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Vukcevic-Zustand "leicht stabilisiert"

03.10.2012 | 17:54 Uhr
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Der Zustand des schwer verunglückten Profis Boris Vukcevic von Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat sich "leicht stabilisiert", ist aber weiterhin kritisch.

- Der Zustand des schwer verunglückten Profis Boris Vukcevic von Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat sich "leicht stabilisiert", ist aber weiterhin kritisch. Der 22-Jährige liegt nach wie vor mit schweren Kopfverletzungen in der Heidelberger Uniklinik im Koma und kämpft nach mittlerweile zwei Operationen um sein Leben.

"Wir saugen jedes positive Signal auf und stärken damit das Prinzip Hoffnung, das bei uns schon seit vergangenen Samstag an erster Stelle steht", wird Manager Andreas Müller in einer Mitteilung des Vereins am Mittwochabend zitiert: "Die Zuversicht steigt und macht es uns leichter, in eine Art Alltag zurückzukehren."

Am Mittwoch waren die Eltern von Vukcevic zu Gast im Trainingszentrum in Zuzenhausen und tauschten sich eine Stunde lang mit Müller, Trainer Markus Babbel und Team-Psychologe Jan Mayer aus. Dazu überreichten die 1899-Verantwortlichen ein von der Mannschaft gestaltetes Poster. "Er kämpft, und das lässt uns hoffen", sagten Dragan und Sonja Vukcevic: "Wir sind so unglaublich dankbar für die beispiellose Anteilnahme in den letzten Tagen. Vor allem die großartige Unterstützung der Fans am Samstag im Stadion hat uns sehr berührt."

Der Klub hatte am Mittwochnachmittag seine Angaben über den Zustand Vukcevics noch einmal konkretisiert. Demnach ist Vukcevic in ein Koma gefallen, das zusätzlich auch über Medikamente abgesichert wird, um ein ungewolltes oder plötzliches Aufwachen zu verhindern. Laut Verein sei es allerdings normal, dass ein Patient bei derart schweren Gehirnverletzungen ins Koma fällt.

Bei Vukcevic wird die in diesen Fällen übliche Hirndrucktherapie angewendet. Dabei wird die Medikation bei einer Verbesserung und Stabilisierung des Zustands schrittweise zurückgefahren. Erst bei einer vollständig ausgesetzten Medikation kann dann anhand der Reaktionen des Patienten definitiv festgestellt werden, ob überhaupt noch ein "natürliches" Koma vorliegt oder nicht.

Vukcevic war nach seinem Autounfall am Freitag in ein "künstliches" Koma versetzt worden, um überhaupt die Behandlung durchführen zu können.

sid

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