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Borussen fehlt es in La Manga an nichts

05.01.2012 | 18:53 Uhr
Borussen fehlt es in La Manga an nichts

La Manga.  Mit kleiner Verspätung erreichte Borussia Dortmund das Trainingsquartier im südspanischen La Manga und fand ideale Bedingungen vor. Pro Tag sind zwei Trainingseinheiten vorgesehen. "Wir müssen so schnell wie möglich unseren Rhythmus finden", sagte Trainer Jürgen Klopp.

Genau um 13.43 Uhr war der BVB-Mannschaftsbus mit dem neuen Fahrer Christian Schulz und dem umfangreichen schwarzgelben Tross am gestrigen Donnerstag genau da angekommen, wo die schwarzgelbe Welt in den nächsten sieben Tagen ihren Mittelpunkt hat: Auf dem großräumigen Gelände des „La Manga Clubs“ nahe der gleichnamigen Stadt in Südspanien.

Riesige Ferienvillen, ein Tenniscenter, Golfanlage und ein Einkaufszentrum: Das allen werden die BVB-Profis allerdings nicht genießen können. Sie pendeln zwischen ihrem schmucken Hotel „La Manga Club Príncipe Felipe“ und den zahlreichen Trainingsplätzen des wenige hundert Meter entfernten Football-Centers. Der deutsche Meister ist nicht die einzige Fußball-Mannschaft, die die guten Bedingungen der grünen Anlage nutzt. Mit den Dortmundern trainiert dort der belgische Erstligist Standard Lüttich. Der ist am Samstag nicht nur Testspiel-Gegner des BVB, sondern auch in einem weitaus weniger luxuriösen Teil der Ferienwohn-Anlage untergebracht.

Borussen treffen einige Bekannte aus Dortmund

Außerdem werden die Borussen einige Bekannte aus Dortmund treffen: In La Manga findet auch das Winter-Trainingslager der U17 und der U16 des Deutschen Fußball-Bunds statt. Und die Nachwuchstrainer Stefan Böger und Ex-Borusse Steffen Freund haben insgesamt vier Dortmunder Nachwuchsspieler eingeladen.

Zum Tross des BVB gehörten gestern auch weit mehr als die 25 Feldspieler sowie drei Torleute - neben Roman Weidenfeller und Mitchell Langerak erstmals Zlatan Alomerovic von den BVB-Amateuren. Neben zwei Dolmetschern stiegen beispielsweise auch Andreas Schlumberger als dritter Fitnesstrainer und BVB-Mannschafts-Psychologe Dr. Heiner Langenkamp von der Uni Bochum aus dem Mannschaftsbus. Der nachvollziehbare Hintergedanke: Den Dortmunder Profis soll es beim konzentrierten Arbeiten in der spanischen Wintersonne an nichts fehlen.

„Wir müssen so schnell wie möglich unseren Rhythmus finden“, sagte Jürgen Klopp, der für seine Jungs „viel Bewegung an der frischen Luft“ eingeplant hat. Etwas ungeplante Bewegung hatte es indes bei der Anreise gegeben. Probleme bei der Gepäckabfertigung und mehrfaches Umladen verzögerten den Abflug vom Dortmunder Flughafen um etwa eine Stunde. Es sollen die letzten ungeplanten Turbulenzen im BVB-Trainingslager gewesen sein.

Die ambitionierten Dortmunder wollen, anders als in der Hinrunde, gut aus den Startlöchern kommen. Da hatte der Meister aus den ersten sechs Liga-Spielen nur bescheidene sieben Punkte geholt. Jetzt soll der Start in die Runde erheblich besser gelingen. Tabellenführer Bayern sollen den westfälischen Atem im Nacken spüren.

Zwei Trainingseinheiten pro Tag und zwei Testspiele

Pro Tag sind in La Manga zwei Trainingseinheiten vorgesehen. Dazu stehen Testspiele gegen Lüttich und den spanischen Zweitligisten FC Elche an. Beim gestrigen Auftakt fehlen Ilkan Gündogan (Muskelzerrung). Mario Götze (Reha) und Sebastian Kehl (Muskelfaserriss Pokalspiel gegen Düsseldorf) absolvierten nur leichtes Lauftraining.

Wenn trotz des engen Programmplans noch etwas Zeit bleibt, können die Dortmunder Jungs zumindest mal den Blick auf das herrliche Blau des Mittelmeers genießen.

Thorsten Schabelon

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Kommentare
05.01.2012
21:57
Borussen fehlt es in La Manga an nichts
von lightmyfire | #1

Die Sehnsucht könnte aber so groß sein, dass sie nach was anderes Ausschau halten

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