Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Fußball-Bundesliga

Bundesliga-Schiedsrichter bekommen deutlich mehr Geld

13.05.2013 | 17:42 Uhr
Bundesliga-Schiedsrichter bekommen deutlich mehr Geld
Auch er bekommt bald mehr Geld in der Bundesliga: Schiedsrichter Wolfgang Stark.

Frankfurt/Main.  Ab der kommenden Spielzeit bekommen die Referees der Fußball-Bundesliga einen höheren Festbetrag pro Saison. „Unsere Schiedsrichter tragen eine extrem hohe Verantwortung und leisten Außergewöhnliches“, begründet DFB-Präsident Wolfgang Niersbach die Entscheidung. Unverändert bleiben dagegen die Spielhonorare.

Die Schiedsrichter der Fußball-Bundesliga erhalten ab der kommenden Saison deutlich mehr Geld. Fifa-Referees der Elite-Klasse etwa bekommen für die kommende Saison einen festen Betrag in Höhe von 60.000 Euro, bisher lag die Summe bei 40.000 Euro. Bis zur Saison 2016/2017 soll der Betrag, der unabhängig von der Anzahl der Einsätze gezahlt wird, schrittweise auf 75.000 Euro steigen. Das beschlossen der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Montag bei einem Treffen mit den Spitzen-Schiedsrichtern in Frankfurt.

„Unsere Schiedsrichter tragen eine extrem hohe Verantwortung und leisten Außergewöhnliches“, sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach: „Es ist unsere Aufgabe und gemeinsam mit der DFL unser Anliegen, auf die gestiegenen Anforderungen im Spitzenfußball zu reagieren und den deutschen Schiedsrichtern möglichst optimale Bedingungen zu schaffen.“

Anpassung an andere europäische Ligen

Fifa-Schiedsrichter und Schiedsrichter der Bundesliga mit mehr als fünf Jahren Erfahrung erhalten statt bisher 30.000 Euro in der kommenden Saison 50.000 Euro. Für alle anderen Bundesliga-Schiedsrichter ist ein fester Betrag von 40.000 Euro (bisher 20.000) vorgesehen, der sich bis zur Saison 2016/2017 auf 55.000 Euro erhöht. Durch die Anpassung erfolge eine Annäherung an die wirtschaftliche Situation der Schiedsrichter in anderen großen europäischen Ligen wie Spanien oder Italien, hieß es in einer Erklärung von DFB und DFL.

Zufrieden mit der Lösung zeigte sich auch Herbert Fandel als Vorsitzender der Schiedsrichterkommission: „Seit der Umstrukturierung der Schiedsrichterkommission vor drei Jahren haben wir die Professionalisierung des Schiedsrichterwesens kontinuierlich vorangetrieben“, so Fandel: „Das Paket mit weiteren Qualifizierungsmaßnahmen sowie die Anpassung des Grundbetrags wurden in sehr vertrauensvollen Gesprächen mit dem DFB beschlossen und sind ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.“

3800 Euro pro Spiel

Unverändert bleiben die Spielhonorare: Schiedsrichter der Bundesliga erhalten weiterhin pro Einsatz 3800 Euro, in der 2. Bundesliga liegt das Honorar bei 2000 Euro. Der Status der Schiedsrichter ändere sich durch die Anpassung der Grundbeträge nicht, hieß es weiter, es bestehe auch weiterhin kein festes Arbeitsverhältnis mit dem DFB. (sid)



Kommentare
14.05.2013
12:17
Bundesliga-Schiedsrichter bekommen deutlich mehr Geld
von Camman-Sport | #4

Also ich sehe Bundesliga-Schiedsrichter als unfähig für so ein Gehalt Spiele zu pfeifen, wenn sollte jeder das selbe Geld bekommen und nicht nur weil einer 5 Jahre dabei ist mehr Geld bekommen als einer der 1 Jahr pfeift. Denn wenn ich mir Schiedsrichter anschaue die in der Liga pfeifen, sowie wie ich auch sehe wie Kollegen und ich in einer Hobbyliga pfeife muss ich sagen das es mir manchmal vorkommt als bevorzugen eine Schiris bestimmte Mannschaften und eine bezahlung nach Leistung wäre gerecht aber das sollte online von Zuschauern bewertet werden wie ihre Leistung war. Ansonsten muss man weiter denken das Spiele manipuliert werden!!!!

