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BVB bezahlte Spieler mit Hoeneß-Kredit

06.02.2012 | 21:55 Uhr
BVB bezahlte Spieler mit Hoeneß-Kredit
Schwarzgelber Gönner: Uli Hoeneß (l.) und seine Bayern liehen dem finanziell bereits angeschlagenen BVB im Jahr 2004 zwei Millionen Euro. Mit dem Kredit finanzierte Borussia Dortmund auch das Gehalt von Sebastian Kehl (r.).Foto: imago

Dortmund/München.  Der Präsident und sein FC Bayern haben Borussia Dortmund in der Finanzkrise 2004 zwei Millionen Euro geliehen. Mit dem Darlehen finanzierte Hoeneß so beispielsweise das Gehalt von Sebastian Kehl, bei dessen Transfer die Dortmunder und die Münchener heftig konkurriert hatten.

Wenn der FC Bayern München Anfang April im Stadion von Borussia Dortmund aufläuft, dürften die BVB-Fans den Rekordmeister aus dem Süden der Republik mit der bekannten wie gewachsenen Abneigung begrüßen. Auch für Bayern-Präsident Uli Hoeneß werden sie auf der Dortmunder Südtribüne ganz sicher keine Banner mit der Aufschrift „Danke Uli“ oder „Hoeneß Forever“ hissen. Trotz der jüngsten Enthüllung, mit der der Präsident und Ex-Manager des FC Bayern genau das tat, was er als Abteilung Attacke schon immer so gerne gemacht hatte: für Aufmerksamkeit sorgen.

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Bayern München half dem BVB mit Millionen aus

Ohne die Hilfe des FC Bayern München wäre Borussia Dortmund vor neun Jahren beinahe zahlungsunfähig gewesen. Der BVB bestätigte, dass Uli Hoeneß seine Schatulle geöffnet hat und den Verein somit vor der Insolvenz rettete.

Uli Hoeneß kam nach dem ärgerlichen 1:1 seiner Bayern in Hamburg bei einem Fantreffen ins Plaudern und landete irgendwann beim amtierenden Meister und neuen Tabellenführer Borussia Dortmund. „Als die Dortmunder mal gar nicht mehr weiter wussten und Gehälter nicht mehr zahlen konnten, haben wir ihnen zwei Millionen Euro gegeben “ verriet der Bayern-Präsident.

„Wenn das so war, dann Danke“, schickte BVB-Trainer Jürgen Klopp am Montag einen Gruß an Hoeneß. Auf Nachfrage der WAZ bestätigte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den ungewöhnlichen Liga-Finanzausgleich. „Es stimmt. Das war 2004“, erinnert sich Watzke, der Anfang 2005 BVB-Geschäftsführer wurde. „Mitte 2005 haben wir die letzte der drei Raten zurückgezahlt.“ Samt fünf Prozent Zinsen. Watzke weiter: „Ich hätte so etwas nicht gemacht. Du kannst unmöglich Geld von einem Wettbewerber nehmen. Aber offenbar gab es keine andere Möglichkeit mehr.“ Der BVB, damals unter Führung des Duos Michael Meier und Gerd Niebaum, war bereits in finanzieller Schieflage. Anfang 2005 konnten bei einer denkwürdigen Veranstaltung am Düsseldorfer Flughafen  die drohende Insolvenz und der Kollaps des Traditionsklubs abgewendet werden.

FC Bayern
Warum der FC Bayern hinter Dortmund zurückgefallen ist

Der FC Bayern München ist nur noch Verfolger des neuen Tabellenführers Borussia Dortmund. Das 1:1 am Samstag beim Hamburger SV zeigt: Das taktische Konzept sitzt noch nicht richtig. Die Bayern-Stars stehen sich im Weg.

Es war nicht das einzige Mal, dass die Bayern einen anderen Klub unterstützten. Auch 1860 München oder dem FC St. Pauli griff der Rekordmeister unter die Arme. „In den letzten 20 Jahren haben wir zehn, 15 Vereinen geholfen, zu überleben”, verriet Hoeneß beim Fantreffen. Nur war der BVB 2002 Meister geworden und auch danach Bayern-Herausforderer. Mit dem Darlehen finanzierte Hoeneß so beispielsweise das Gehalt von Sebastian Kehl, bei dessen Transfer die Dortmunder und die Bayern heftig konkurriert hatten. Die Leihgabe hatte BVB-Manager Michael Meier eingefädelt. „Ich kann das bestätigen. Der BVB hatte stets ein gutes Verhältnis zum FC Bayern“, sagte Meier gestern.

