BVB-Innenverteidiger mit starkem Auftritt gegen Berlin - Note 2

Torschütze für Borussia Dortmund: Neven Subotic.
Torschütze für Borussia Dortmund: Neven Subotic.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Der 2:0-Sieg des BVB gegen Hertha war das, was man einen Arbeitssieg nennt - und so verwundert es nicht, dass die Abwehrspieler gute Noten bekamen.

Dortmund.. Noten von 2 bis 4,5 - diskutieren Sie mit uns die Leistung von Borussia Dortmund im Spiel gegen Hertha BSC.

Die BVB-Noten in der Übersicht - Starker Auftritt von Hummels und Subotic

Mitch Langerak: Roman Weidenfeller war zwar wieder fit, musste aber auf der Bank Platz nehmen. In der ersten Halbzeit hätte statt Langerak aber auch dessen Sporttasche zwischen den Pfosten stehen können, die Hertha brachte keinen Schuss aufs Tor. Erst nach 55 Minuten trudelte ein Ball auf sein Tor - es war ein zu lang geratener Freistoß. Der Australier meisterte diese Herausforderung fehlerfrei. Note: 3,5

Erik Durm: Machte in der 47. Minute sein erstes Pflichtspieltor, als er von rechts nach innen zog und den Ball - allerdings alles andere als unhaltbar - aufs lange Eck schoss. Stürmte immer wieder mit nach vorne und schlug einige sehr ordentliche Flanken in den Strafraum. Nach hinten mit ein paar kleineren Wacklern. Note: 2,5

Neven Subotic: So freistehend kommt er nach Eckbällen normalerweise nicht einmal im eigenen Strafraum an den Ball. Ihm war's egal, er drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (9.). Hinten resolut im Zweikampf und fast komplett fehlerfrei. Note: 2

Mats Hummels: Er hätte schon nach sieben Minuten das 1:0 machen können, doch er setzte seinen Kopfball freistehend deutlich über das Tor. Sein Hauptjob, das Abwehrspiel, gelang ihm deutlich besser, er fing viele Pässe in den Strafraum ab und ließ die Berliner kaum einmal gefährlich zum Abschluss kommen. Stark sein langer Außenrist-Pass auf Mkhitaryan, den der aber frei vor dem Tor nicht kontrollieren konnte (43.). Note: 2

Marcel Schmelzer (bis 72.): Machte eine eher unauffällige Partie auf der linken Seite. Nach vorne kamen kaum Impulse, nach hinten ließ er aber auch kaum etwas zu. Note: 3,5

Sebastian Kehl: Anfangs sehr präsent mit vielen gewonnenen Zweikämpfen im Mittelfeld. Mit zunehmender Spieldauer aber ließ der BVB-Druck nach und die Lücken im Zentrum wurden etwas größer - auch weil der Routinier nicht mehr in jeden Zweikampf kam. Note: 4

Ilkay Gündogan: In der ersten Halbzeit mit deutlich aufsteigender Tendenz gegenüber seinen letzten Auftritten, gewann einige Defensivzweikämpfe, spielte saubere Pässe und präzise Verlagerungen - vertändelte aber auch zwei aussichtsreiche Kontersituationen, weil er sich nicht rechtzeitig vom Ball trennte. Nach der Pause mehrten sich diese Unkonzentriertheiten. Note: 3,5

Kevin Kampl: Es war wie so häufig, seit der Österreicher für den BVB spielt: Gegen den Ball mit herausragenden Momenten, mit dem Ball gelang ihm sehr viel weniger. Traf in aussichtsreicher Position im Strafraum den Ball nicht (67.), das hätte gerne das 3:0 sein dürfen - ebenso wie in der 83. Minute, als er einen Abpraller nicht am Torhüter vorbei brachte, nachdem er zuvor Kagawa gut freigespielt hatte. Note: 4,5

Shinji Kagawa (bis 84.): Versetzte seinen Trainer Klopp nach der Halbzeitpause kurzzeitig in Ekstase - weil er durch starkes Pressing gegen Lustenberger den Konter unterband. Meist allerdings sahen seine Offensivbemühungen aus wie in der 62. Minute, als er den Ball bei einem Konter viel zu lange am Fuß führte, dann nur noch selbst abschließen konnte und deutlich zu hoch schoss. Seine beste Chance vergab er in der Schlussphase, als er vollkommen frei vor dem Tor den Torhüter anschoss (83.). Note: 4

Henrikh Mkhitaryan: Nach sieben Minuten schlug er den ersten guten Eckball, den Hummels allerdings über das Tor köpfte. Nach neun Minuten schlug er den zweiten guten Eckball, den Subotic im Tor unterbrachte. Nicht nur in diesen Momenten unterstrich er seine ansteigende Form der letzten Wochen. Doch auch ihm gelang längst nicht alles - Hummels' tollen langen Pass etwa konnte er frei vor dem Tor nicht kontrollieren (43.). Nach der Pause mit deutlich weniger gelungenen Aktionen - und nach 75 Minuten musste er sich nach allzu lässigem Spiel in der eigenen Hälfte einen überaus deutlichen Rüffel von seinem Kapitän anhören. Note: 3,5

Pierre-Emerick Aubameyang (bis 66.): Bewegte sich viel, bewegte sich gut, kam aber nicht allzu oft an den Ball und blieb dieses Mal ohne nennenswerten Ertrag - auch weil er den Ball nach einem Fehlpass des Berliner Torhüters nicht zum freistehenden Kagawa spielte, sondern selbst aus spitzem Winkel den Abschluss suchte und geblockt wurde (51.). Note: 3,5

Ciro Immobile (ab 66.): Kam für Aubameyang. Ohne Note

Lukasz Piszcek (ab 72.): Kam für Schmelzer. Ohne Note

Sven Bender (ab 84.): Kam für Kagawa. Ohne Note