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Eintracht nach Sieg im Frankfurter Derby Spitzenreiter

18.02.2012 | 15:17 Uhr
Eintracht nach Sieg im Frankfurter Derby Spitzenreiter
Karim Matmour (Mitte) erzielte beim 6:1-Sieg gegen den FSV Frankfurt drei Tore für die Eintracht.Foto: Mario Vedder/dapd

Frankfurt.  Mit einem überlegenen Sieg im Frankfurter Derby hat Topfavorit Eintracht Frankfurt zumindest vorübergehend die Tabellenführung der 2. Fußball-Bundesliga übernommen. Der Bundesliga-Absteiger gewann das Heimspiel gegen den Stadtrivalen FSV Frankfurt mit 6:1 (2:0) und eroberte mit 46 Zählern die Spitzenposition.

Mit einem überlegenen Sieg im Frankfurter Derby hat Topfavorit Eintracht Frankfurt zumindest vorübergehend die Tabellenführung der 2. Fußball-Bundesliga übernommen. Der Bundesliga-Absteiger gewann das Heimspiel gegen den Stadtrivalen FSV Frankfurt mit 6:1 (2:0) und eroberte mit 46 Zählern die Spitzenposition. Fortuna Düsseldorf (44) und die SpVgg Greuther Fürth (43) könnten am Sonntag noch vorbeiziehen, müsste dafür aber ihr jeweiliges Auswärtsspiel bei 1860 München beziehungsweise dem FC Ingolstadt gewinnen. Der FSV rutschte mit nur 18 Zählern dagegen auf den Abstiegs-Relegationsplatz ab.

Wegbereiter für die Eintracht, die im Hinspiel schon das erste Zweitligaduell der beiden Stadtrivalen mit 4:0 für sich entschieden hatte, war Karim Matmour mit den beiden ersten Treffern in der 14. und 33. Minute. Alex Meier mit seinem elften Saisontor (61.), der kurz zuvor eingewechselte eingewechselte Sonny Kittel mit seinem ersten Tor im Profifußball (67.), Erwin Hoffer (70.) und abermals Matmour (79.) sorgten für die Entscheidung. Dem Außenseiter gelang wenigstens noch der Ehrentreffer durch Ilian Micanski (68.).

Matchwinner Matmour

"Es war wichtig, so viele Tore zu machen, denn am Ende könnte die Tordifferenz im Aufstiegskampf entscheidend sein. Es ist schön, zumindest vorübergehend wieder an der Tabellenspitze zu stehen, wir werden hart dafür arbeiten, dass es so bleibt. Wir haben einen guten Kader, wir können es schaffen", meinte Eintrachts "Matchwinner" Matmour. "Wir haben viele Fehler gemacht bei den Gegentoren und auf der anderen Seite einige gute Chancen leichtfertig vergeben", klagte FSV-Trainer Benno Möhlmann.

Vor 40.700 Zuschauern war der Favorit von Beginn an das dominierende Team. Wenige Sekunden vor dem 1:0 traf Sebastian Rode bereits die Latte. Neben Matmour sorgte vor allem Erwin Hoffer, der die ersten beiden Tore direkt vorbereitete und das dritte einleitete, sowie Meier immer wieder für Verwirrung in der FSV-Abwehr.

FSV Frankfurt brach ein

Auf der Gegenseite hatte der Außenseiter, der sich keineswegs versteckte, eine große Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch Micanski scheiterte völlig freistehend an Eintracht-Keeper Oka Nikolov. Danach hatte der FSV seine beste Phase, das 0:2 nahm den Gästen jedoch wieder den Schwung. Nach dem 0:3 brachen sie gar völlig ein.

Beste Spieler bei der Eintracht waren Matmour, Hoffer und Meier. Beim FSV erreichte kein Spieler Normalform. (sid)

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