BVB-Aktionär Hoeneß

Kommentar
Hoeneß hat dem BVB aus Kalkül geholfen

Eine Bundesliga ohne starken Wettbewerb schadet allen. Es gibt Uli Hoeneß, den Machtmenschen. Aber auch Uli Hoeneß, den großzügigen Spender. Und den Hoeneß, der – wie bei Borussia Dortmund – aus Kalkül einspringt. Ein Kommentar.

Uli Hoeneß dürfte es weniger um seine BVB-Aktien gegangen sein, von denen er und Ehefrau Susi im Familiendepot mehrere tausend Stück besitzen. Marco Blumberg, Vorsitzender der BVB-Fan- und Förderabteilung, sieht die süddeutsche Finanzspritze als Form der Wertschätzung: „Jedes Unternehmen hat mal eine Durststrecke. Und aus Bayern-Sicht ist eine Bundesliga ohne BVB nicht sinnvoll.“ Blumberg geht noch einen frechen Schritt weiter: „Ich würde mich dafür einsetzen, dass wir die Bayern unterstützen, wenn es ihnen mal schlecht geht.“

Für dieses schwarzgelbe Angebot dürfte der Umsatz-Gigant aus dem Bundesland, wo „Milch und Honig fließen“ (Watzke), auch in Zukunft keinerlei Bedarf haben. Und auch die Dortmunder, weitgehend saniert und sportlich inzwischen auf Augenhöhe mit den Bayern. benötigen deren Unterstützung nicht mehr. Allein das Engagement des neuen Ausrüsters Puma (ab Sommer 2012) sowie die bis 2016 verlängerte Zusammenarbeit mit Evonik garantieren knapp 100 Millionen Euro.

Thorsten Schabelon

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Kommentare
09.02.2012
12:31
Für alle Uli Hoeneß Hasser...Die Spenden des FC Bayern
von Tyler-Durden | #50

Für alle Neider und Hasser von Uli Hoeneß...sowas würdet Ihr niemals auf die Reihe bekommen...Hier ist ein schöner Bericht von 11Freunde

http://www.11freunde.de/bundesligen/149010/sankt_uli_von_muenchen

08.02.2012
17:36
BVB bezahlte Spieler mit Hoeneß-Kredit
von admiral_von_schneider | #49

...vielleicht haben wir ja Glück und die Lüdenscheider ziehen zu ihren Brotherren ins Bajuwarenland...

07.02.2012
19:35
Wettbewerbsvorteil auf Jahrzehnte gesichert
von PhantasieRaum-Ralf | #48

@bengalmickey Was ich nicht verstehe, dass in solchen Stellungnahmen aus Bayernsicht immer wieder einfach ausgeblendet wird, dass die damals übrig gebliebenen 37 Millionen den Bayern einen unschätzbaren Wettbwerbsvorteil verschafft haben. Dudurch, dass mit diesem Geld teurere Spieler eingekauft werden konnten, konnte besserer und vor allem erfolgreicherer Fußball gespielt werden. Hierdurch konnte die Championsleague-Teilnahme gesichert werden, die bekannter Maßen schon damals die wichtigste aller Einnahmequellen war. Das ermöglichte wiederum das Halten und Kaufen teurer Spieler und das weitere Einspielen von Millionen. Wenn du einmal so komfortabel oben bist, bleibst du oben, wenn du dich nicht ganz dämlich anstellst. Der BVB musste, um überhaupt mithalten zu können, die Bereitschaft zu erheblichem wirtschaflichen Riskio aufbringen und alle anderen Vereine auch. Das hat sich bis heute gehalten. Dass die Bayern zusätzlich mit dem verschafften Wettbewerbsvorteil dreist allen aufstrebenden Clubs dann auch noch die Herzstücke der Mannschaft herauskaufte, verstärkte den Wettbewerbsvorteil noch weiter. Ich bin dann immer überrascht, wenn Hoeness als der Kaufmann unter der Sonne verkauft wird. Er macht einen soliden Job, nicht mehr und nicht weniger, basierend auf dem Glück, in den Jahren, als es in Europa mit dem Geldverdienen richtig losging, an der Spitze zu stehen, während vorher jahrzehntelang erfolgreiche Vereine zu ihren Hochzeiten nicht so viel Geld verdienen konnten. Und diesen Job macht er auf Kosten vieler anderer Vereine in Deutschland. Da wären die 2 Millionen, die an Dortmund geflossen sind, selbst dann lediglich als Ablasszahlung anzusehen, wenn sie nicht zurückgezahlt worden wären. So viel mal zur "historisch fairen Betrachtungsweise" des Sachzusammenhangs.

