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Am Boden dahoam - Bayern verspielt die Champions League

19.05.2012 | 23:59 Uhr
Am Boden dahoam - Bayern verspielt die Champions League
Bayern München am Boden zerstört. Im Finale gegen den FC Chelsea zerplatze der Traum vom Champions-League-Titel im Elfmeterschießen.Foto: AP

München.  FC Chelsea ist Champions-League-Sieger 2012. Der Premiere-Ligist zerstörte am Samstagabend alle Titelträume der Bayern und sicherte sich im Elfmeterschießen das erste Mal in der Vereinsgeschichte den Titel in der Königsklasse.

Finale dahoam – und was für ein Drama dahoam: 1:1 hieß es nach 90 Minuten zwischen Bayern München und dem FC Chelsea im Finale der Champions League 2012. Und 1:1 auch nach 120 Minuten – das Elfmeterschießen musste entscheiden. Und wer gedacht hatte, englische Mannschaften könnten das nie und nimmer gewinnen, wurde aus allen Träumen gerissen: Der FC Chelsea siegte 5:4 nach Elfmeterschießen, gewann die Champions League und ließ einen erschütterten FC Bayern zurück: Am Boden dahoam.

Bayern verspielte den Titel vor der eigenen Fankurve

Mehr Finale dahoam ging dabei doch auch am Ende nicht: Das Elfmeterschießen spielte sich direkt vor der Südkurve ab, vor dem Block der Bayern.

Erster Schütze: Philipp Lahm. Chelseas Keeper Petr Cech ist noch dran, aber der Ball sitzt. Dann Juan Mata gegen Manuel Neuer: Neuer hält, die Arena tobt. Dann verwandeln Mario Gomez und David Luiz, ehe, ganz überraschend, Manuel Neuer zum Punkt geht: flach unten links, Cech ist fast dran, aber nur fast: 3:1 im Elfmeterschießen für die Bayern. Und wer sich jetzt wundert: Arjen Robben hatte schon in der Verlängerung einen Elfer verschossen.

Danach trifft Frank Lampard. Ivica Olic kommt an den Punkt, Cech hält, alles wieder offen. Ashley Cole verwandelt danach ganz sicher, plötzlich hängt alles an Bastian Schweinsteiger, der treffen muss. Schweinsteiger setzt den Ball an den Pfosten und das Finale liegt in den Füßen von Didier Drogba. Drei Schritte Anlauf, der Ball ist unten rechts drin und Bayern am Boden zerstört: Chelsea gewinnt die Champions League, Bayern steht nach Meisterschaft und DFB-Pokal zum dritten Mal mit leeren Händen da.

Gejubelt wird danach nur noch in der Kurve der Londoner, der Rest ist in der Arena ist Schweigen und fassungsloses Entsetzen.

Von Beginn an sprach alles für einen Sieg der Bayern

Einzelkritik
Bayerns Robben verschießt wieder einen wichtigen Elfmeter

Arjen Robben wird wohl so schnell keinen Elfmeter mehr für den FC Bayern schießen. Bei der 4:5-Niederlage nach Elfmeterschießen im Champions-League-Finale gegen Chelsea versagte Robben vom Punkt. Wieder einmal. In unserer Einzelkritik gibt das die Note 4,5.

Was war aber nicht auch seit Wochen für ein Wirbel um diese Partie gemacht worden – manchmal konnte man den Eindruck bekommen, es werde ab dem 20. Mai 2012 in Deutschland, zumindest aber in München nie mehr Fußball gespielt.

Trotzdem gingen die Bayern ihr Finale dahoam unverkrampft und engagiert an. Man muss nicht an die Macht der Statistik im Fußball glauben, aber nach 45 Minuten verrieten die Zahlen eine Menge: 60-40 Prozent Ballbesitz für die Bayern, optisch schien die Überlegenheit noch größer zu sein, dazu 13-2 Schüsse und 8-0 Ecken. Das Problem: Aufs Tor brachte Chelsea zwar nur einen einzigen Schuss, die Bayern aber auch nur zwei. Bei aller Überlegenheit fehlten vorne Präzision und die letzte Konsequenz. Und so hieß es bei den einzigen Zahlen, die im Fußball letztlich alles bestimmen: zur Pause 0:0.

