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Bierhoff und Kahn sehen Einsatz der Torlinientechnik positiv

19.02.2013 | 18:39 Uhr
Bierhoff und Kahn sehen Einsatz der Torlinientechnik positiv
Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff sieht den Einsatz der Torlinientechnik GLT bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien positiv.Foto: sid online

Düsseldorf.  Sowohl Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff als auch der ehemalige Nationaltorhüter Oliver Kahn sehen den Einsatz der Torlinientechnik bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 positiv. "Der Fußball macht sich unglaubwürdig, wenn er solche Technologien nicht nutzen würde", meinte Kahn.

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff sieht den Einsatz der Torlinientechnik GLT bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien positiv. "Gegen ein funktionierendes System ist nichts zu sagen. Wenn die Funktionalität gegeben ist, sehe ich das sehr positiv", sagte Bierhoff am Rande des Sportwirtschafts-Kongresses SpoBIS in Düsseldorf.

Auf hitzige Diskussionen über Fehlentscheidungen, die im Fußball durchaus dazu gehören, kann der Europameister von 1996 gut verzichten. "Wenn wir 1966 Weltmeister geworden wären, dann kann dieser Reiz ruhig verloren gehen", sagte Bierhoff.

Generalprobe beim Confed Cup

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Umstrittene Torlinientechnik kommt bei der WM 2014

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 bekommen die Schiedsrichter technische Unterstützung. Der Weltverband Fifa beschloss, die in Europa weiter umstrittene Torlinientechnologie einzusetzen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte auf die Einführung der Torlinientechnik zur Saison 13/14 verzichtet.

Auch der ehemalige Nationaltorhüter Oliver Kahn sieht in der Nutzung der Torlinientechnik nur Vorteile. "Das ist wunderbar und eine Hilfe für den Schiedsrichter. Der Fußball macht sich unglaubwürdig, wenn er solche Technologien nicht nutzen würde", sagte Kahn.

Der Weltverband Fifa hatte am Dienstag verkündet, dass das neue System auch schon bei der WM-Generalprobe Confed Cup (15. bis 30. Juni) zum Einsatz kommt.

Bei der Klub-WM im vergangenen Dezember hatte die FIFA die Systeme "GoalRef" (System zur Überprüfung strittiger Szenen mit einem Chip im Ball) und "Hawk-Eye" (aus dem Tennis bekanntes Kamera-System) getestet. "Interessierte GLT-Unternehmen können voraussichtlich Mitte März an Inspektionsbesuchen in den Stadien des Konföderationen-Pokals teilnehmen, ehe Anfang April der definitive Entscheid bestätigt wird", schrieb die Fifa.

Sollte es nur die kleinste Einschränkung geben, hat das System keinen Sinn

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hält den Beschluss der FIFA, die Torlinientechnologie GLT bereits beim Confed Cup, einzusetzen, für logisch. "Wenn die FIFA - und das ist für mich eine Grundvoraussetzung - tausendprozentig garantieren kann, dass die Torlinientechnologie funktioniert, dann setzt man sie auch ein", sagte Niersbach im exklusiven Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD: "Ich würde fast Wetten abschließen, dass wir jetzt, wo es die Torlinientechnologie gibt, keine strittigen Szenen mehr bekommen werden. Sollte es aber nur die kleinste Einschränkung geben, hat das System keinen Sinn. Dann würde man sich der Lächerlichkeit preisgeben." (sid)

 

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