BVB geht in Marseille unter
28.09.2011 | 22:51 Uhr 2011-09-28T22:51:01+0200
Marseille. Alles versucht, nichts gekriegt: Das kuriose Champions-League-Spiel bei Olympique Marseille dominierte Borussia Dortmund. Der BVB traf Latte und Pfosten, verlor aber mit 0:3. Die Innenverteidiger Subotic und Hummels patzten.
Südfranzosen lieben Fremdsprachen nicht überschwänglich. Für die Heimpartie gegen den BVB hatte sich Olympique Marseille an das Deutsche gewagt. „Schlagen Dortmund“ war auf dem Titelblatt des Stadionmagazins zu lesen. Sprachlich nicht ganz korrekt, inhaltlich dagegen schon. Mit einer derben 0:3-Niederlage endete die erste Auswärtspartie der Schwarz-Gelben in der Champions League seit acht Jahren. „Das war ein gebrauchter Abend“, urteilte Verteidiger Mats Hummels treffend.
Angegangen wurde die Mission in der Mittelmeer-Metropole auch von einem Überraschungsgast in der Anfangsformation. Nach seinen Treffern im ersten Spiel der Gruppenphase gegen den FC Arsenal und in Mainz war der Einsatz von Ivan Perisic erwartet worden. Doch der Kroate, der zwei Jahre lang beim FC Sochaux unter Vertrag stand und deshalb noch am Vorabend der Begegnung in fließendem Französisch erklärt hatte, dass ihn das Starten in der ersten Elf „mit sehr viel Selbstbewusstsein“ ausstatte, musste weichen. Für Kevin Großkreutz. Der Ur-Borusse nahm den Dreierkettenplatz auf der linken Offensivseite ein, den er in der Titelsaison sicher gehabt hatte.
Pfosten und LatteAnsonsten aber vertraute Trainer Jürgen Klopp dem etablierten Personal. Zur Stabilisierung brachte er die zentralen Mittelfelddefensiven Sebastian Kehl und Sven Bender zusammen. Als Linksverteidiger konnte der zwischenzeitlich verletzte Marcel Schmelzer auflaufen. Und der leitete auch die erste Dortmunder Chance ein. 19 Minuten waren bereits hektisch durchgekämpft, als sich Mario Götze auf der linken Torraumseite der Franzosen trickreich durchsetzte. Er scheiterte an Torhüter Steve Mandanda.
Mehr als 60 Prozent Ballbesitzzeit verzeichnete der BVB bis dahin – ohne dass sich der statistische Wert in optischer Überlegenheit ausgedrückt hätte. Marseilles Trainer Didier Deschamps wählte ein Angriffswillen andeutendes 4-1-4-1-System. Die Angriffe waren allerdings gesetzt wie Nadelstiche. Und eine Minute nach der ersten Dortmunder Chance tat der erste richtig weh. So unglücklich wie schon vor dem 2:1-Siegtreffer der Hannoveraner in der vorletzten Bundesligapartie rutschte Neven Subotic auch in Marseille aus. Der Ball kam deshalb von der rechten bis zur linken Strafraumseite durch. Dort lauerte Andre Ayew und nutzte sein Freispiel. Mit dem linken Fuß traf er ins rechte untere Toreck – 1:0, Roman Weidenfeller war chancenlos.
Subotic hatte nicht nur Probleme mit der Standfestigkeit
Innenverteidiger Subotic hatte jedoch nicht nur Probleme mit der Standfestigkeit. Immer wieder versuchte er, mit weiten Bällen Richtung Spitze das Spiel der Dortmunder mit einem Anstrich von Gefahr zu versehen. Und immer wieder landeten die Bälle in von Olympique beruhigten Zonen. Dass das Ergebnis nicht schon zur Halbzeit frustrierender ausfiel, lag an Weidenfeller.In Runde zwei konnte allerdings auch der Keeper sein Team nicht mehr retten. Die Borussen kamen zwar gut aus der Pause und hatten eine sehr gute Möglichkeit zum Remis, aber Mario Götze scheiterte am Pfosten. Danach ging es rasant bergab. Der zweite Innenverteidiger patzte in Minute 62: Fehler Mats Hummels, Tor durch Loic Remy. Eiskalt. Mit Wucht. Treffer Nummer drei besorgte dann wieder der Ghanaer Ayew, der einen Foulelfmeter ganz sicher verwandelte. Und dann passte es noch ins Bild dieses Abends, dass auch der eingewechselte BVB-Torjäger Lucas Barrios nur die Latte traf.
Trainer Klopp hatte vor der Partie noch gerätselt, wie stark der Gegner wirklich sein würde. Jetzt weiß er es.

18:56
@Burkinho
Da debe ich Dir 1904./. Recht.
BWG
17:41
#144 von ollikli
Ist ja richtig, jetzt stellt sich die Frage, wann die Retourkutsche der Retourkutsche, der Retourkutsche, der Retourkutsche... kommt. Ganz ohne Häme, ihr werdet irgendwann wieder ein Spiel vergeigen wie in Helsinki und wir auch wieder eins wie gestern.
