Auf was für Schnapsideen die Fifa besser nicht noch kommt

Drei? Nein, vier Jahreszeiten gibt es: Fifa-Präsident Sepp Blatter.
Drei? Nein, vier Jahreszeiten gibt es: Fifa-Präsident Sepp Blatter.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Der Weltfußballverband Fifa neigt zu Kapriolen – im Fall der WM-Vergabe an Katar neuerdings auch zur Winterszeit. Ein Kommentar.

Essen.. Dass die WM 2022 an Katar vergeben wurde, ist bisher meist damit erklärt worden, dass die Taler dort quasi aus dem Wüstensand sprudeln. Möglicherweise aber liegt die Sache anders. Der Tag der Verkündung war der zweite Dezember. Und im Dezember gibt es in Zürich einen Weihnachtsmarkt. Haben sich die älteren Herrschaften vom Weltverband also ein paar Gläser Rum mit Glühwein geleistet? Waren ihre Sinne deshalb so verwirrt, dass sie nicht bedenken konnten: Hey, im Sommer ist es da ziemlich warm?

Nun, lediglich einige wenige Jahre nach der Entscheidung waren die Herrschaften immerhin wieder nüchtern genug für einen neuen Einfall: Die WM soll jetzt im Winter stattfinden. Aber die europäischen Klubs, bei denen dadurch alles durcheinander gewürfelt wird, sollen selbstverständlich keine Ausgleichszahlungen erhalten. Und weil der Lieblingstermin der Herren fürs Finale der 23. Dezember ist, wird wohl auch am 23. gespielt werden.

Weihnachtsfest dann Jahresendzeitfußballfest?

Kommentar Damit wären wir wieder in der Weihnachtszeit und bei zwei Anmerkungen. Erstens: Auch, wer auf dem Weihnachtsmarkt einen fetten Deckel macht, muss den bezahlen. Zweitens: Den Plan, das Weihnachtsfest grundsätzlich in Jahresendzeitfußballfest umzubenennen, bitte in der Schublade lassen.