07.02.2012
19:21
BVB bezahlte Spieler mit Hoeneß-Kredit
von klingsor11 | #47

@ falo123: Sie werden ja beleidigend ... Aber das ist mein Vorteil.
Sagen wir noch einmal: Es wurde geholfen, oder ist Ihnen das zu schwer verständlich?

1 Antwort
BVB bezahlte Spieler mit Hoeneß-Kredit
von falo123 | #47-1

Klingsor11Ich und beleidigend,fällt mir nicht ein,also .
Meine Wortwahl war anscheinend genau richtig.
Ihre Antwort beweist das.
.......Vorteil..... :)
GUTEN MORGEN

07.02.2012
19:01
klingsor11 und ihresgleichen
von falo123 | #46

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Es wurde nichts geschenkt.
Der Kredit wurde mit Zinsen zurückgezahlt..
Ist das für Sie im obigen Artikel so schwer verständlich?

07.02.2012
18:36
Danke Uli,
von Burkinho09 | #45

für das großzügige Darlehen. Danke auch für den Zeitpunkt der Geldgabe, als sie benötigt wurde, aber keinen Dank für den Zeitpunkt der Veröffentlichung der guten Tat.

Hier meinte ein User, der BVB könne aus Dankbarkeit den Bazis den Titel schenken. Das geht aber nicht, weil aktuell 4 Teams eine Chance auf die Schale haben und die anderen 2 Mitbewerber ebenfalls verzichten müssten. Außerdem würde das wohl dem Selbstverständnis der Bazi widersprechen, schließlich sind sie die unumstrittene Nr. 1 und wollen doch in einem sportlich fairen Wettkampf beweisen, wer der Beste ist.

Sollte der BVB am Ende doch den Titel verteidigen, würde ich mich allerdings dafür einsetzen, dass wir die Meisterschaft dem Uli widmen und ihn als Ehrengast zur Feier einladen. In diesem Sinne nochmals vielen Dank für die gelebte Solidärität und viel Glück für die kommenden Auftritte in der CL.

Nur der BVB!!!

07.02.2012
18:33
@ falo123 und seinesgleichen: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
von klingsor11 | #44

Eine große Geste des FC Bayern wird madig gemacht. Gott sei Dank gibt es auch positive Stimmen ...
Als der BVB die 2 Millionen annahm hat niemand gefragt, wo das Geld herkam. Von Kirch? Und wie hat Kirch seinerzeit seine Millionen gemacht? Es ist im Allgemeinen müßig solche Fragen zu stellen. Und dann warum gerade jetzt?
Es gibt genug Leute, die die Atmosphäre zwischen den zwei Clubs aufheizen möchten, aber ich frage mich cui bono? Ist es etwas für die Ultras, die nie im Leben etwas Gutes über die Bayern über ihre Lippen kommen lassen? Es gibt aber Millionen anderer BVB- Fans, die die Geste des FCB als das sehen was es ist: Hilfe in der Not. Und so etwas kommt bekanntlich von einem Freund ...
Jetzt erwartet niemand, dass die beiden Clubs, dicke Freunde werden, aber ein wenig mehr Respekt wäre angesagt. Die Folklore von beleidigenden Äußerungen gegen den FC Bayern trägt seltsame Blüten besonders im Westen, besonders unter den Fans des BVB. Von Bayern-Fans ist mir so etwas vis-à-vis von Rivalen in solcher Intensität nicht bekannt.
Aber es ist auch nicht guter Stil, dass man den Geholfenen an die gewährte Hilfe erinnert.
Leider hat sich U. H. nicht immer im Griff (dafür ist er ja bekannt). Angesichts der Negativität (Häme, Schadenfreude) gegenüber seinem Club nach Verlust der Tabellenspitze, musste er irgendwie zurückschießen. Dass man ihm aber andere Motive unterstellt, wie auch in diesen Beiträgen versucht wird, finde ich lächerlich.