Chelsea spielte wie schon gegen Barcelona sehr defensiv

Wenn ein Team hätte in Führung gehen müssen, dann die Bayern. Die Elf von Jupp Heynckes dominierte die Partie, von den  Umstellungen – wie erwartet spielten Diego Contento, Anatoli Timoschtschuk und Thomas Müller für die gesperrten Holger Badstuber, Luis Gustavo und David Alaba - ließ sich München nicht beeindrucken – zumal Chelsea kaum einmal den Weg nach vorne fand. Coach Roberto di Matteo hatte eine Überraschung parat: Mit Youngster Ryan Bertrand hatte niemand in der Startelf gerechnet. Allerdings war Bertrands Aufstellung im linken Mittelfeld schon ein klarer Hinweis darauf, dass die Blues ähnlich wie in den Halbfinalduellen gegen Barcelona sehr defensiv spielen würden.

Bayern drückte also, aber auch wenn die Abwehr der Londoner überraschenderweise mehrfach wackelte, schaffte Bayern es nicht, Kapital aus seiner Überlegenheit zu schlagen. Es dauerte bis zur 21. Minute, ehe es zum ersten Mal richtig gefährlich wurde: Arjen Robben zog aus wenigen Metern ab, doch mit einer Mischung aus Hand, Fuß und etwas Glück parierte Chelseas Keeper Per Cech den Ball. Eine Viertelstunde später flankte Contento, Thomas Müller nahm den Ball direkt, zog aber links am Tor vorbei. Und kurz vor der Pause kam Mario Gomez am Elfmeterpunkt zum Schuss, geriet aber in Rücklage.

Chelsea? Eigentlich nur eine Aktion: Nach einem schönen und schnellen Angriff über Juan Mata und Didier Drogba zog Kalou aufs kurze Eck – Manuel Neuer, der vorher nichts zu tun hatte, war in der 37. Minute unten und hielt.

Auch in Halbzeit zwei gaben nur die Bayern den Ton an

So saß Bayerns Präsident Uli Hoeneß in der Pause also noch kurz auf seinem Platz, das Gesicht vom Druck gezeichnet, eine Mischung aus Hoffen und Bangen. Sein Team war überlegen, hätte leicht führen können – aber entschieden war eben nichts.

Beide Mannschaften spielten nach der Pause auf ihre Kurven. Zu beflügeln schien das aber zunächst wieder nur die Bayern. Nach 54 Minuten brandete der Torschrei durch die Arena – zu früh: Nach Pass von Robben hatte Franck Ribery getroffen, der Franzose, der so heiß auf dieses Finale war, aber vor der Pause wenig Akzente setzen konnte, stand im Abseits.

Müller erlöste Bayern zunächst mit dem überfälligen 1:0

So hingen die Bayern und ihre Fans weiter zwischen Himmel und Hölle: Bayern drückte, spielte aber zu oft durch die Mitte. Aber wen – außer vielleicht Ivica Olic – hätte Jupp Heynckes bringen können auf der arg gerupften Bayern-Bank? Chelsea blieb seiner Linie treu, stand hinten massiert und spielte nur ab und zu nach vorne – und sogar dann nie mit dem totalen Risiko. So roch es schon ein wenig nach Verlängerung, als Thomas Müller die Bayern endlich zu erlösen schien: 83. Minute, Toni Kroos flankt von der linken Seite ans rechte Eck des Fünfmeterraums, und Müller, völlig allein gelassen, köpft den Ball per Aufsetzer unter die Latte – 1:0, längst fällig, längst verdient.

Di Matteo brachte nun noch Stürmer Fernando Torrres, Jupp Heynckes im Gegenzug Verteidiger Daniel van Buyten für Müller, um das 1:0 abzusichern. Und prompt ging’s in die Hose: In der 89. Minute bekam Chelsea noch einmal einen Eckball durch Mata. Didier Drogba, von Jerome Boateng alleine gelassen, rauschte heran und köpfte das Leder zum 1:1 so knapp unter die Latte, wie Müller es kurz vorher getan hatte.

