Das aktuelle Wetter NRW 22°C
WM 2011

Aktivisten demonstrieren mit Flashmob gegen Homophobie im Fußball

12.07.2011 | 14:35 Uhr
Aktivisten demonstrieren mit Flashmob gegen Homophobie im Fußball
Nigerias Trainerin Eucharia Uche hatte Homosexualität eine "dreckige Sache" genannt. Foto: Imago

Essen.  Die Organisation AllOut plant einen Flashmob vor dem WM-Halbfinalspiel in Frankfurt, um für mehr Toleranz im Fußball zu demonstrieren. Anlass ist die Diskussion um die lesbenfeindlichen Äußerungen der nigerianischen Nationaltrainerin Eucharia Uche.

Mit einem Flashmob vor dem Halbfinale der Frauenfußball-WM in Frankfurt will die schwul-lesbische Menschenrechtsgruppe "AllOut" für mehr Toleranz im Fußball demonstrieren. Die Organisation fordert die Fifa dazu auf, Homophobie auch im Fußball-Ligabetrieb zu verurteilen und den Fall um die lesbenfeindlichen Äußerungen der nigerianischen Nationaltrainerin Eucharia Uche vollständig aufzuklären. Diese hatte im Vorfeld des WM-Turniers mehrfach davon gesprochen, dass Homosexualität eine "dreckige Sache" sei. Später dementierte sie dies.

Andre Banks, Mitbegründer von "AllOut", will dies nicht auf sich beruhen lassen: "Es ist an der Zeit, dass die Fifa das Foul-Spiel der Trainerin Uche feststellt, ihr die Rote Karte zeigt und damit die klare Botschaft aussendet, dass Diskriminierung gegen lesbische und schwule Spieler und Spielerinnen weder auf dem Spielfeld noch außerhalb toleriert wird."

Rote "Nein zu Homophobie"-Karten

Die Aktion vor der Frankfurter Arena ist für Mittwoch, 13. Juli geplant, dem 10. Fifa-Tag gegen Diskriminierung. Die Aktivisten treffen sich um 19 Uhr an der S-Bahn-Station vor dem Stadion, sind als Schiedsrichter verkleidet und ziehen Rote "Nein zu Homophobie"-Karten. Das Halbfinal-Match Japan gegen Schweden startet um 20.45 Uhr.

 

Mühevoller 1:0-Sieg

 

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
12.07.2011
19:53
Blockierter Kommentar.
von landsberg13 | #13

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

12.07.2011
18:21
Aktivisten demonstrieren mit Flashmob gegen Homophobie im Fußball
von Sahneschnittchen | #12

# 5Landsberg. Auch wenn Sie bisher als bekennender rechtskonservativer Homophober hier im Forum aufgetreten sind, trage ich gerne zu Ihrer persönlichen Weiterentwicklung bei. Der Begriff Homophob leitet sich ab von 1. Hominid = Vertreter einer Familie von Lebewesen, die aus dem heutigen Menschen und seinen Vorläufern sowie den Menschenaffen besteht. 2. Phobie = extreme Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen.

Eher spielt bei Homophoben eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bzw und/oder ein Selbsthaß aufgrund nicht ausgelebten eigenen schwulen Neigungen eine Rolle. Wie auch immer, im Endeffekt ist der Homophobe ein wirklich trauriges und unbefriedigtes Wesen.

P.s. Mit einem gutem Therapeuten und Erfolg bei der richtigen Partnersuche ist Homophobie meistens heilbar :-)

12.07.2011
18:16
Aktivisten demonstrieren mit Flashmob gegen Homophobie im Fußball
von neindankeichsehmichnurum | #11

Seit einiger Zeit geistert immer wieder der Begriff Flashmob durch die unwissende Presse. Den Begriff Flashmob für eine angekündigte politische Demonstration zu verwenden zeigt, dass das Verfassen von jounalistischen Texten nicht mehr allein Jounalisten vorbehalten ist. Recherche ist nicht mehr notwendig, inhaltliche Prüfung offensichtlich unerwünscht. Aber zumindest googeln sollte man können, wenn man sich schon auf fremde Informationen verlassen will.

12.07.2011
17:47
Aktivisten demonstrieren mit Flashmob gegen Homophobie im Fußball
von MalNachgedacht | #10

Wenn ich Fußballer wäre, würde ich so gegen Karriereende einfach mal behaupten, schwul zu sein. Das gararntiert Millioneneinnahmen in kürzester Zeit.

12.07.2011
17:34
Aktivisten demonstrieren mit Flashmob gegen Homophobie im Fußball
von marianus | #9

das die frau einen schuss hat welcher nicht vom
ball kommt ist klar,aber ich möchte mal den
aufschrei der sogenannten normalen hören wenn sich hier fussballspieler(innen) zu ihrer berechtigten lebensform bekennen.so viel gülle hat kein bauer auf dem hof wie dann über die menschen ausgeschüttet wird.

12.07.2011
16:52
Aktivisten demonstrieren mit Flashmob gegen Homophobie im Fußball
von charlybrown | #8

ist ja toll!! Nigeria sollte sich mehr um seine interne Probleme kümmern. Und was ist die Vergangenheit von Nigeria???

12.07.2011
16:40
Aktivisten demonstrieren mit Flashmob gegen Homophobie im Fußball
von Tatter51 | #7

Quatsch. Sorry ...
Weg mit #6 ...

12.07.2011
16:38
Blockierter Kommentar.
von Tatter51 | #6

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

12.07.2011
16:31
Aktivisten demonstrieren mit Flashmob gegen Homophobie im Fußball
von landsberg13 | #5

Heißt Homophob übersetzt nicht: Menschenangst?
Weshalb denn dagegen Flaschenmöpse organisieren?

12.07.2011
15:52
Aktivisten demonstrieren mit Flashmob gegen Homophobie im Fußball
von LiquidSnake | #4

...und muss ich da jetzt mitmachen, weil das gehypt wird wie die Frauen-WM ... oder darf ich das jetzt auch ignorieren OHNE nachher von hyperaktiven Aktivisten als Homophob gemobt zu werden?

Ich verstehe diese Medienwelt nicht mehr ... Hilfe!

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/4862845/create

Aktuelle Fotos und Videos
Deutschland patzt vor EM
Bildgalerie
DFB-Team
BVB II feiert Aufstieg
Bildgalerie
Regionalliga
Aus dem Ressort
Hertha vor der Qual der Wahl - Einspruch oder nicht?
Hertha BSC Berlin
Für Hertha BSC Berlin steht am Dienstag der Tag der Entscheidungen bevor. Auf der Mitgliederversammlung geht es um nichts Geringeres als die Zukunft des Hauptstadt-Klubs. Bleibt Gegenbauer Präsident? Legt Hertha erneut Einspruch gegen drohenden Abstieg ein? Fragen, die geklärt werden müssen.
Löw gibt mit Rückennummern Hinweise auf EM-Streichkandidaten
Nationalmannschaft
Bei der 3:5-Niederlage in der Schweiz hat Joachim Löw eine Vorentscheidung offen gelegt, welche Spieler nicht für den endgültigen DFB-Kader für die EM nominiert werden. Der Bundestrainer sandte anhand der Rückennummern kräftige Signale aus, wer die vier Streichkandidaten werden könnten.
Foto Text 5 Kommentare 5