RB Leipzig trennt sich von Trainer Zorniger

Zwei arbeitslose Trainer: Nach Peter Neururer beim VfL Bochum (r.), erwischte es heute auch  RB-Leipzig-Trainer Alexander Zorniger.
Zwei arbeitslose Trainer: Nach Peter Neururer beim VfL Bochum (r.), erwischte es heute auch RB-Leipzig-Trainer Alexander Zorniger.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Trainerentlassung in der Zweiten Fußball-Bundesliga. Aufsteiger RB Leipzig trennt sich "einvernehmlich" von Coach Alexander Zorniger.

Leipzig.. Alexander Zorniger ist nicht mehr Trainer bei RB Leipzig. Der Zweitligaaufsteiger um Sportdirektor Ralf Rangnick traf diese Entscheidung nach dem desolaten Auftritt der Roten Bullen gegen den FC Erzgebirge Aue am vergangenen Freitag (0:2). RB Leipzig und der Cheftrainer haben sich am Mittwoch mit sofortiger Wirkung "einvernehmlich" getrennt.

Seit nunmehr fünf Spielen ist der Millionärsklub sieglos, Grund genug, für die Leipziger, die Reißleine zu ziehen und den 47-jährigen Fußballlehrer zu beurlauben. "Wir müssen uns in der Spielweise sowie in der taktischen Ausrichtung verbessern", kritisierte Rangnick die Spielweise des Klubs. "Alex hat hier hervorragende Arbeit geleistet und war mit der Mannschaft in den letzten zweieinhalb Jahren maximal erfolgreich. Er hat einen sehr großen Anteil daran, dass wir heute schon in der Zweiten Bundesliga spielen", hieß es am Mittwoch auf der offiziellen Vereinsseite.

Thomas Tuchel könnte im Sommer Leipzig übernehmen

Vor einer Woche gab es zudem eine kuriose Pressekonferenz, auf der Rangnick und Zorniger offenbar nicht derselben Meinung waren, was die Saisonziele des Klubs angeht. Während Rangnick die Chance auf den direkten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga wahren wollte ("Ich bleibe aber dabei, dass ein Aufstieg nie zu früh kommen kann"), sagte der RB-Coach, ein weiteres Zweitligajahr könne dem Verein nicht schaden könne. Smartphone

Zornigers Nachfolger wird der bisherige U17-Trainer Achim Beierlorzer, der die Roten Bullen bis auf Weiteres übernehmen wird. Ab dem Sommer strebt RB Leipzig auf der Cheftrainer-Position eine andere Lösung an. Im Gespräch ist vor allem der ehemalige Mainz-Trainer Thomas Tuchel.