Die 50. Bundesliga-Saison verspricht neues Spektakel
25.08.2012 | 00:17 Uhr 2012-08-25T00:17:08+0200
Essen. Mit einem 2:1-Erfolg über Werder Bremen eröffnete der Double-Sieger Borussia Dortmund die 50. Bundesliga-Saison. Deutschland hat angestoßen - im Stadion und auf ein Spiel, das ewig jung zu sein scheint. Ein Kommentar.
Zum Auftakt also ein 2:1 von Meister Borussia Dortmund über Werder Bremen. Was sagt uns das? Viel noch nicht. Vielleicht, dass es für den BVB schwieriger als gedacht sein könnte, da weiter zu machen, wo er aufgehört hat. Aber wenn man von den Fans beider Vereine absieht, ist die wahre Botschaft doch eine ganz profane: Die 50. Bundesliga-Saison läuft, und sie verspricht neues Spektakel.
Fußball ist der soziale Kitt der Gesellschaft
Double-Sieger Borussia Dortmund ist mit einem glücklichen 2:1-Erfolg über Werder Bremen in die Saison 2012/2013 gestartet. Mario Götze und Marco Reus trafen für den BVB. Theodor Gebre Selassie hatte zwischendurch für die starken Bremer ausgeglichen.
Jahr für Jahr produziert diese Liga neue Legenden. Sie schafft es sogar, uns die immer gleichen Geschichten als neues Erlebnis zu verkaufen. Der Boom ist ungebrochen, es fließt inzwischen wahnsinnig viel Geld. Das Fernsehen, der Hauptsponsor, zahlt so viel wie nie zuvor, um daran teilzuhaben. Und will längst nicht mehr nur dabei sein, sondern dazu gehören.
Man kann die Rolle des Fußballs hierzulande nicht hoch genug schätzen. Er ist der soziale Kitt einer Gesellschaft, in der sinnstiftende Institutionen wie Parteien und Kirchen immer weniger Menschen erreichen. Ein paar Warnsignale sollte man nicht übersehen: die verkrampften Appelle gegen Gewalt vor dem Anpfiff in Dortmund deuten in die Richtung, aus der Gefahr droht.
Aber erstmal gilt: Deutschland hat angestoßen. Im Stadion und auf ein Spiel, das ewig jung zu sein scheint.
17:18
Welchen "Spacken" in der "Südkurve" meinst du genau? Ich war da, hab mehr als einen angetroffen und die Südtribüne wurde über den Sommer auch nicht zu einer Kurve umgebaut! Hmm... da ist wohl einer jetzt schon frustriert, obwohl sein Erfolgsverein noch nicht gespielt hat. Vielen Dank für diese große Anerkennung :)
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Du scheinst echt clever zu sein :D
16:23
Ein Unendschieden währe wohl wesentlich gerechter gewesen.
Eine echte Unverschämtheit fand ich da grölen von irgendwelchen sch...Vereinsliedern während der Nationalhymne von dem Spacken der Südkurve.
Anstand und Ehre gibts in dem Teil des Stadions wohl nicht.