Stimmen
Bayern München trauert nach der Niederlage - "So ist Fußball"

Nach dem verpassten Champions-League-Titel sackten die Bayern-Spieler in sich zusammen. Resignation, Enttäuschung, Trauer, Wut - und am Ende blieb nur die Erkenntnis: "So ist Fußball". Doch die Münchner haderten auch mit ihrer schlechten Chancenverwertung. Die Stimmen.

Ausgerechnet Drogba – der tragische Held so vieler Endspiele, den man in München 89 Minuten lang nicht gesehen hatte. Und dann noch das: Als Chelsea in den drei Minuten der Nachspielzeit plötzlich offensiver wurde als in den 90 Minuten zuvor und Drogba den Ball Sekunden vor Schluss zum Freistoß vor sich liegen hatte, da wehte ganz plötzlich die Erinnerung an 1999 und Bayerns späte 1:2 im Finale gegen Manchester United durchs Stadion. Drogba schoss – weit drüber: Verlängerung.

Bayerns Robben verschoss erneut den entscheidenden Elfmeter

Und die Frage war: Wie würde Bayern den Nackenschlag des späten und sehr glücklichen 1:1 für Chelsea wegstecken? Und würde am Ende Chelseas deutlich besser besetzte Bank den Ausschlag geben, zumal mit Müller nun eine Offensivkraft fehlte?

Und es kam zunächst noch dicker: Drei Minuten waren in der Verlängerung gespielt, als Drogba Franck Ribery von hinten am Fuß im Strafraum traf: Elfmeter. Die Attacke sah zunächst gar nicht so schlimm aus, aber für Ribery war’s das Aus. Wer anders als Arjen Robben reklamierte das Leder sofort für sich? Bastian Schweinsteiger schaute schon gar nicht mehr hin, drehte sich zu Keeper Neuer. Robben schießt flach nach rechts, schießt schwach  – Cech ist da und hält. Weiter 1:1 und Bayern von dan an mit Ivica Olic an stelle von Ribery.

Chelsea gestaltete die Partie nun etwas ausgeglichener, trotzdem gehörte Bayern noch eine Chance: Lahm setzte sich durch, seinen Ball brachte Gomez mit dem Körper aufs Tor, aber Gary Cahill klärte zur Ecke. Danach passierte nichts mehr – es ging ins Elfmeterschießen. Und da jubelt am Ende Chelsea.

Klaus Wille


Kommentare
20.05.2012
12:50
...selbst versemmelt
von blauweissesblut | #126

Die Bayern haben sich ihren erhofften Triumph selbst versemmelt. Wer es nicht schafft aus rund 20 Ecken und 2 Freistößen aus guter Position und darüber hinaus noch einem Elfer seine Tore zu machen, der wird am Ende bestraft. Wie schon gegen Dortmund war das Offensivspiel zu behäbig und durchschaubar, das Umschalten von Abwehr auf Angriff viel zu langsam, so dass Chelsea immer Gelegenheit hatte, Ordnung in die Defensive zu bringen. Die Bayern sind viel gerannt, aber was nutzt das, wenn die Effektivität fehlt!

20.05.2012
12:39
Koan Titel dahoam
von Heiko04 | #125

Mein Mitleid hält sich auch in Grenzen muss ich sagen, weiß aber wie sich das anfühlt mit der Hoffnung auf einen großen Titel, der einem dann in letzter Sekunde noch entrissen wird...

Die Bayern haben ja gut gespielt aber Chelsea auch! Ohne Witz, mit welcher Ruhe die ihren Stiefel da gespielt haben fand ich schon beeindruckend. Auch nach dem 0:1 in der 83. Minute ging die Welt nicht unter und machen mit ihrem ersten Eckball den Ausgleich.
Ich finde es lächerlich auf die Taktik von Chelsea zu schimpfen, du willst den Bayern doch nicht ins offene Messer laufen und kontern lassen.

