BVB-Trainer Klopp vor Champions-League-Finale zuversichtlich

Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund sieht im Finale der Fußball-Champions-League am 25. Mai in London gegen Bayern München gute Chancen auf den Titel.
Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund sieht im Finale der Fußball-Champions-League am 25. Mai in London gegen Bayern München gute Chancen auf den Titel.
Foto: getty
Was wir bereits wissen
Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp gibt sich vor dem Champions-League Finale gegen Bayern München selbstbewusst. Der Unterschied zwischen dem BVB und Bayern sei nicht so groß. Außerdem verspricht Klopp: "Wir werden auch nächstes Jahr" - ohne Mario Götze - "eine sehr, sehr gute Mannschaft haben".

Dortmund.. Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund sieht im Finale der Fußball-Champions-League am 25. Mai in London gegen Bayern München gute Chancen auf den Titel. "Der Unterschied zwischen Bayern und uns ist nicht so groß, dass ich uns nicht zutrauen würde, im Endspiel den entscheidenden Tick besser zu sein", sagte der BVB-Coach im Interview im kicker.

"Wir wissen, wie gut wir sind"

"Wir wissen, wie gut wir sind. Wir wissen aber auch, dass wir unsere Qualität am allerobersten Limit auf den Platz bringen müssen, um die Bayern zu schlagen", ergänzte der 45-Jährige. In der Bundesliga wären beide Spiele 1:1 ausgegangen, das Pokalspiel habe man an einem schlechten Tag 0:1 verloren. Die Bayern hätten zwar Barcelona und Juventus Turin aus dem Stadion gefegt. "Das ist mit uns nicht möglich. Nur darum geht es. Wir sind ein unangenehmer Gegner für jede Mannschaft auf diesem Planeten", sagte Klopp.

BVB Zugleich versprach er den Fans trotz des Wechsels von Mario Götze adäquaten Ersatz und ließ durchblicken: "Es gibt fantastische Fußballer auf diesem Planeten. Wir haben wirklich viele gute Jungs, mit denen wir uns beschäftigen. Ich kann allen nur versichern: Wir werden auch im nächsten Jahr eine sehr, sehr gute Mannschaft haben." Namen wollte er noch nicht nennen.

Weniger Dominanz-Fußball im nächsten Jahr

Man werde einen der Mannschaft entsprechenden Fußball spielen, der unter Umständen etwas anders aussehen werde als in diesem Jahr. "Es wird wieder mehr Richtung Spiel gegen den Ball gehen. Weniger Dominanz-Fußball. Und ein ganz wichtiger Aspekt: Wir wollen wieder dramatisch weniger Gegentore kassieren. Wir wollen dafür sorgen, dass Stabilität im nächsten Jahr einen noch höheren Stellenwert erhält." (sid)