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Ailtons Verhandlungen mit Bingen vor dem Abschluss

09.07.2012 | 17:25 Uhr
Ailtons Verhandlungen mit Bingen vor dem Abschluss
Ailton könnte bald das Trikot von Hassia Bingen tragen.Foto: Sebastian Konopka

Bingen.  Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Ailton steht vor einem Engagement bei Hassia Bingen. "Ich hoffe und denke, dass wir das Ganze zu einem positiven Abschluss bringen können" erklärte Stefan Seidel, Sportlicher Leiter des Verbandsligisten, auf einer Pressekonferenz.

Die Tingeltour vom ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönig Ailton scheint noch lange kein Ende gefunden zu haben. Jetzt steht der Angreifer, der am 19. Juli seinen 39. Geburtstag feiert, vor einem Engagement bei Hassia Bingen. "Ich hoffe und denke, dass wir das Ganze zu einem positiven Abschluss bringen können" erklärte Bingens Sportlicher Leiter Stefan Seidel auf einer Pressekonferenz.

Bingen wäre bereits die 24. Station in Ailtons Karriere. Nachdem er Werder Bremen in der Saison 2003/2004 mit 28 Toren zur Deutschen Meisterschaft geschossen hatte, begann die Weltreise des "Kugelblitzes".

Ailton spielte für Schalke und Duisburg

Für Schalke 04, den Hamburger SV und den MSV Duisburg lief er noch in der Bundesliga auf, ansonsten versuchte sich Ailton vornehmlich in den Niederungen des Fußballs: KFC Uerdingen , der FC Oberneuland und ein Gastspiel beim VfB Peine stehen in seiner Vita. Zwischendurch flog Ailton nach Australien und nahm am RTL-Dschungelcamp teil.

Laut der "Allgemeinen Zeitung" soll Ailton bei Hassia Bingen einen Vertrag über ein Jahr unterschreiben. Klappt es mit der Vertragsunterzeichnung, bekommt der Angreifer wohl einen eigenen Fitnesscoach zur Seite gestellt. Im Gespräch für diese Aufgabe ist Peter Neustädter, langjähriger Coach der Regionalliga-Mannschaft von Mainz 05 und Vater des Neu-Schalkers Peter Neustädter.

Denis de Haas



Kommentare
10.07.2012
15:00
Seriösität
von Erbeck1 | #1

Mit solch einer Nummer disqualifiziert sich der gesamte Club auf der ganzen Linie !! Ganz nebenbei ist dies auch nicht der Schlüssel zum Erfolg . Erfolg imFussball ist in letzter Konsquenz nicht planbar , aber gerade auf diesem Niveau sind junge Spieler aus der räumlichen Nähe der passende Weg !

Sportlicher Leiter ist hier für Herrn Seidel wohl der falsche Begriff - wie wäre es mit Zirkusdirektor ?

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