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BVB-Boss Watzke will Nürnberg-Heimspiel "irgendwie gewinnen"

24.01.2013 | 23:00 Uhr
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BVB-Boss Watzke will Nürnberg-Heimspiel "irgendwie gewinnen"
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim WatzkeFoto: Getty Images

Dortmund.   Unnötig viele Punkte hat der deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund in dieser Saison in Heimspielen hergegeben. Mit der Partie gegen den 1. FC Nürnberg am Freitagabend, der ersten in 2013, soll sich das nachhaltig ändern. "Ich wäre froh, wenn wir das Spiel irgendwie gewinnen“, betont Watzke.

Normalerweise hat Hans-Joachim Watzke all die ­Zahlen im Kopf, die Borussia Dortmund betreffen. Es sind viele Zahlen, schöne Zahlen zumeist. ­Selten, ganz selten nur irrt der ­Geschäftsführer. Aber dieses Mal spielt ihm seine Erinnerung einen kleinen Streich.

Watzke wirkt gelassen vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg an diesem Freitag (20.30 Uhr/Live-Ticker bei DerWesten). Erstmals öffnen sich die Vorhänge im schwarz-gelben Fußball-Theater im Jahre 2013. Die Zuschauer werden angezogen werden vom Schein des Flutlichts, werden nach Wochen der Enthaltsamkeit zurückkehren an den Ort, an dem sie die Aufführungen für gewöhnlich fiebrig verfolgen. Besonders an Abenden wie diesen. „Diese Flutlichtspiele“, sagt Watzke, „haben immer einen besonderen Reiz.“

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Sie sind in Dortmund ein seltenes Gut, diese Heimspiele am Freitagabend. Nur zwei davon gab’s 2012. „Beide gewonnen“, sagt Watzke eilig. Und irrt, Bis der Erzrivale Schalke 04 drei Punkte entführte. sich darunter dieses eigentlich unvergessliche, illustre 4:4 gegen den VfB Stuttgart mischt. Ein Punktverlust, der aus der vergangenen Saison stammt, aus der Meister-Saison, in der das Dortmunder Stadion für die Gegner eine uneinnehmbare Festung zu sein schien.

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Eine einzige Niederlage kassierte der BVB in dieser Spielzeit vor eigenem Publikum und blieb danach ein Kalenderjahr lang ohne Heimniederlage. Bis zu dieser Saison. Es gesellten sich eine unglückliche Niederlage gegen Wolfsburg und zwei leichtsinnige Unentschieden gegen Stuttgart und Düsseldorf hinzu. Es ist wahrlich keine verheerende Bilanz, aber sie ist für die Ansprüche des BVB eine mehr als ärgerliche.

Watzke: „Die Punkte, die da fehlen, die tun weh“

Zwölf Punkte liegt der Meister hinter dem Tabellenführer Bayern München, acht davon wurden in Heimspielen hergegeben. „Die Punkte, die da fehlen, die tun natürlich weh“, sagt Watzke. Die Punktausbeute liest sich so, moniert auch Trainer Jürgen Klopp, „als hätten wir erst fünf Heimspiele gehabt.“ Weitere Aussetzer sind daher streng verboten, um die Ziele, nämlich die so wichtige Eintrittsgenehmigung zum prall gefüllten europäischen Geldspeicher namens Champions League zu sichern, nicht aufs Spiel zu setzen.

Zuletzt war es in Bremen zu bestaunen, wo Mario Götze und Co. aus 44 Prozent Ballbesitz fünf feine Treffer produzierten. Aber Heimspiele sind mitunter irgendwie anders. Der Gegner zieht sich in die Verteidigung zurück, überlässt dem BVB in weiten Teilen des Feldes den Ball. Eine Mannschaft, die den Ball hat, kann ihn nicht erobern, ihn nicht schnell gegen eine unsortierte Abwehr zum Torschuss nutzen. Genau das ist das Spiel der Klopp-Truppe.

