Wolfsburg gibt 20 Millionen Euro für neue Spieler aus
05.01.2012 | 17:59 Uhr 2012-01-05T17:59:31+0100
Wolfsburg. Wolfsburg gönnt sich Profis für geschätzt mehr als 20 Millionen Euro. Felix Magaht hat in der VW-Stadt völlig frei Hand. Beim Autobauer glaubt man an Magaths Masterplan.
Magath geriet ins Schwärmen. Alexander Hleb ? "Wird eine wichtige Rolle im Team übernehmen." Sotirios Kyrgiakos ? "Wird den VfL sofort verstärken." Rasmus Jönsson? "Wird Wolfsburg helfen." Man könnte diese Szenen aus dem vergangenen Sommer fast beliebig fortführen. Der VfL Wolfsburg verpflichtete damals insgesamt zwölf neue Profis. Magath war jeweils begeistert und voll in seinem Element. Vielleicht ein wenig spleenig, ganz sicher verdammt kostspielig - vor allem aber: Kaum erfolgreich.
Mehrere Millionen für neue Spieler
Nur Platz zwölf nach der Hinrunde. Magaths Mittel gegen Mittelmaß mag da maßlos
erscheinen: Er setzt seine Shoppingtour auch im Winter fort. Hier vier
Millionen Euro für Petr Jiracek aus Pilsen, da 4,5 Millionen für Vierinha von
PAOK Thessaloniki, zuletzt auch noch 5,8 Millionen für Giovanni Sio vom FC
Sion.
Am Donnerstag folgten in Innenverteidiger Felipe Lopes vom portugiesischen
Erstligisten CD Nacional Funchal und Mittelfeldspieler Ibrahim Sissoko von
dessen Ligakonkurrenten Academica de Coimbra bereits die Neuzugänge Nummer
sechs und sieben der Winterpause. Geschätzt mehr als 20 Millionen investierte
der Verein bislang für neue Spieler. Masche oder doch Methode? Zumindest bei
Klubeigner Volkswagen glaubt man weiter an Magaths Masterplan.
In Wolfsburg gibt es keine Gewaltenteilung
Seit der Trainer den bis dahin farblosen Klub 2009 zur deutschen Meisterschaft
führte, scheint manch VW-Verantwortlicher bei Magath fast schon übersinnliche
Kräfte zu vermuten. Man vertraut dem VfL-Coach, - Manager und -Geschäftsführer
bedingungslos. Mit allen Konsequenzen. Was Magath will, fordert und beschließt,
ist Gesetz. Gewaltenteilung gibt es in Wolfsburg nicht. Auch die sportliche
Fachkompetenz ist bei den Entscheidern im Verein allein Magath vorbehalten. Das
ist risikoreich.
Als Felix Allmächtig den VfL nach dem Titelcoup vor zweieinhalb Jahren in
Richtung Schalke 04 verließ, entstand ein Vakuum, das nicht zu füllen war.
Armin Veh und Steve McClaren scheiterten als Trainer, Dieter Hoeneß als
Manager. Im März 2011 kehrte Magath zurück und rettete den Verein vor dem Sturz
in die Zweitklassigkeit. Denkmalpflege in eigener Sache. Fast folgerichtig
lässt man ihn nun machen. Unkontrolliert. Kritiklos. Und mit reichlich Geld zum
shoppen. Zwei, drei, vielleicht vier weitere neue Profis sollen in den nächsten
Wochen kommen. Allen voran das Schweizer Top-Talent Ricardo Rodriguez - knapp
zehn Millionen Euro teuer.
VW-Chef Winterkorn hat "guten Eindruck"
"Das ist der Weg, den wir jetzt einschlagen wollen, mit jungen,
zukunftsorientierten Leuten. Das ist der Beginn des Neuaufbaus dieser
Mannschaft", sagte Martin Winterkorn zu Beginn der Woche. Der
VW-Vorstandschef schaute zum Trainingsauftakt vorbei und hatte von den Neuen
sofort "einen guten Eindruck". Magath wird ihm das wohl so erklärt
haben. Wie schon so oft in der Vergangenheit.
Übrigens: Hleb brachte es in der Hinrunde auf 185 Einsatzminuten und hat den
Verein nach Ablauf seiner Leihe schon wieder verlassen. Jönssons Bilanz: 3,4
Millionen Ablöse, 322 Spielminuten. Und Kyrgiakos? Soll gehen. In dem am
Donnerstag verpflichteten Lopes steht sein Nachfolger schon bereit. (dapd)
23:04
Wolfsburg ist ein schuldenfreier Verein und darf daher ausgeben soviel er will.
Es gibt da einen Verein, der noch immer fast 60 Millionen Schulden hat, und dieser Verein hat mal gerade über 20 Millionen für 2 neue Spieler ausgegeben.
Die geprellten Anleger, immerhin haben die über 100 Millionen " Euronen ! !" gespendet" sollten daher Anzeige gegen die Aktiengesellschaft stellen und zwar wegen vorsätzlichen Betruges. Ist doch gerade so der Trend in diesem unserem Lande. Vorsätzliche Körperverletzung steinigt ihn, vorsätzlucher Anlagenbetrug ? in diesem Forum die weisse Weste!
VW ist kein Verein- sondern eine Automarke, ansonsten gäbe es die Wolfsburger gar nicht, haben die selber jemals schon Gewinne gemacht , eher nicht !
Da wird ja jetzt auch in Bawü ermittelt , weil angeblich VW andere Firmen erpreßt haben soll bei Wolfsburg Sponsor zu werden damit diese Firmen dann wieder Aufträge von VW bekommen, sollte dies stimmen, das hätte dann schon ein Geschmäckle !
21:55
Wie kann man eine Top-Aktiengesellschat in den Ruin treiben?
Man gründet einen Fußballclub und verplichtet Felix Magath