Das aktuelle Wetter NRW 3°C
BVB

BVB-Gegner „ManCity“ ist ein Klub wie aus 1001 Nacht

02.10.2012 | 19:40 Uhr
BVB-Gegner „ManCity“ ist ein Klub wie aus 1001 Nacht
Edin Dzeko stürmt für Manchester City.Foto: Sang Tan / dapd

Manchester.  Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan pumpt irrwitzige Summen in sein Projekt „ManCity“. Trainer Roberto Mancini stehen 31 Profis zur Verfügung. Selbst das Spielfeld ist das größte auf der Insel - und der Rasen nach dem „Desso GrassMaster Methode“ gepflanzt.

900 Millionen Euro soll Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan in nur vier Jahren in sein Projekt „Manchester City“ gepumpt haben. Und das ist nur die offizielle Zahl. Wie viel Geld genau es schon bis jetzt gewesen ist, weiß das Mitglied der Herrscherfamilie von Abu Dhabi vermutlich selbst nicht ganz genau. Willkommen in einer anderen Welt.

150 000 000

Video
Dortmund, 02.10.12: "Deutscher Meister gegen englischen Meister – was gibt's Besseres?" BVB-Torwart Roman Weidenfeller brachte die Stimmungslage vor dem Abflug zur Partie gegen Manchester City am 2. Spieltag der Champions League auf den Punkt.

Euro, das lässt sich ziemlich genau beziffern, lässt der Scheich gerade am neuen Trainingszentrum nebst Jugendakademie verbauen. Als Vorbild dient – natürlich – kein geringeres Trainingsgelände als das weltberühmte „La Mesía“ des FC Barcelona direkt neben dem Camp Nou.

47 405

Zuschauer fasst das Etihad Stadion, das am Mittwochabend wieder „City of Manchester Stadium“ heißen wird. Es besteht – wie in England üblich – ausschließlich aus Sitzplätzen. Und es weist zwei Besonderheiten auf: Erstens verfügt es über die größte Spielfläche Großbritanniens (105 mal 68 Meter). Und zweitens ist der Rasen nach der sogenannten „Desso GrassMaster Methode“ gepflanzt. Das bedeutet: In den Naturrasen sind Kunstrasenfasern eingeflochten, diese machen den Untergrund besonders robust und widerstandsfähig.

600

fest angestellte Mitarbeiter, jedenfalls annähernd 600, beschäftigt der Verein. In den 1990er Jahren waren nur 20.

31

Spieler, sage und schreibe, umfasst der Profikader. Allein fünf sind Torhüter. Von den elf Abwehrspielern wären sieben in fast jeder anderen Mannschaft Europas Stammspieler; nämlich Clichy, Kolarov, Kolo Touré, Kompany, Lescott, Maicon und Zabaleta. Im Mittelfeld muss sich Trainer Roberto Mancini zwischen Barry, Javi Garcia, James Milner, Samir Nasri, David Silva und Yaya Touré entscheiden; unter anderem. Und im Sturm? Siehe „4 Weltstars“.

15

BVB
Der BVB will gegen Manchester City etwas mitnehmen

Mit ein wenig Verspätung ist Borussia Dortmund in Manchester angekommen, wo am Mittwoch das Champions-League-Spiel des BVB gegen Manchester City steigt. Die Borussen erwarten ein schweres Spiel, wollen aber nicht mit leeren Händen heimkehren.

Gegentore hat Torwart Joe Hart in den erst acht Saisonspielen (Premiere League, Champions League, Liga Cup) schon kassiert. Wichtiger noch: Nicht einmal hat er seinen Kasten sauber halten können. Das ist durchaus neu: In der vergangenen Saison hat ManCity in der Liga noch 17-mal zu Null gespielt, insgesamt nur 29 Gegentore (in 38 Spielen) gefangen.

4

Weltstars versammelt der Englische Meister allein im Sturm. Mancini hat die Wahl zwischen: Carlos Tevez, Sergio Agüero, Mario Balotelli und Edin Dzeko.