Wenn überhaupt sind die Bayern an sich selbst gescheitert, die vielen Chancen nicht verwertet und auch der Elfmeter in der Verlängerung muss sitzen. Vieles lief für die Bayern, Chelsea aber kalt wie eine Hundeschnauze.

So muss der gute Manu noch ein wenig warten mit den großen Titeln...

20.05.2012
12:06
Bayerns Einkaufspolitik
von wilmots_70 | #124

Ich bin jetzt schon gespannt wie Bolle, in welchen Bereichen Bayern wie angekündigt groß einkaufen mochte.
In der Innenverteidigung? Da hat man doch die beiden deutschen Nationalspieler und Vierkanthölzer Boateng und Badstuber, außerdem Dante verpflichtet und mit van Buyten verlängert.
Einen neuen Stoßstürmer als Star? Hmmm... Gomez gerade einen Rentenvertrag gegeben.
Robben oder Ribery ersetzen? Mist, die "beste Flügelzange" der Welt ist auch langfristig gebunden.
Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen, aber vielleicht möchte man ja auch auf einen anderen Schnapper setzen, nachdem Czech bei fünf Elfern fünf Mal die richtige Ecke geahnt hat. :-)

Mein lieber Herr Hoeneß, nicht reflexartig KAUFEN schreien in schlechten Zeiten, sondern einfach mal die Außendarstellung und die Selbstwahrnehmung überprüfen. Dann hätte ich Ihnen auch den Sieg gegönnt, so hält sich mein patriotisches Leiden in Grenzen.

20.05.2012
12:00
Am Boden dahoam - Bayern verspielt die Champions League
von unjawoll | #123

Wie merkst du dir die 11880??
11 rote bekommen in der 88ten Minute den Gegentreffer und haben 0 Titel!

20.05.2012
11:51
Am Boden dahoam - Bayern verspielt die Champions League
von Karl-Napp | #122

Klatsche dahoam, Deutschland feiert :)

20.05.2012
11:45
Am Boden dahoam - Bayern verspielt die Champions League
von unwitz | #121

Liebe BVB-Fans,

in eurem eigenen Interesse wäre es vieleicht am besten, wenn euer Verein schnellstmöglich wieder ins erträgliche Mittelmaß zurückfällt. Aufgrund der jüngsten Erfolge besteht nämlich die akute Gefahr, dass ihr arrogant, überheblich und unsympathisch werdet. Man stelle sich vor, die Fans anderer Vereine würden sich in Zukunft über eure Misserfolge freuen. Das wollen wir doch alle nicht, oder?

Mit sportlichen Grüßen

Ein Gladbacher

5 Antworten
Am Boden dahoam - Bayern verspielt die Champions League
von Karl-Napp | #121-1

Wer so überheblich redet wie die Bayern und vor den Spielen schon immer den Sieg in der Tasche sieht, der hat es nicht anders verdient.
ENDLICH sind die Bayern mal auf den Boden der Tatsachen geholt worden.

Lieber Gladbacher
von derpfleger | #121-2

bevor du dich zum Moralapostel über vermeintliche BVB-Anhänger aufschwingst, tu das doch bitte in den rheinischen Online-Medien, wo die Reaktionen der Leser sehr synchron zu diesem ausfallen. Das dürften dann ja wohl keine BVB-Anhänger sein. Also scheint da was doch dran zu sein, das niemand den FCB mag, oder?

Am Boden dahoam - Bayern verspielt die Champions League
von jaro_pouzar | #121-3

Dieser Hinweis von unwitz ist völlig richtig, kommt jedoch ca. 17 Jahre zu spät. Seit den Erfolgen der schwarz/gelben, Mitte der 90er, stehen BVB-Fans, in Puncto Arroganz und Überheblichkeit, mit den Bayern-Kunden auf einer Stufe. Auch die Beinahe-Pleite hat daran nichts geändert.
Die Erfolge des BVB, auf nationaler Ebene sind unbestritten und zweifellos auch verdient. Wenn es um die CL geht, sollte schwarz/gelb ganz, ganz ruhig sein. Was eure Mannschaft auf der europäischen Bühne gezeigt hat, war eine Peinlichkeit für den Deutschen Fußball. Von einem Deutschen Meister sollte man deutlich mehr erwarten können. Wenn es euch mal gelingt, in der Champions League zu überwintern, dann dürft ihr euch über andere Vereine muckieren.

