Ägyptischer Fußballer hält Ausschreitungen für geplant
02.02.2012 | 12:08 Uhr 2012-02-02T12:08:32+0100Kairo. Der ägyptische Fußball-Rekordnationalspieler Hany Ramzy hat nach den Ausschreitungen in Port Said mit 74 Toten einen sportlichen Hintergrund ausgeschlossen. Dynamo Dresdens Fußball-Ikone Hans-Jürgen "Dixie" Dörner zeigt sich "sehr bewegt" von den tragischen Vorfällen in Ägypten.
"Das Spiel ging 3:1 für Al-Masri aus. Welchen Grund hat man, nach einem Sieg aufs Feld zu rennen und Menschen zu töten?
", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi Hany Ramzy der Nachrichtenagentur dapd. "Das war vorher geplant. Das Stadion war voll, es war ein wichtiges Spiel. Es war ein guter Anlass, etwas Schlimmes zu tun", sagte Ramzy weiter.
Er wisse nicht, wer die Verantwortlichen seien. "Wer hat das getan? Das ist das große Fragezeichen", sagte Ramzy, der das Spiel in Kairo am Fernseher verfolgte. "Die Atmosphäre ist sehr seltsam. Jeder spricht über das, was gestern Abend passiert ist.
"
Ramzy, der zwischen 1994 und 2005 insgesamt 228 Bundesligaspiele für Bremen und Kaiserslautern absolvierte, spielte als Jugendlicher und als Jungprofi bei Al-Ahly Kairo. Derzeit bereitet er als Trainer die ägyptische U23-Mannschaft auf Olympia in London vor. (dapd)
15:51
http://www.youtube.com/watch?v=kCIH0BZfFG4
Egypt: "Tahrir and Beyond" - a discussion with Nehad Abolkomsan, Khaled Al-Khamissi and Georg Stillfried. Moderator: Christoph Prantner, Der Standard
http://www.youtube.com/watch?v=kCIH0BZfFG4
15:38
Tja ich frage mich ob das in der christlichen Welt auch möglich ist. Ich denke möglich ja, aber nicht so wahrscheinlich wie in den muslimischen Ländern.
Aber vielleicht geschieht sowas auch aus Verzweifelung, aus der Armut heraus. Wenn man mit seinem Leben, seiner Gesamtsituation mehr als unzufrieden ist passiert es, das die Menschen Sachen machen, die diese unter "normalen" Umständen nicht tun würden.