Das aktuelle Wetter NRW 4°C
Revierderby

Schalke-Trainer Keller nach Sieg gegen BVB „wahnsinnig stolz“

09.03.2013 | 19:14 Uhr
Trainer Jens Keller freut sich mit Atsuto Uchida über den Schalker Derbysieg gegen Borussia Dortmund. Foto: Ina Fassbender/Reuters

Gelsenkirchen.  Schalke-Trainer Jens Keller sah beim 2:1-Sieg über Borussia Dortmund „ein überragendes Spiel“ seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit. BVB-Coach Jürgen Klopp fand: „Wenn das Spiel unentschieden ausgegangen wäre, wäre es auch nicht völlig unverdient gewesen.“ Die Trainer-Stimmen zum Revierderby.

Revierderby
2:1 - Schalke zittert sich gegen BVB zum nächsten Derby-Sieg

Es bleibt dabei: Der BVB kann Revier-Rivale Schalke 04 in dieser Saison nicht bezwingen. Die Königsblauen sicherten sich am Samstag mit einem 2:1 (2:0)-Erfolg den zweiten Derbysieg in Folge. Schalke hat damit wieder beste Aussichten auf die Champions-League-Ränge. Beim BVB herrscht Trauerstimmung.

Jens Keller (Trainer Schalke 04): „Wir haben in der ersten Halbzeit ein überragendes Spiel abgeliefert und hätten sogar schon vor der Halbzeit das eine oder andere Tor mehr machen können. Wir haben die Zweikämpfe aggressiv gesucht und gewonnen. Wir wussten natürlich um die Qualität von Dortmund in der zweiten Hälfte, ich habe den Jungs schon in der Halbzeit gesagt, dass es noch einmal ganz schwer werden würde. Der Anschlusstreffer kam dann auch enorm früh für uns. Aber die Mannschaft hat dagegen gehalten, darauf bin ich wahnsinnig stolz. Ich mache jetzt keine Luftsprünge in der Euphorie, so wie ich vorher bei Niederlagen nicht in Depressionen verfallen bin. Die Verletzung von Klaas-Jan Huntelaar ist sehr bedauerlich, zumal ja auch Ciprian Marica schon längere Zeit fehlt. Uns gehen langsam die Stürmer aus.“

Schalke triumphiert im Derby

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): „Glückwunsch an Schalke 04 zum verdienten Sieg – der sich für uns trotzdem ein bisschen unglücklich anfühlt, weil wir doch viele gute Momente hatten. Unsere erste Halbzeit war nicht gut, das muss man deutlich sagen. Nichtsdestotrotz haben wir eine zweite Halbzeit gespielt, die richtig gut war. Wir waren immer gefährlich, wenn wir zielstrebig waren, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Wenn das Spiel unentschieden ausgegangen wäre, wäre es auch nicht völlig unverdient gewesen.“ (aufgezeichnet von Peter Müller)



Kommentare
Aus dem Ressort
Darf der Ex-Schalker Jones Manager Heldt so kritisieren?
Pro & Contra
Während des 0:5-Debakels des FC Schalke 04 gegen den FC Chelsea in der Champions League übte der Ex-Schalker Jermaine Jones via Twitter heftige Kritik an Sportdirektor Horst Heldt. Zurecht, findet DerWesten-Redakteur David Nienhaus - RevierSport-Chefredakteur Heiko Buschmann ist anderer Meinung.
Vor Bayern-Spiel: Hertha trainiert verstärkt Defensive
Fußball
Fußball-Bundesligist Hertha BSC arbeitet vor dem Duell gegen Tabellenführer FC Bayern München am Samstag verstärkt an seinem Defensivverhalten.
Van der Vaart würde beim HSV Gehaltseinbußen hinnehmen
Fußball
Rafael van der Vaart würde für die Verlängerung seines auslaufenden Vertrags beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV Gehaltseinbußen hinnehmen.
Werder: Prödl und Wolf fit - Obraniak fällt aus
Fußball
Sebastian Prödl und Raphael Wolf werden rechtzeitig zum Heimspiel des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen am Samstag gegen den SC Paderborn fit. Wolf, der sich im Spiel beim Hamburger SV verletzt hatte, absolvierte wieder ein Torwarttraining.
Begehrt: Pechvogel Reus bleibt Spekulationsobjekt
Fußball
Mal wechselt er zum FC Bayern, mal zu Real Madrid oder zum FC Chelsea. Fast täglich wird in den Medien über die Zukunft von Marco Reus spekuliert. Daran kann auch der Außenbandriss im Sprunggelenk des Dortmunder Nationalspielers nichts ändern, der ihn zu einer Pause zwingt.
Umfrage
1:0 gegen Gladbach - War das die Trendwende für den BVB?

1:0 gegen Gladbach - War das die Trendwende für den BVB?

So haben unsere Leser abgestimmt

Abwarten. Die Chancenverwertung war immer noch nicht die eines Top-Teams.
33%
Ja. Dortmund musste sich einfach mal belohnen. Das wird den Knoten gelöst haben.
33%
Nein. Gladbach hat an diesem Tag unterirdisch gespielt. Und hat durch ein Eigentor geholfen.
33%
2402 abgegebene Stimmen