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Stefan Effenberg stellt Bayern München über BVB und Schalke

19.01.2012 | 16:11 Uhr
Stefan Effenberg stellt Bayern München über BVB und Schalke
Stefan Effenberg drückt die Daumen, dass sich der Traum von Bayer-Präsident Uli Hoeneß erfüllt: Der Sieg im Finale der Champions League im eigenen Stadion. Foto: dapd

Essen.   Der frühere Nationalspieler sieht den FC Bayern München als neuen Meister, findet die Trefferquote bei den Transfers von Felix Magath „unterirdisch“ und wünscht den Gladbachern alles Gute auf dem Weg nach oben.

Mangelndes Selbstbewusstsein kann man Stefan Effenberg nicht vorwerfen. Früher machte Effenberg den Mund als Profi in Mönchengladbach, bei Bayern München und in der Nationalelf auf, heute als Fernseh-Experte bei Sky. Im März schließt Effenberg die Ausbildung zum Fußball-Lehrer ab – die Branche darf sich freuen. Auch zum Rückrunden-Auftakt mit dem Kracher Borussia Mönchengladbach - Bayern München (Freitag, 20.30 Uhr/Live in der ARD und im Live-Ticker bei DerWesten) redet Effenberg Klartext – nicht nur über Gladbach und die Bayern.

Stefan Effenberg über . . .

. . . die Bayern und den Wechsel von Marco Reus nach Dortmund:

München ist offensiv überragend aufgestellt. Da sehe ich überhaupt keine Probleme. Sie haben in der Hinrunde, von einer kleinen Schwäche abgesehen, hervorragenden Fußball gespielt. Wenn Arjen Robben und Franck Ribery gesund sind, sind sie nicht zu ersetzen. Aber einen Spieler als Back-up für 17,5 Millionen zu verpflichten? Ein bisschen viel Geld, oder?

. . . den Ex-Schalker Rafinha im Bayern-Trikot:

Das war bis jetzt okay. Die rechte Seite rauf und runter zu marschieren wie in Schalke? Ist bei Bayern München nicht möglich, weil da ein Arjen Robben vor ihm spielt.

. . . die Arbeit von Trainer Jupp Heynckes in München:

Er hat riesengroßen Anteil daran, dass es läuft. Das Wichtigste, was er geschafft hat: Er hat sich zum absolut Positiven verändert. Ich hab’ ihn Anfang der 1980er als Trainer in Gladbach gehabt. Sehr hart. Nicht gerade angenehm. Aber so kannst du in der heutigen Zeit mit den Menschen nicht mehr umgehen.

. . . seinen gescheiterten Versuch, bei Borussia Mönchengladbach Sportdirektor zu werden:

Der liebe Gott wollte das nicht so. Das ist okay, das habe ich respektiert und akzeptiert. Wer weiß, wofür es gut war.

. . . die Entwicklung der Gladbacher:

Super. Stand heute ist das überragend. Sie haben gelernt. Die Verpflichtung von Lucien Favre als Trainer war die beste in den letzten Jahren. Aber diese Entwicklung müssen sie weiter führen. Das ist die Kunst.

. . . die Angst vor einem Gladbacher Einbruch in der Rückrunde:

Ich wünsche mir, dass man im Sommer die Abgänge von Marco Reus und Roman Neustädter kompensieren kann. Um die Rückrunde mache ich mir keine Sorgen . Das ist schon alles sehr gefestigt. Sie haben den richtigen Trainer, der sofort Einfluss nehmen wird. Ich glaube, die Gladbacher kriegst du oben nicht mehr weg.

. . . Felix Magath beim VfL Wolfsburg:

Da gehen die Meinungen ja extrem auseinander. Er hat ein bisschen viel eingekauft, das finde ich auch. Ob das der richtige Weg ist, ist die große Frage. Solange VW das verantwortet, kann er machen, was er will. Aber die Trefferquote ist natürlich unterirdisch. Andererseits darf man nicht vergessen, dass er auch verkauft. Bei Edin Dzeko hat er so rund 30 Millionen Euro gut gemacht.

. . . die Champions League und Deutschlands Renommierklub, den FC Bayern:

Du hast das Endspiel im eigenen Stadion und kannst dabei sein. Bei allem Respekt, ich glaube, dass Basel im Achtelfinale nicht das Problem wird. Was danach kommt? Es hängt von der Tagesform ab, vom Losglück. Aber wenn du eine Legende werden willst, musst du diesen Titel einmal gewinnen. Ich wünsche mir einfach, dass diese Mannschaft Uli Hoeneß seinen großen Wunsch erfüllt. So würde ich als Spieler ab sofort in jedes Training gehen: Wir machen das auch für Uli.

. . . die Champions League und den BVB :

Dortmund fliegt sang- und klanglos raus. Und keiner spricht darüber. Das ist schon komisch. Das ist aber auch der Unterschied zwischen Bayern und Dortmund oder Schalke. Oder wie sie heißen.

. . . die besten Vereine Europas:

Ein Ranking geht sicherlich in die Richtung mit Barcelona oben, dann Bayern und Real. Den Abstand zu Barcelona sehe ich nicht mehr so groß wie noch vor einem Jahr.

. . . Deutschland und die Europameisterschaft:

Den Deutschen ist alles zuzutrauen. Auch da sage ich, der Abstand zu den Spaniern ist nicht mehr so groß. Vielleicht sind wir hungriger auf Titel.

