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Wegen Rode: Eintracht-Trainer Veh kritisiert DFB

19.10.2012 | 15:38 Uhr
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Armin Veh von Eintracht Frankfurt hat den DFB in Zusammenhang mit der krankheitsbedingten Absage seines Spielers Rode für die EM-Qualispiele der U21-Nationalmannschaft kritisiert.

Frankfurt/Main (SID) - Trainer Armin Veh vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Zusammenhang mit der krankheitsbedingten Absage seines Mittelfeldspielers Sebastian Rode für die beiden EM-Qualispiele der U21-Nationalmannschaft in dieser Woche kritisiert. "Rode ist aufgrund seiner Krankheit nicht mitgefahren. Was ist das für eine Zusammenarbeit mit dem DFB, wenn die permanentes Misstrauen haben gegenüber einem Spieler? Wenn sie ein tägliches Blutbild verlangen. Da habe ich kein Verständnis dafür. Das wird auf dem Rücken des Jungen ausgetragen", sagte Veh.

Der DFB hatte nach der Absage des an einer Angina erkrankten Rode für die Auswahlspiele gegen die Schweiz darauf gedrängt, dass sich der 22-Jährige von einem DFB-Mediziner untersuchen lässt. Die Frankfurter hatten dies nicht zugelassen.

Rode steht Coach Veh für das Punktspiel des Tabellenzweiten gegen Hannover 96 am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) aber wieder zur Verfügung. Damit können die überraschend stark gestarteten Hessen (16 Punkte aus sieben Spielen) in Bestbesetzung antreten. Der Frankfurter Coach warnte vor allem vor dem gewaltigen Offensivpotenzial der Niedersachsen: "Es gibt wenige Mannschaften, die in der Spitze so viele Spieler haben, die alle gut sind. Sie haben ihre Stärken im Umschaltspiel. Mein Kollege Mirko Slomka wird nicht umsonst bei anderen Klubs gehandelt, weil er einen guten Job gemacht hat", sagte Veh.

sid

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