Schiedsrichterin Steinhaus verletzt - Zuschauer springt ein

Bibiana Steinhaus verletzte sich vor der Drittliga-Partie zwischen Münster und Erfurt.
Bibiana Steinhaus verletzte sich vor der Drittliga-Partie zwischen Münster und Erfurt.
Foto: Daniel Maurer
Was wir bereits wissen
  • Bibiana Steinhaus verletzte sich vor dem 3.Liga-Spiel zwischen Münster und Erfurt.
  • Per Lautsprecher wurde nach Ersatz aus dem Publikum gesucht.
  • Preußen gewann die Partie mit 2:0

Münster.. Drittligist SG Dynamo Dresden bleibt souverän auf Aufstiegskurs. Eine Woche nach der Niederlage in Erfurt kehrten die Sachsen durch den überlegenen 3:0 (2:0)-Heimsieg gegen die zweite Vertretung des FSV Mainz 05 in die Erfolgsspur zurück.

Am Samstag sorgten Pascal Testroet (23.), Marco Hartmann (37.) und Andreas Lambertz (60.) für den 14. Saisonsieg der Dynamos, die zehn Punkte Vorsprung vor dem neuen Tabellen-Zweiten FC Erzgebirge Aue haben.

Der Zweitliga-Absteiger setzte sich ebenfalls vor heimischer Kulisse gegen den VfB Stuttgart mit 1:0 (0:0) durch und zog an der SG Sonnenhof Großaspach vorbei, die trotz Heimvorteils überraschend gegen die Würzburger Kickers mit 1:2 (1:1) verlor. Vierter bleibt der 1. FC Magdeburg, der sich nach langer Führung gegen Werder Bremen II am Ende mit einem 1:1 (0:0) begnügen musste.

Linienrichter von der Tribüne

Für eine 25-minütige Spielverzögerung beim Duell zwischen Preußen Münster und Rot-Weiß Erfurt (2:0) sorgte Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus. Die 36-Jährige war wohl mit dem Fuß umgeknickt und zog sich dabei eine muskuläre Verletzung in der Wade zu. Steinhaus wurde zwar in der Pause ärztlich behandelt, konnte aber zur zweiten Hälfte nicht mehr antreten. Marcel Gasteier, einer ihrer beiden Assistenten, übernahm die Spielleitung. Zuvor war unter den Zuschauern ein Ersatz für die Seitenlinie gesucht und auch gefunden worden. Dadurch konnte das Spiel bis zum Ende stattfinden.

Die Stuttgarter Kickers bleiben nach dem 0:3 (0:0) beim VfR Aalen Tabellenletzter. Hansa Rostock verpasste durch das 0:0 gegen den VfL Osnabrück den erhofften Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg. Holstein Kiel deklassierte den Chemnitzer FC mit 5:2 (4:1).