1 Antwort
Der Respekt der Verantwortlichen untereinander ist doch vorhanden
von Burkinho09 | #44-1

Zuletzt war doch immer von Seiten des BVB und der Bazis zu hören, wie hoch die gegenseitige Wertschätzung ist. Als Fan hat man da sicherlich eine andere Wahrnehmung und erinnert sich an die vielen verbalen Seitenhiebe der handelnen Personen aus dem Süden, nicht nur gegen den BVB.

U.H. hat Respekt verdient, so oder so, allein schon für seine Lebensleistung. Wer ihn zum Freund hat, kann sich glücklich schätzen, aber er steht auch für die Abteilung Attacke, wo er immer gerne und kräftig ausgeteilt hat. Warum der Uli die Hilfe damals gewährt hat, was seine Motivation war, ist wohl sein Geheimnis. Er war und ist aber immer ein guter Geschäftsmann gewesen und hat letztlich von der milden Gabe profitiert, das sollte man auch nicht vergessen.

"Die Folklore von beleidigenden Äußerungen gegen den FC Bayern trägt seltsame Blüten besonders im Westen, besonders unter den Fans des BVB. Von Bayern-Fans ist mir so etwas vis-à-vis von Rivalen in solcher Intensität nicht bekannt."

Ich nehme mal 2 Punkte heraus:
1. "besonders unter den Fans des BVB"
Da muss ich doch ein wenig grinsen, in welchem Stadion wurde denn der Song der Toten Hosen inbrünstig mitgesungen? Stimmt, die Schalker Fans haben nach der Bekanntgabe des Wechsels von Neuer zu den Bazis höflich applaudiert und damit ihren Respekt für den Schachzug der Münchner zum Ausdruck gebracht ;-)

2. "Von Bayern-Fans ist mir so etwas vis-à-vis von Rivalen in solcher Intensität nicht bekannt."
Ich war 1997 in München beim CL Finale. Die Fans der Bazis, denen ich da begegnet bin, haben ganz unverhohlen klar gemacht, wem sie die Daumen drücken und das war nicht dem BVB! Es ist überliefert, dass beim Anschlusstreffer von Juve zum 1:2 Verantwortliche des FC B auf der Tribüne sich dem Jubel der Turiner über das Tor spontan angeschlossen hatten.

Zuletzt gab es nach der Auslosung für die Gruppenphase der CL aus dem Süden ein paar irritierende Aussagen:
"Bayern München ist in Topf eins gesetzt. Es gibt da einen Klub aus Westdeutschland, der in Topf vier stattfinden wird."(Karl-Heinz Rummenigge)
http://www.kicker.de/news/fussball/chleague/startseite/556927/artikel_rummenigge-stichelt-richtung-dortmund.html

Woher die Motive für diese und andere Äußerungen, u.a. nach dem Reus Transfer zum BVB, kommen, kann sich jeder seinen Reim drauf machen. Bei allem Respekt hallen die einem im Hinterkopf nach, wenn mal wieder Respekt in Richtung Süden eingefordert wird.

07.02.2012
15:17
BVB bezahlte Spieler mit Hoeneß-Kredit
von bengalmickey | #43

ja.. die Kirch Affäre.. hätten die Bayern besser gelassen... festzuhalten bleibt aber, dass die Zentralvermarktung den Bayern jährlich zig-Millionen kostet... würde es zu einer Einzelvermarktung kommen (wie z.B. in Spanien), dann wären die Bayern mit soviel Geld ausgestattet, dass sie durchaus um die ganz großen Stars mitbieten könnten.. und der Rest der Ligaa dürfte sich dann mit dem Übriggebliebenen rumärgern... da das aber nicht im Interesse der Vermarktung der DFL sein kann, ist es schon so besser wie es ist.. aber mal ehrlich.. wieviel würde ein Spiel VfL Wolfsburg gegen Bayer Leverkusen bringen?? lasst die Bayern gegen Schwarz-Weiß Essen spielen und es gibt ne live Übertragung im Fernseh.. da wurde ja auch schon die Paulaner Traumelf gegen Bayern gezeigt.. und warum.. weil die Quote stimmt... und warum werden die anderen nciht gezeigt??.. weil es keinen interessiert... =auch die Wahrheit.. wenn es damals zu einer Europa-Liga gekommen wäre (mit Leverkusen und dem BvB "G14 Modell") dann wäre die Buli tot gewesen...

