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Kung-Fu und Schläge - HSV verbannt Profi in die zweite Mannschaft

13.07.2012 | 13:35 Uhr
Kung-Fu und Schläge - HSV verbannt Profi in die zweite Mannschaft
Ein Ausraster mit Folgen: Rajkovic trainiert künftig mit der U23. Trainer Fink ist nicht erfreut.Foto: Image

Hamburg.  Nicht jede Trainingseinheit scheint derzeit mit der nötigen Konzentration abzulaufen: Beim Bundesligisten Hamburger SV hat es zwischen drei Spielern der Hanseaten einen handfesten Zwischenfall gegeben - Platzwunde und Kung-Fu-Tritt inklusive. Der Verein reagierte prompt.

Derzeit bereitet sich Fußball-Bundesligist Hamburger SV auf die kommende Bundesliga-Saison (Start für den HSV am 25. August gegen den 1. FC Nürnberg, Anstoß: 15:30 Uhr) vor. Bei einer Trainingseinheit am Freitagmittag ist es dabei allerdings zu einem unangenehmen Zwischenfall gekommen, bei dem sich Hamburger Spieler plötzlich handgreiflich gegenüber standen.

Platzwunde an der Augenbraue

Wie mehrere Hamburger Medien übereinstimmend berichten, waren dabei Verteidiger Slobodan Rajkovic, Mittelfeldspieler Tolgay Arslan und der Stürmer Heung-Min Son in das Gemenge verwickelt. Während der Zwischenfall bei Heung-Min Son und Slobodan Rajkovic keine sichtbaren Spuren hinterließ, erwischte es den 21-jährigen Arslan heftiger: Er trug eine Platzwunde an der Augenbraue davon.

Was war geschehen? Im Eifer des Gefechts soll Slobodan Rajkovic versucht haben, Heung-Min Son zu schlagen. Die Hamburger Morgenpost beschreibt die Situation wie eine Kettenreaktion: Denn Rajkovic verfehlte sein Ziel,  Heung-Min Son wich zurück und traf als Folge seinen unbeteiligten Kollegen Tolgay Arslan am Kopf.

Son setzt zum Kung-Fu-Tritt an

Arslan zog sich daraufhin die blutende Verletzung an der Augenbraue zu. Ein Umstand, der die Situation wohl weiter nachhaltig aufheizte. Heung-Min Son verließ aufgrund der Attacke nun die Defensive und setzte stattdessen zu einem kräftigen Kung-Fu-Tritt gegen Rajkovic an.

Zoff beim HSV: Slobodan Rajkovic (li.), Tolgay Arslan (2. v.li.) und Heung-Min Son (re.). Foto: Imago

Die Keilerei gefiel Übungsleiter und HSV-Trainer Thorsten Fink selbstredend ganz und gar nicht. Fink schickte alle drei Beteiligten umgehend zum Abkühlen unter die Dusche. Die Wunde von Tolgay Arslan wurde medizinisch versorgt.

Ein Ausraster mit Folgen: Rajkovic trainiert künftig mit der U23. Son kommt wohl zunächst mit einer Geldstrafe davon, obwohl er mit dem Kung Fu-Tritt auf die Attacke von Rajkovic reagiert hatte. Der Vorfall hat auch Auswirkungen auf die Personalbesetzung der Hanseaten für eine Reise nach Südkorea. Der Hamburger SV wird vom 16. bis 25. Juli nach Asien reisen und dort am "Peace Cup" in Suwon teilnehmen. Rajkovic wird bei diesem Trainingslager fehlen. (dihei / mit dapd und sid)

Kommentare
14.07.2012
10:30
Kung-Fu und Schläge - HSV verbannt Profi in die zweite Mannschaft
von karlo58 | #9

Mein Gott-es sind Fußballer....und keine Profis.Glück auf!!

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Kung-Fu und Schläge - HSV verbannt Profi in die zweite Mannschaft
Kung-Fu und Schläge - HSV verbannt Profi in die zweite Mannschaft
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http://www.derwesten.de/sport/fussball/1_bundesliga/kung-fu-und-schlaege-hsv-verbannt-profi-in-die-zweite-mannschaft-id6876425.html
2012-07-13 13:35
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