BVB-Chef Watzke - "In so einer Gruppe werden Helden geboren"

Hans-Joachim Watzke will mit dem BVB trotz schwerer Gruppe ins Achtelfinale einziehen.
Hans-Joachim Watzke will mit dem BVB trotz schwerer Gruppe ins Achtelfinale einziehen.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Beim BVB überwiegt nach der Auslosung zur Champions League die Vorfreude. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke spricht von einer unheimlich schweren, aber auch unheimlich attraktiven Gruppe. BVB-Coach Jürgen Klopp erwartet Nervenkitzel in Duellen mit Manchester City und Real Madrid.

Monte Carlo.. Borussia Dortmund hat bei der Champions League-Auslosung eine Hammergruppe erwischt. In Monte Carlo wurden dem Deutschen Meister drei aktuelle Landesmeister zugelost. Die Borussen treffen in Gruppe D auf die Spanier von Real Madrid, den englischen Champions Manchester City sowie den niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam.

Die Stimmen zur Auslosung:

Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung): „Das ist eine unheimlich schwere, aber auch unheimlich attraktive Gruppe mit gleich drei Champions-League-Siegern und dem englischen Meister. Alle vier Teams sind aktuelle Landesmeister. In so einer Gruppe werden Helden geboren. Wir wollen weiterkommen!“

Michael Zorc (Sportdirektor): „Das ist die Hammergruppe der diesjährigen Champions-League-Auslosung. Aber genau wie wir erst einmal geschluckt haben, werden dies auch unsere Gegner gemacht haben.“

Jürgen Klopp (Cheftrainer): „Diese Gruppe löst ausschließlich Vorfreude, Gänsehaut und Nervenkitzel aus. Natürlich schieben Manchester City und Real Madrid ganz andere Summen von A nach B als wir das können. Aber dies wird uns nicht hemmen. Und wir haben nicht das Gefühl, mit ihnen konkurrieren zu müssen im Sinne, wer ist schöner, wer ist größer, wer ist teurer? Sondern wir wollen an diesem einen Tag ihr unangenehmster Gegner sein. Diese Gruppe ist eine phantastische Geschichte.“

Sebastian Kehl (Mannschaftskapitän): „Das ist eine Wahnsinnsgruppe. Viel stärkere Gegner als Madrid und Manchester hätten wir nicht ziehen können. Natürlich ist es immer ein Riesenerlebnis, im Estadio Santiago Bernabeu oder auf englischem Boden spielen zu können. Aber ich hätte mir ehrlich gesagt das eine oder andere leichtere Los erhofft.“