Am Boden dahoam - Bayern verspielt die Champions League
von suedjuergen | #121-4

und wenn sie weiter solch dummes gewäsch von sich geben mag auch bald die gladbacher (fans) nicht mehr

Wie war das nochmal mit der Schadenfreude?
von Burkinho09 | #121-5

21.04.2012
17:45Bayern-Notelf schlägt Bremen in letzter Minute mit 2:1
von unwitz | #9
Ein Freistoß von Arango, ein Geniestreich von Herrmann oder ein wuchtiger Kopfball von Dante - und schon ist das Rennen um die Meisterschaft wieder offen.

Sollte der BVB den sicher geglaubten Meistertitel wirklich noch durch an Arroganz grenzende Überheblichkeit verspielen? Ich würde mich darüber freuen.

http://www.derwesten.de/sport/fussball/bayern-notelf-schlaegt-bremen-in-letzter-minute-mit-2-1-id6577037.html

Aber leider kam es ganz anders. Tja Träume sind Schäume und was zählt is auf´m Platz!

20.05.2012
11:36
Koan Pokal!
von creck | #120

Eine Mannschaft, angeblich "vollgestopft mit Weltklassespielern", stolpert mit goldfarbenen Applikationen auf dem Trikot durch die Championsleague. Das ist die typische bayerische Überheblichkeit.
Wenn sie gewonnen hätten, wären die Bayern in der nächsten Saison komplett in Gold aufgelaufen.
Danke, lieber Fußballgott!

20.05.2012
11:34
Am Boden dahoam - Bayern verspielt die Champions League
von wkohn | #119

Vizekusen hat damals im Finale gegen den Favoriten Real auf neutralem Platz verloren. Das kann passieren. Zu Hause gegen Chelsea sollte man mit dem Anspruchsdenken aber gewinnen. Man muss dem Trainer bescheinigen, dass er das Team spielerisch in den letzten 6 Monaten nicht weiter entwickelt hat. Spielerisch war die Leistung der Bayern gestern nicht eines Champions würdig. Keine gezielten Ecken, keine Flanken sondern nur durch die Mitte. Mit dieser Leistung ist in der nächsten Saison sogar der zweite Platz in Gefahr. Robben sollte mal einige Spiele auf der Bank sitzen.

20.05.2012
11:28
Wer hat wieder nichts zu feiern? FC Bayern!
von Mr.Bob | #118

O.K. rein rational hatte ich mir vorgenommen wärend des Spiels pro Bayern zu sein. Wäre halt gut für den deutschen Fußball gewesen, wenn Bayern gewinnt. Für die 5 Jahreswertung, für das Résumé der Bundesliga,für das Selbstbewusstsein der Nationalspieler, blablabla...

Aber emotional habe ich es nicht geschafft diesen arroganten Verein und seinen Verantwortlichen die Daumen zu drücken. Die Neutralität, die man in solchen Spielen als Fußballfan haben sollte, hat Bayern in den letzten Jahren nachhaltig zerstört.

Das fällt mir bei den schwarzgelben Zecken bei internationalen Spielen doch ein wenig leichter. Und die verar... mich zur Zeit ohne Ende.

20.05.2012
11:23
Am Boden dahoam - Bayern verspielt die Champions League
von Borniger | #117

Dieses Endspiel war zum ersten Mal anders, als man es von den Bayern gewohnt ist. Sie spielen grottenschlecht und gewinnen - oft in der Nachspielzeit - trotzdem. Gestern waren sie die Mannschaft, die den besseren Fußball spielte, und haben verloren. Es fehlte ihr 13. Spieler: der Dusel.

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