Bilbao stellt sich bei Martinez-Transfer zu Bayern noch quer
20.08.2012 | 12:57 Uhr 2012-08-20T12:57:31+0200
München. Der Transfer des Spaniers Javi Martinez zu Bayern München ist noch nicht perfekt. Athletic Bilbao will, dass sich der Spieler freikauft. Dabei liegt ein Fünfjahresvertrag seit Tagen zur Unterschrift bereit.
Athletic Bilbao stellt sich bei den Verhandlungen über einen Transfer von Bayern Münchens Wunschspieler Javi Martinez weiterhin quer. Nach übereinstimmenden Medienberichten verweigert der Baskenklub derzeit jegliche Kontaktaufnahme des deutschen Rekordmeisters. Um den Transfer des 23 Jahre alten Welt- und Europameisters dennoch schnell über die Bühne zu bringen, sollen sich am Montag Martinez' Berater und Vertreter des Liga-Verbandes LFP in Madrid treffen
Javier Martinez ist der siebte Neuzugang beim Rekordmeister und Franz Beckenbauer bislang noch nicht bekannt. Kein Geheimnis ist, dass die Bayern auch an Lars Bender und Mats Hummels interessiert waren. Ist Martinez dann nur die zweite oder dritte Wahl? Ein Kommentar.
Noch immer ist nicht geklärt, wie die festgeschriebene Ablösesumme von 40 Millionen Euro an Bilbao überführt werden soll. Da Präsident Jose Urrutia Martinez nicht kampflos ziehen lassen will, beharrt er darauf, dass der Spieler sich selbst freikauft. Sollten die Bayern Martinez allerdings das Geld aus Deutschland überweisen, wären zusätzlich zur Rekordsumme Steuern in Millionenhöhe fällig.
Vertrag liegt seit Freitag bereit
Der unterschriftsreife Fünfjahresvertrag bis 2017 liegt in München seit Freitag bereit. Sollte es am Montag zu einer Einigung kommen, soll Martinez noch in dieser Woche in München vorgestellt werden. (dapd)

19:12
Stolz bei anderen ist etwas, was der FC Bayern nicht gewohnt ist, die führen den FC bayern an der langen Nasenleine herum
einfach nur schön
wenn man keine ahnung hat besser den mund halten
18:28
dann platzt der Deal noch. Der ist seine Ablöse nie wert, da hätte es schon Iniesta sein müssen. Ich kann diese Summe nicht begreifen, aber das war bei Gomez schon so, dass diese total übertrieben war.
Gomez ist ein vergleichbarer Fall und der Deal wurde schon ein Jahr früher ausgehandelt. Heldt wußte mit dem überhöhten Transfererlös nicht rechtes anzufangen. Für mich gilt Gomez heute noch als überschätzt. Er schießt viele Tore. Darunter sind so mancher "Zweier" oder auch "Dreier" In entscheidenden Spielen fehlt das eine oder andere Tor. Bei der EM gegen Portugal war eine Ausnahme.
16:33
Der Stolz der Basken verursacht ein Verhalten, dass Zeigen will, dass Geld nicht alles ist. Das mag für den FCB ungewöhnlich sein.
Der Spieler will wechseln und die Ausstiegsklausel trotz Vertrag bis 2016 lässt das zu. Nach den FIFA-Regeln ist die festgelegte Transfersumme an den Verein direkt zu leisten, der den Spieler abgibt bzw. abgeben muss. Sinn der festgesetzten Ausstiegssumme ist es, aus den Vertrag vorzeitig ausscheiden zu können.
Mal sehen was daraus wird, auch in Bezug auf das heutige Pokalspiel FCB gegen Jahn Regensburg.
16:12
Es ist schon bloed, wenn bei den vielen millionen auch noch der staat kassieren sollte.
Aber Spanien hat doch genug Geld, sonst wuerden ja normale Steuersaetze auch fuer Kicker gefordert werden.