1 Antwort
BVB bezahlte Spieler mit Hoeneß-Kredit
von Kronenschmeckt | #43-1

Es ist noch nicht lange her, da stellte K.H. Rummenigge Ribery und Robben auf eine Stufe mit Messie, Iniesta und Co.
Also hat Bayern doch seine Weltstars.
Eins ist für mich klar, solange Barca, Real oder auch ManU nicht pleite gehen, kann Bayern noch soviel Geld bieten und keiner dieser Spieler wird in die BL wechseln.Das Beste ist, wir formen uns unsere Weltstars selbst und da sind wir mit Götze, Reus, Leitner usw. auf dem besten Weg.

07.02.2012
14:49
es war im jahre 2003....
von kluesen | #42

aus wikipedia:
Als Kirch-Affäre wird ein Skandal in der deutschen Fußball-Bundesliga bezeichnet, der im Jahr 2003 aufgedeckt wurde.

Verwickelt in diesen Skandal waren der FC Bayern München und die Kirch-Gruppe, das damalige Firmenkonglomerat des Medienunternehmers Leo Kirch. Nach der Zerschlagung der Kirch-Gruppe wurde bekannt, dass sie für Vereinbarungen unter Ausschluss der anderen Vereine geschätzt 40 Millionen Mark an den FC Bayern München überwies, bis sie im Dezember 2002 zahlungsunfähig wurde und ein Aufhebungsvertrag aufgesetzt wurde. Die Vereinbarungen sahen vor, dass der FC Bayern München auf Lobbyarbeit gegen die zentrale Vermarktung der Fernsehrechte der Bundesliga verzichtete, und dafür von der Kirch-Gruppe entschädigt wurde.

Die Argumentation der Verantwortlichen beim FC Bayern lief darauf hinaus, dass dem Verein durch die Zentralvermarktung mögliche höhere Fernseheinnahmen vorenthalten würden, die bei einer Einzelvermarktung zu erzielen seien. Auch sahen die Verantwortlichen des Vereins eine gute Chance, die Zentralvermarktung auf dem Gerichtsweg zu kippen. Darauf verzichteten sie mit dieser Vereinbarung, zum Vorteil für alle Beteiligten, wie sie argumentierten.

Zunächst drohte die DFL mit harten Strafen, die auch über Geldstrafen hinausgehen sollten. Der FC Bayern reagierte mit Boykottdrohungen und anderen Maßnahmen. Im April 2003 verpflichtete sich der FC Bayern freiwillig, einen Betrag von drei Millionen Euro an die DFL zu überweisen und zahlte somit etwa 15 % der Gelder zurück. Aufgrund dieser Vorfälle wurden die Verantwortlichen des FC Bayern unter anderem als Lobbyisten der Kirch-Gruppe bezeichnet. Auch nach dem Vergleich wurde von der DFL das Verhalten der Verantwortlichen des FC Bayern als „moralisch verwerflich“ bezeichnet.

07.02.2012
14:09
BVB bezahlte Spieler mit Hoeneß-Kredit
von bengalmickey | #41

BVB bezahlte Spieler mit Hoeneß-Kredit =so lautet die Überschrift über die diesen Kommentaren zugrunde liegende Nachricht...
BvB Verantwortliche haben dies bestätigt...
es ist doch völlig egal warum Hoeness das nunmehr öffentlich gemacht hat..
Wahrheit bleibt Wahrheit...
warum ist es denn so schwer das einfach nur zu akzeptieren??
Ohne die Hilfe der Bayern kein BvB mehr... so einfach ist es...
da muss man doch gar nicht viel mehr hineininterpretieren...

1 Antwort
BVB bezahlte Spieler mit Hoeneß-Kredit
von Kronenschmeckt | #41-1

Diese Überschriften sind für Typen wie Dich gemacht.
U.H. hat uns 2 Mio geliehen O.K., aber an diesen 2 Mio hing mit Sicherheit nicht die Existenz des BVB.

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