14.05.2013
10:42
Bundesliga-Schiedsrichter bekommen deutlich mehr Geld
von remoss | #3

Die sollten Leistungsbezogen bezahlt werden. Stark ist mit Abstand der schlechteste Bayernschiri. Fandel Lobbyist, wie kann man da von mehr Geld sprechen.

14.05.2013
10:01
Oh je, darf Stark weiterpfeifen? Und mehr Kohle auch noch? Professionalisierung? Lachhaft!
von AMSTERDAMNED | #2

Fandel, einer der schlimmsten Schiedsrichter die je in der Beletage gepfiffen haben, ist der Vorsitzende der Schiedsrichterkommission. Und die lässt Schiris wie Stark weiterpfeifen. Eine Professionalisierung sehe ich nicht. Gebt den Schiris, die fehlerfrei pfeifen und die in einer Spielzeit korrekte Leistungen vorweisen mehr Geld. Degradiert die Schiris, die immer wieder falsch pfeifen, schickt diese Schiris in den Ruhestand!

13.05.2013
21:35
Bundesliga-Schiedsrichter bekommen deutlich mehr Geld
von silera | #1

Wofür eigentlich ? Für Wahrnehmung-Störungen . Oder für einseitiges Pfeifen. Oder wahlweise Auslegung der Regel. Benachteiligung der Auswärtsmannschaften.?
Was in der letzten Saison nicht gesehen wurde, oder übersehen wurde oder irgendetwas gesehen wurde. Das Geld sollte man für eine bessere und wirklich parteilose Schulung einsetzen. Den was die Mannschaften spielerisch geschafft haben , unsere Schiedsrichter hinken da weit hinterher.

Aus dem Ressort
Rückkehr nach Berlin: Lasogga ganz selbstbewusst
Fußball
Ein Typ für Sentimentalitäten ist Pierre-Michel Lasogga nicht. Er fühlt sich gut gerüstet für ein mögliches Pfeifkonzert bei seinem ersten Gastspiel in der Hauptstadt und wäre den Berlinern nicht einmal böse.
Rummenigge: Verlängerung mit Sammer kein Problem
Fußball
Matthias Sammer steht beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München vor der Vertragsverlängerung als Sportvorstand.
Gladbach lässt gegen Limassol Traoré von der Leine
Matchwinner
Schon früh in der Partie deutete sich an, dass Ibrahima Traoré einen guten Tag erwischt hatte. Der Flügelspieler erledigte Apollon Limassol in der Europa League fast im Alleingang und erzielte zwei Treffer und eine Vorlage für Borussia Mönchengladbach.
Bayern verliert in Gladbach - Hrgota: Warum nicht?
Kurzinterview
Branimir Hrgota ist ein cooler Typ. Der schwedische Nationalspieler in Diensten von Borussia Mönchengladbach war stark gegen Limassol in der Europa League. Jetzt aber blickt er in Richtung Bayern München und sagt: "Die werden auch mal verlieren."
Marin-Debüt bei Florenz-Sieg - Tottenham mit 5:1-Erfolg
Europa League
Der AC Florenz auch sein drittes Gruppenspiel in der Europa League gewonnen. Beim Debüt des Ex-Bremers Marko Marin gewannen die Italiener 1:0 bei PAOK Saloniki. Titelverteidiger FC Sevilla kam indes nicht über ein 0:0 bei Standard Lüttich hinaus, Tottenham Hotspur siegte 5:0 - inklusive Traumtor.
Umfrage
Dortmund in der Krise - Kann der BVB seine Saisonziele noch erreichen?

Dortmund in der Krise - Kann der BVB seine Saisonziele noch erreichen?