3

Mal ist Manchester City bisher erst Englischer Meister geworden. Nach Titel Nummer zwei im Jahre 1968 hatten die Citiziens 44 lange Jahre warten müssen. Erst in diesem Frühjahr war es wieder soweit. In der Nachspielzeit des letzten Spieles drehten Dzeko und Agüero einen 1:2-Rückstand gegen die Queens Park Rangers zu einem 3:2-Triumph. Der erste nationale Titelgewinn datiert aus dem Jahr 1937.

3:1

hat der BVB am 4. August 2010 mal ein Testspiel gegen ManCity gewonnen. Aussagekraft für die Begegnung am Mittwochabend: Nullkommanull.

2:3

hat Manchester sein Auftaktspiel in der Champions League bei Real Madrid verloren. Ärgerlich: Bis zur 87. Minute führten die Engländer im Bernabeu – dann trafen Benzema und Cristiano Ronaldo für die Königlichen.

1

Mal erst hatte sich ManCity vor dieser Saison für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren können. In der Vorsaison machte der jetzige Meister ähnliche Erfahrungen wie der BVB und schied hinter Bayern München und dem SSC Neapel aus der Königsklasse aus.

Nils Hotze

Facebook
 
Kommentare
03.10.2012
14:30
BVB-Gegner „ManCity“ ist ein Klub wie aus 1001 Nacht
von Borusse1985 | #2

Falsche Überschrift = "BVB-Gegner „ManCity“ ist ein Klub wie aus 1001 Nacht"



Korrekte Überschrift ="BVB-Gegner „ManCity“ ist ein Klub wie aus 1001 Reagenzgläsern"

1 Antwort
BVB-Gegner „ManCity“ ist ein Klub wie aus 1001 Nacht
von Aplerbecker09 | #2-1

Ich überlege gerade, was wir machen würden, wenn wir die selben finanziellen Möglichkeiten hätten. Wahrscheinlich dasselbe.
Übrigens den Manchester City F.C. gibts schon seit 1894.

03.10.2012
13:52
BVB-Gegner „ManCity“ ist ein Klub wie aus 1001 Nacht
von Borussenbaer53 | #1

Die kochen auch nur mit Wasser.
Mal schaun,wers heut Abend früher aufsetzt....

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7158183/create

Umfrage
Götze fehlt im Champions-League-Finale: Wer soll ihn als Spielmacher ersetzen?

Götze fehlt im Champions-League-Finale: Wer soll ihn als Spielmacher ersetzen?

So haben unsere Leser abgestimmt

Marco Reus
20%
Ilkay Gündogan
42%
Keiner! Alles nur ein Täuschungs-Manöver. Götze spielt.
20%
Taktik-Änderung: Der BVB wird ohne klassischen Spielmacher auskommen.
18%
2658 abgegebene Stimmen
 
Fotos und Videos
BVB gegen FC Bayern
Bildgalerie
Tippspiel
Die schönen Spielerfrauen
Bildgalerie
C-L-Finale
Aus dem Ressort
Warum Marcel Schmelzer ein Symbol für den BVB-Erfolg ist
Champions League
Wenn der BVB gegen Bayern München antritt, ist es wie im Märchen: Die Mannschaft, der am wenigsten zugetraut wurde, schafft es bis ins Finale. Maßgeblichen Anteil daran, dass Fußball-Wunder wahr werden, haben Spieler wie Marcel Schmelzer, deren großes Potenzial Trainer Klopp schon früh erkannte.
BVB gegen FCB - Die Fußball-Welt schaut auf London
Champions League
Lockerer Aufgalopp am Tag vor dem Champions-League-Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. Vor der Presse gab Bayerns Thomas Müller den Entertainer und BVB-Trainer Jürgen Klopp den Mount-Everest-Kletterer. Am Abend wird endlich Fußball gespielt.