Bayerns Lewandowski entschuldigt sich bei Manuel Neuer

Auf Klubebene tragen sie das gleich Trikot. Robert Lewandowski (l.), Kapitän der polnischen Nationalmannschaft, gab seine Stimme bei der Weltfußballer-Wahl nicht Bayern-Kollege Manuel Neuer.
Auf Klubebene tragen sie das gleich Trikot. Robert Lewandowski (l.), Kapitän der polnischen Nationalmannschaft, gab seine Stimme bei der Weltfußballer-Wahl nicht Bayern-Kollege Manuel Neuer.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Robert Lewandowski wählte Cristiano Ronaldo zum Weltfußballer 2014 - nicht Mitspieler Manuel Neuer. Dafür entschuldigte sich der Bayern-Profi jetzt.

Doha/Katar.. Ein bisschen peinlich war es schon, als am Montagabend rauskam, dass Robert Lewandowski Cristiano Ronaldo zum Weltfußballer 2014 gewählt hat und nicht Mitspieler und Bayern-Schlussmann Manuel Neuer. Der Münchener Stürmer entschuldigte sich am Tag nach der Preisverleihung beim Keeper und bereut seine Wahl.

"Es war ein Fehler von mir, Ronaldo gewählt zu haben. Ich würde heute ganz klar Neuer wählen", sagte der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft dem "kicker" am Dienstag. Er habe "irgendwann im August" abgestimmt. "Heute", so beteuert der Bayern-Spieler, "würde ich anders wählen."

Lewandowski verwundert über Platz drei für Neuer

Manuel Neuer wurde beim FIFA-Award am Montag auf Platz drei gewählt, hinter Messi und Sieger Ronaldo, der die Trophäe zum dritten Mal einheimst. "Es tut mir sehr leid für Manu. Dass er noch nicht einmal Zweiter geworden ist, verwundert mich, auch der große Abstand zu Ronaldo ist nicht zu verstehen." 37,7 Prozent der Stimmen erhielt der Portugiese; weit dahinter lagen Messi (15,76 %) und eben Weltmeistertorwart Neuer (15,72 %). Die Stimme Lewandowskis hätte bei der Wahl der 181 Nationaltrainer, 182 Spielführer von Nationalteams und 181 Medienvertreter nur wenig gebracht.

"Voller Erfolg" für Manuel Neuer

"Manuel ist ein großartiger Torwart und Typ", weiß der ehemalige Dortmunder, der nun zugibt, dass Neuer die bessere Wahl gewesen wäre. Kabinen-Krach braucht Lewandowski allerdings nicht zu befürchten. Manuel Neuer wertet auch den dritten Platz bei der Wahl als "vollen Erfolg". (nie)