endgültig sein Herz für den 1. FC Köln entdeckte. 5:0 siegte der BVB damals bei den Geißböcken und holte sich dafür nach dem Spiel nicht nur den Applaus der eigenen Fans ab, sondern auch den der Kölner. Seitdem besucht Großkreutz immer mal wieder ein Spiel des FC - und macht daraus kein Geheimnis. Bei der Partie des BVB in Gladbach am vergangenen Samstag stieß das den Gladbacher Fans allerdings sauer auf.

Großkreutz Die den Kölnern traditionell in enger Rivalität verbundenen Gladbach-Fans zeigten beim 3:1-Sieg ihres Teams ein gegen Großkreutz gerichtetes Banner. Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, soll auch die Kölner Fangruppierung "Boyz" damit beleidigt worden sein. Großkreutz reagierte jetzt auf die Beschimpfungen mit einem Post via Instagram. "Da könnt ihr mich noch so oft beleidigen, wie ihr wollt! Freunde sind Freunde", schrieb er, "und zu denen steht man." Die Kölner würden immer Freunde von ihm bleiben.

Großkreutz stellte sich schon einmal hinter "Boyz"

Dass BVB-Profi Großkreutz mit den "Boyz" sympathisiert, zeigten auch einige inzwischen gelöschte Instagram-Bilder, auf denen er mit einem Pulli der Gruppierung posierte. Nach dem Rheinderby zwischen Gladbach und Köln im Februar, bei denen rund 30 Mitglieder der "Boyz" den Platz gestürmt hatten, war Großkreutz wegen seiner Verbindung zu ihnen in die Kritik geraten.

Er distanzierte sich damals von der Gewalt, machte aber auch deutlich, welchen Stellenwert er den "Boyz" beimisst. Ohne sie, so Großkreutz, „würden heutzutage nicht Abertausende Fans beider Lager mit dem jeweils anderen Verein mitfiebern“. (cho)