Irgendwie gewinnen

Nürnberg wird ein anderes Spiel. „Wir werden nicht immer wie in Bremen fünf Tore schießen“, beugt Watzke vor, „ich kann da nur um eine realistische Erwartungshaltung bitten. Ich wäre froh, wenn wir das Spiel irgendwie gewinnen.“ Wie alle anderen Heimspiele dieser Saison. Das wäre dann auch einfacher, um es sich einzuprägen.

Daniel Berg

Kommentare
25.01.2013
19:05
BVB-Boss Watzke will Nürnberg-Heimspiel
von kahevo | #4

Herr Watzke, nicht irgendwie, mit Leidenschaft und Fußballkunst.

25.01.2013
13:01
?
von westfaIenborusse | #3

Nee nee Herr Watzke, nicht IRGENDWIE gewinnen, sondern mit Sahne-Fussball.

So wie z.B. gegen Hannover, das letzte Heimspiel...ein geniales 5:1 und wenn wir mal
das "Stark"-Spiel gegen die Wölfe (mit der völlig unberechtigten roten Karte für Schmelle) ausblenden, war der Trend doch positiv. Davor spielten die Jungs zuhause gegen City fast mit der 2.Garnitur ein überzeugendes 1:0.

Natürlich ist die Gesamt-Heimbilanz mies, aber die letzten Spiele haben Spaß gemacht und daran werden die Jungs heute abend anknüpfen. Gegen 10 defensive Nürnberger wird das vielleicht ein Geduldsspiel, aber alles andere als ein Sieg darf bei den Ansprüchen (CL-Platz erreichen) überhaupt kein Thema sein.
Glück auf und nur der BVB

1 Antwort
BVB-Boss Watzke will Nürnberg-Heimspiel
von DasMehl | #3-1

Ja - aber in Bestbesetzung reichte es wenig später gegen Düsseldorfs B-Elf auch nur zu einem schmeichelhaften Unentschieden! Alles möglich mit dieser Mannschaft ...

25.01.2013
11:17
Watzke
von 2drift | #2

sollte demnach dann WAS tun, damit el Manfred nix zu quengeln hat ?

Variante I :
"Nürnberg wird ein anderes Spiel. „Wir werden nicht immer wie in Bremen nur fünf Tore schießen“, beugt Watzke vor, „ich kann da nur um eine realistische Erwartungshaltung bitten..."

Variante II :
"Nürnberg wird kein anderes Spiel. „Wir werden wie in Bremen fünf Tore schießen“, beugt sich Watzke vor, „ich kann da nur um eine realistische Erwartungshaltung bitten..."

Variante III :
"Nürnberg wird ein anderes Spiel. „Wir werden für Manni wie in Bremen mehr als nur fünf Tore schießen“, beugt Watzke vor, „ich kann da allerdings auch nur um Mannis Zustimmung bitten..."

... hier hat noch keiner kommentiert. Da baller ich doch gleich mal den ersten halbgaren Gedanken rein. Hoffentlich schreibt da keiner was, bis ich den Zettel mit dem Passwort gefunden hab... ah hier : wtfhaveiduntomylife1945



2 Antworten
"wtfhaveiduntomylife1945"
von DerHeerener | #2-1

Sehr gut ! Danke dafür !

BVB-Boss Watzke will das Heimspiel
von REWE61 | #2-2

:-))) Sehr schön...

25.01.2013
02:41
BVB-Boss Watzke will das Heimspiel
von ManfredX | #1

Watzke erzählt viel wenn der Tag lang ist

2 Antworten
BVB-Boss Watzke will das Heimspiel
von Weserborusse | #1-1

ManfredX erzählt viel wenn der Tag lang ist.

BVB-Boss Watzke will das Heimspiel
von petwort | #1-2

Der eine (Watzke) muss immer was sagen, weil die Journalisten das so wollen. Der andere (ManfredX) wird von niemandem gefragt, weil er außer Phrasen nix kann.

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