BVB-Kapitän Kehl will sich nicht über Bayern äußern
25.01.2012 | 19:52 Uhr 2012-01-25T19:52:14+0100
Dortmund. BVB-Kapitän Sebastian Kehl musste bei der 5:1-Gala in Hamburg nach 73 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Anschließend gab er Entwarnung. "Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme", sagte Kehl. Am Mittwoch konnte er wieder normal trainieren.
Im Fall von Sebastian Kehl müssen die Fans von Borussia Dortmund ja gleich an einen schlimmen Unglücksfall denken. Die Verletzungsgeschichte des Kapitäns ist schließlich eine, die mit ein paar Erläuterungen zu jeder einzelnen Blessur der vergangenen Jahre einen Wälzer füllt. Als es für Kehl in Hamburg nicht mehr weiterging, dürfte also vielen Schwarzgelben der Atem gestockt haben. Am Spielfeldrand warteten Mohamed Zidan und Lucas Barrios auf ihre Einwechslung. Offensivkräfte. Doch Trainer Jürgen Klopp musste in Minute 73 umdisponieren, Kehli, ausgerechnet der Kehli konnte nicht mehr weitermachen.
Kehl gab Entwarnung
Sebastian Kehl gab anschließend Entwarnung. „Ich hatte schon die ganze Woche über leichte Oberschenkelprobleme“, sagte er, und Klopp deklarierte seine Maßnahme, den zentralen Defensiven, den Abräumer und Aufbauer vom Feld zu nehmen, als „reine Vorsichtsmaßnahme“. Vorsichtig ist Kehl auch in die Woche eingestiegen. Im Training trat er kürzer, ebenso wie der leicht angeschlagene Sven Bender, der Kollege von der zweiten Sechser-Position. Am Dienstag war dann ohnehin trainingsfrei. Zeit zur Regeneration, Zeit auch, das Geschehen von Hamburg noch einmal zu vergegenwärtigen.
5:1, ein Auswärtserfolg mit Strahlkraft, ein Erfolg, der den BVB bundesweit wieder als Titelkandidaten, als knackharten Herausforderer des FC Bayern erkennbar gemacht hat. Vor allem, weil der Ständigfavorit bereits am vergangenen Freitag zum Rückrundenstart der Bundesliga in Mönchengladbach böse gestrauchelt war. Der erfahrene Kehl mochte sich zu den Bayern aber gar nicht erst äußern. „Es wird noch so viel passieren…“, erklärte er nur - und war damit auf der sicheren Seite.
Jürgen Klopp hatte sich schließlich wie sein Anführer (der allerdings auch sanft kritisch anmerkte, dass durchaus mehr Tore möglich gewesen wären in Hamburg) darauf beschränkt, von diesem einen Auftritt seiner Elf zu schwärmen. Dem Druck der nachhakenden Medienvertreter, aus der beeindruckenden Performance den tabellarischen Spitzenanspruch für die Endabrechnung abzuleiten, hielt der Trainer auch in Hamburg locker stand. „Wir haben gewonnen, jetzt geht es weiter.“ Und zwar mit dem Heimauftakt am Samstag, mit der Partie gegen die den eigenen Vorstellungen irritiert hinterher hinkenden Hoffenheimer.
Wieder voll trainiert
„Super angefühlt“ habe sich der Sieg beim HSV, meinte Sebastian Kehl übrigens auch noch. Am Mittwoch konnte der Dortmunder Capitano wieder ganz normal trainieren. Gegen die TSG soll es sich also natürlich auch wieder super anfühlen - im Oberschenkel und auf dem Rasen.

17:35
Warum auch,selbst wenn die Meister werden, die Bayern,merkt das doch kaum einer.
13:37
Der Kehl war schon immer ein Intelligenter!
Nur nicht provozieren und immer volle Leistung zeigen.
Aber er sollte auch dem Subotic zur Seite stehen damit kein noch größeres Drama entsteht.
Die Bayern haben das ja auch bei Ribery geschafft der wohl auch seine DNA wild verteilt!
10:49
Das ist auch gut so. Den Unsinn den der Kapitän der Bayern Philip Lahm seit geraumer Zeit erzählt , ist wirklich unerträglich ( u.a. s.Kicker -Interview )
09:44
Bitte, bitte, bitte lasst dieses Wort ganz schnell wieder verschwinden, erst recht im Zusammenhang mit dem BVB. Dass Michael Ballack ständig mit diesem Klinsmannschen Unwort bedacht wird, ist schon schlimm genug, jetzt fangt nicht an, jeden Bundesligakapitän so zu taufen.
Danke!
Genau, das Wort kann gerne in der Sommermärchenzeit verbleiben! Bzw bei Ballack enden...
08:48
Wir haben noch 2 bundesligareife Sechser in der Hinterhand (Ilkay und den frechen Moritz). Bender wird mit Sicherheit nicht ausfallen. Sollte Leitner statt Kehl spielen, geht die Welt auch nicht unter.
20:15
Mario Götze fällt fast 2 Monate aus, Kehl geht vorsichtshalber in Hamburg vom Platz, trainiert mit "gebremstem Schaum", die zweite "6" mit Sven Bender ist auch nicht 100pro fit und was mit Santana ist, weiß auch keiner genau... Unser Spiel lebt von einem lauf- und kampfstarken Mittelfeld...Hoffentlich sind das alles nur "Vorsichts"-Maßnahmen. Die drei Punkte gegen Hoppeheim wären psychologisch enorm wichtig und würden die Punkte in Hamburg richtig aufwerten. Die Bayern werden gegen Wolfsburg nichts anbrennen lassen, Schalke wird in Köln genauso punkten wie Gladbach in Stuttgart. Also Jungs...Vollgas am Samstag vor über 80.000 und oben dran bleiben. Glück auf und nur der BVB!
Von den Spielen, die wir ohne Götze bestreiten, erscheinen mir, ganz realistisch, die Heimspiele gegen Hoppelsindsheim und Vizekusen richtige Knackspiele zu sein. Der eine Gegner liegt uns nicht, der andere kann an einem guten Tag echte Probleme bereiten.
Zur Seuche: das mit der Doppel6 von Hamburg wird schon, nur, viel darf nicht mehr passieren. Und wer weiß, wie Subotic das alles zusetzt...
So getippt:
Bayern Wolfsburg 3:0
Stuttgart Gladbach 2:1
Köln Schalke 1:1
Die Geschichte mit Subotic macht mich auch nervös und er kann die Birne gar nicht frei haben, bei so einer dämlichen Geschichte. Unmöglich, da wieder zur Tagesordnung über zu gehen. Bin gespannt, ob Klopp da eine Alternative sucht und ihm erstmal Zeit gönnen kann. Aber bei der dünnen Personaldecke in der Abwehr? Im Mittelfeld haben wir ja Gott sei Dank noch die eine oder andere Alternative mit Perisic, Leitner, eventuell Löwe und Gündogan. Bin total gespannt, was da übermorgen auf den Platz kommt....So viele Fragezeichen im Moment, von Götze über Barrios bis hin zu Weidenfeller und jetzt Subotic...