Das aktuelle Wetter NRW 13°C
2. Bundesliga

RB Leipzig und der SC Freiburg bleiben auf Aufstiegskurs

13.03.2016 | 14:08 Uhr
RB Leipzig und der SC Freiburg bleiben auf Aufstiegskurs
Kopfballduell zwischen Karim Guede und Yann Rolim.Foto: dpa

Karlsruhe/Leipzig/Frankfurt.  Der SC Freiburg hat mit 3:1 beim FSV Frankfurt gewonnen. RB Leipzig mit 2:1 gegen den TSV 1860 München. Damit bleiben beide Teams auf Aufstiegskurs.

RB Leipzig bleibt in der 2. Liga unbeirrt auf Aufstiegskurs. Die grippegeschwächte Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick kämpfte sich gegen Abstiegskandidat 1860 München nach 0:1-Rückstand noch zu einem 2:1 (0:0). Der Vorsprung auf Platz drei beträgt damit weiter sechs Punkte.Winterzugang Sascha Mölders ließ die Sechziger mit seinem dritten Saisontor vom vierten Dreier in Serie träumen. Leipzig hatte zu diesem Zeitpunkt sogar die Tabellenführung an den SC Freiburg verloren. Der erkältete Davie Selke erzielte mit seinem Treffer Nummer acht, dem ersten seit Mitte November, kurz nach seiner Einwechslung den Ausgleich (64.). Lukas Klostermann schoss RB zum Sieg (77.).

25.551 Zuschauer in der Red Bull Arena sahen ein packendes Spiel mit drei Aluminium-Treffern in Hälfte eins. Leipzigs Diego Demme (17.) und Willi Orban (32.) scheiterten jeweils an der Latte, ein Befreiungsschlag von Torwart Peter Gulacsi flog von Mölders' Fuß an den rechten Pfosten (28.).

In der zweiten Halbzeit sah sich Leipzig zurecht um einen Elfmeter betrogen, als Löwen-Verteidiger Gary Kagelmacher den Ball im eigenen Strafraum klar mit der Hand spielte. Keine 60 Sekunden später schloss Mölders einen Konter der Gäste nach einem schweren Fehler von Marvin Compper zur Führung ab. Doch Leipzig blieb dran. Selke traf mit dem Kopf, Klostermann per Volleyschuss. Die Hausherren hatten in Emil Forsberg und Klostermann ihre Besten. Bei 1860 überzeugten vor allem Torhüter Stefan Ortega und Rubin Okotie.

Doppeltorschütze Petersen schießt SC Freiburg zum Sieg

Der SC Freiburg bleibt bei seiner Mission Bundesliga-Rückkehr auf Kurs: Die Breisgauer feierten durch das 3:1 (1:0) beim abstiegsgefährdeten FSV Frankfurt ihren fünften Sieg in Folge und wahrten als Tabellenzweiter mit 53 Zählern ihren Drei-Punkte-Vorsprung auf den direkten Verfolger 1. FC Nürnberg (50). Sechs Tage nach dem 2:1-Sieg im Gipfeltreffen mit Tabellenführer RB Leipzig trafen Florian Niederlechner (28.) und der eingewechselte Doppeltorschütze Nils Petersen (83./86., FE) für Freiburg.

Der FSV, der durch Ehsan Haji Safi (55.) den zwischenzeitlichen Ausgleich geschafft hatte, kassierte bereits die neunte Pleite im Stadion am Bornheimer Hang und ist damit das heimschwächste Team der Liga.Das gastgebende Team von Trainer Tomas Oral, der jüngst seinen Abschied zum Saisonende Richtung Karlsruhe bekannt gegeben hatte, begann mutig. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Zunächst konnte FSV-Kapitän Manuel Konrad einen Schuss von Karim Guedé (20.) noch abfälschen. Acht Minuten später kam Konrad aber gegen Niederlechner zu spät, der eine Flanke von Mike Frantz verwertete. Vincenzo Grifo hätte nach einer halben Stunde die Führung der Gäste ausbauen können, doch FSV-Keeper André Weis rettete.

Nach dem Wechsel fiel der Ausgleich durch Haji Safi wie aus heiterem Himmel, wobei SC-Schlussmann Alexander Schwolow bei der Bogenlampe nicht gut aussah. Freiburg drängte auf den Sieg - und Petersen sorgte mit seinen Saisontreffern 17 und 18 für die Entscheidung.Beim FSV überzeugten Zsolt Kalmar und Marc André Kruska. Matchwinner Petersen sowie Frantz verdienten sich bei den Breisgauern die besten Noten.

Nullnummer zwischen KSC und Heidenheim

Die Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC und 1. FC Heidenheim bewegen sich weiterhin im Niemandsland des Bundesliga-Unterhauses. Beim relativ ereignisarmen 0:0 wahrte der KSC aber zumindest seine jüngste Erfolgsserie. Von den letzten neun Spielen hat die Mannschaft des scheidenden Trainer Markus Kauczinski nur eine einzige verloren.Heidenheim verpasste hingegen auch im sechsten Duell der beiden Teams den ersten Sieg (vier Unentschieden, zwei Niederlagen).

Mit 36 Punkten steht die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt allerdings auf einen guten sechsten Platz, ist von den Aufstiegsrängen aber ähnlich weit entfernt wie vom Tabellenkeller. Das Gleiche gilt für Karlsruhe, das mit 35 Zählern auf Rang neun liegt.Offensiv hatten beide Teams wenig zu bieten, zumal Heidenheim sich ohnehin vornehmlich auf eine gute defensive Organisation beschränkte und den Badenern das Spiel weitgehend überließ. Eine Chance von Heidenheims Marc Schnatterer (54.) war noch eine der wenigen erwähnenswerten Szenen.

Der KSC mühte sich zwar, hatte auch ein deutliches Übergewicht an Torschüssen, es mangelte jedoch an der Präzision.Beim Gastgeber spielten vor allem Manuel Gulde und Gaetan Krebs auffällig. Heidenheims Beste waren vor 12.477 Zuschauern Kevin Kraus und Kapitän Schnatterer. (sid)

Die Spiele in unserem Live-Ticker zum Nachlesen:

Karlsruhe - Heidenheim 0:0
RB Leipzig - 1860 2:1
FSV Frankfurt - SC Freiburg 1:3
Kommentare
Funktionen
Fotos und Videos
VfL erkämpft 1:1 gegen Hannover 96
Bildgalerie
VfL Bochum
VFL Bochum 2016
Bildgalerie
Fotostrecke
article
11646785
RB Leipzig und der SC Freiburg bleiben auf Aufstiegskurs
RB Leipzig und der SC Freiburg bleiben auf Aufstiegskurs
$description$
http://www.derwesten.de/sport/fussball/2_bundesliga/rb-leipzig-und-der-sc-freiburg-bleiben-auf-aufstiegskurs-id11646785.html
2016-03-13 14:08
2. Bundesliga, live, Live-Ticker, Karlsruher SC, SC Heidenheim, RB Leipzig, 1860 München, FSV Frankfurt, SC Freiburg
2. Bundesliga