. . . eine neue Spielergeneration und flache Hierarchien:

Ich bin kein Freund von flacher Hierarchie. Überhaupt nicht. Du musst Leute in der Mannschaft haben, die den Ton angeben. Auf die du dich als Trainer verlassen kannst. Es war für Ottmar Hitzfeld schon Gold wert, einen Patrick Andersson zu haben, einen Oliver Kahn oder meine Wenigkeit. Mit flacher Hierarchie kommst du nicht weit.

. . . die großen Erwartungen in München:

Natürlich hast du bei den Bayern Druck, immer. Aber dem musst du standhalten. Sonst hast du da nichts zu suchen. So sehe ich das.

. . . den nächsten Meister:

Bayern München, klar.

. . . das Spiel am Freitag:

Die Bayern haben etwas gutzumachen, sie sind der eindeutige Favorit. Ich denke, dass sie mit 2:0 gewinnen werden.

Klaus Wille

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Kommentare
21.01.2012
20:07
Stefan Effenberg stellt Bayern München über BVB und Schalke
von CADIZ_CF | #8

wenn man bei youtube "effenberg" eingibt findet man entweder guten fußball oder peinlichkeiten und unangemessene gesten oder bemerkungen. als spieler war er echt gut. aber warum soll er uns jetzt als "experte" aufgezwungen werden? er ist ja nicht gerade ein rhetorisches genie, und inhaltlich liegt der auch gerne ordentlich daneben.

20.01.2012
15:51
Jaja...
von chaos09 | #7

...der Effe. Als Fußballer war er ja top. Ist zumindest meine Meinung. Aber dieses elende Pro-Bayern-Geplapper der vermeintlichen Experten wird langsam peinlich. Es wird ständig sowas gefaselt wie in diesem Artikel. Experten, Spieler und Verantwortliche eines Teams, was vor der Saison für 44-45mio. verstärkt wurde, und nur aufgrund eines holprigen Saisonstarts des wohl ärgsten Konkurrenten um den Titel noch Tabellenführer ist, müssten eigentlich etwas nachdenklicher auftreten. Von den Gegnern, die sich besonders zu Anfang der Saison, in München reihenweise abschlachten ließen ganz zu schweigen. Zweifelsohne ist der FCB eine super Truppe, aber beileibe nicht die Einzige. Auch der aktuelle Tabellendritte oder -vierte haben doch noch alle Möglichkeiten. Auf eine spannende Rückrunde!

Schönes Wochenende

20.01.2012
13:16
Stefan Effenberg stellt Bayern München über BVB und Schalke
von kiinqz | #6

Immer der gleiche Müll, ob hier oder bei der Bild! Seit wann sind launische und nach Karriereende abgehalfterte Spieler des FCB Sport-/Liga-/Tv- oder was weiß ich EXPERTEN?! Dummen Menschen hört man in unserer Gesellschaft gerne zu, mehr sag ich nicht zu Effe, Basler & Co!! Achja, HEJA BVB!!

20.01.2012
12:34
Der Westerwelle der Bundesliga
von DerFritze | #5

Bis jetzt dachte ich ja immer, Peter N. wäre der größte Dummschwätzer seiner Innung.
Es gibt aber anscheinend noch andere, muß ich fetsstellen.

20.01.2012
10:20
Stefan Effenberg ist und bleibt
von Luetgenboemmel | #4

ein Großmaul.

Schon seltsam anmutend, wie einige Medien sich immer Lautsprecher zum "IcherklärmaldieBundesliga" heranholen.
Klar hat er als Fußballspieler viel erreicht. Das macht ihn jedoch nicht zum Spezialisten für alles. Das hat er zur Genüge in seiner Laufbahn bewiesen.

Letzte Kapriolen sind allen ja noch in guter Erinnerung.
Mit viel Polemik und ohne Konzept BMG übernehmen. Gut, dass es gescheitert ist.
Nun biedert er sich wieder bei den Bayern an.

Ich persönlich finde Fußballspiele ohne seine Kommentare besser.

20.01.2012
10:20
Bewerbungs-Phrasen
von scheffe123 | #3

Nachdem Herr Effenberg bekanntermaßen versucht, eine Arbeitsstelle beim FCB zu erhalten, sind seine Phasendrescherrei und die Hosianna-Gesänge auf den FCB nachvollziehbar und dokumentieren auch, was man davon halten kann.

20.01.2012
09:20
Stefan Effenberg stellt Bayern München über BVB und Schalke
von ischenkaiser | #2

Stefan wer?

1 Antwort
Stefan wer?
von CADIZ_CF | #2-1

die meinen den Mann von Frau Strunz...

19.01.2012
20:50
Auch so ein "Dummschwätzer"...
von WestfalenBorusse | #1

genau wie Basler und wie sie alle heißen. Wenn man sich die Prognosen aus der "Blöd" vor der Saison, z.B. von Basler und Co., noch mal durchliest, kann man all dieses Kaffeesatz-Lesen nur belächeln.

Der BVB wurde von allen in eine Schublade mit Wolfsburg und Stuttgart gepackt, also nach dem Meisterjahr enorme Probleme bekommen und genau dieser BVB packt selbst eine fiese Verletzungs-Serie (Bender, Subotic, Schmelzer, etc.) locker weg und hat, bis auf dieses leidige Thema CL, alle Lügen gestraft.

Ich freu mich auf 17 geile Spiele plus Pokal und morgen Abend geht es endlich los. Glück auf und nur der BVB

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