Es hatten schon einige von euch letzte Saison angekündigt, im Laufe unserer CL Saison hier vorbeizuschauen, um Dampf abzulassen und uns im Bedarfsfall euren großen Erfolg vom letzten Jahr unter die Nase zu reiben. Da hast du dann Leute dabei, die sieht man ein halbes Jahr nicht auf den Fußballseiten, aber dann kriechen sie wieder hervor.
Das betrifft beide Fanlager und da frag ich mich ernsthaft, wie alt die Leute sind? Also von Kleinkindern ist man sowas gewohnt, wenn die sich im Sandkasten um ihre Förmchen streiten oder darüber wer zuerst angefangen hat. Wer sich auf so ein Niveau begibt, sorry, den kann ich nicht ernst nehmen. Wie schon geschrieben, wer´s braucht soll´s halt machen, aber wundern muss sich dann keiner, wenn das Niveau weiter sinkt, denn das hat nix mehr mit frotzeln zu tun.
16:17
In der CL war es das wohl, für die Liga reicht es für Platz 2 bis 5....
15:03
Hmm, ich erinner mich nur zu gut an einige Hasskommentare der lüdenscheider Fraktion, als wir im HF gg. ManU raus geflogen sind.
Ein spezieller User hat mir versprochen, dass im Zusammenhang mit schwarz gelb, niemals in England über Bratwurst-Fußball geschrieben wird. So wie der momentane Stand der Dinge ist, wird man in England gar nichts über schwarz gelb schreiben.
Für Deutschland ist die Niederlage sehr bitter, der Meister verliert gg. einen Franz-Mann-Club, der in der Bundesliga nicht mal in der oberen Hälfte auftauchen würde.
Trotzdem jetzt viel Erfolg für die nächsten Spiele, man ist zum Siegen verdammt. Glück auf
15:02
Jetzt mal ehrlich, wie es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Ist doch klar, dass bei schlechteren Ergebnissen die Retourkutsche kommt, für zahlreiche Kommentare absolut unter der Gürtellinie, die aus Euerer Ecke kamen. Wer austeilt, muss auch einstecken können.
Besser gespielt, mehr Ballbesitz, mehr Chancen, etc. Alles egal, denn am Ende steht ein 0:3.
Anstatt möglichen vier oder gar sechs Punkten, ist man in der CL jetzt brutal (frei nach JK) unter Druck. Bin gespannt wie sie damit umgehen. Noch ist nichts verloren.
BWG
14:55
Ich weiß auch nicht, warum man auf gewisse Leute noch eingeht, von denen eh nur Blödsinn kommt und das jeden Tag auf´s Neue. Da ist jedes Wort ein Wort zuviel, ehrlich.
Nur der BVB!
14:52
Hallo BXBler,
ich kann euch sagen, warum das Spiel bei OM in die Hose gehen mußte.
Eure Mannschaft ist sicherlich nicht schlecht, aber sie ist viel zu Grün für die CL. Man kann auswärts nicht so blind nach vorne laufen wie ihr es tatet. So etwas wird in der CL meistens bestraft, es sei denn der Club heißt Barcelona.
Fragt euren Trainer was er sich dabei gedacht hatte. Ich muß auch was zu eurem Superstar sagen. Götze ist echt super, aber sagt dem doch mal, daß ein oder zwei Gegenspieler vollkommen ausreichen zu umspielen, er muß nicht unbedingt auch noch den Dritten. So verliert seine Spielart an Zauber und ist nichts weiter als brotlose Kunst.
Warum spielt eigentlich der Kehl oder der Großko... bei euch? Gestern schon in der 1. Hälfte Totalausfälle. Merkt euer Medientrainer das nicht.
Klopp sah gestern ziemlich abgebrannt aus.
Ihr werdet mir natürlich nicht zu stimmen können, aber dieser HauruckFußball war letzte Saison erfolgreich, d.h. aber nicht das er diese Saison zum Erfolg führt.
Glück auf!!!!!!!!!!!!!!!!!
14:42
Was war denn eigentlich mit Favre bei HBSC? Der hat die Saison nach der CL-Quali auch nicht überlebt. Und das, obwohl er wie es sicht nicht erst jetzt zeigt, ein ausserordentlich talentierter Trainer ist, im Gegensatz zu Werner Beinhart Lorant jr.
14:38
Langsam wirds wieder richtig albern hier!!
Sieht jemand einen Grund, dass wir uns vor den Fans dieses unbedeutenden, schalenlosen Gelsenkirchener Vorortvereins rechtfertigen müssen?
Ich nicht!
Dass Rückschläge kommen, wusste jeder, aber daraus lernen wir.
Am Samstag 3 Pkt und die( Fußball ) Welt sieht schon wieder ganz anders aus.
14:33
@134
Die sind doch alle so jung, wenn die BVB-Jungs jetzt den nächsten Schritt machen wollen, könnten die bei der S04 U23 mit trainieren, ich bin sicher, dass die BVB Spieler enorm profitieren würden. Und das Leistungsniveau müsste derzeit auch so etwa passen.