Hoeneß: "Dortmund eine relativ regionale Sache"
13.09.2012 | 08:49 Uhr 2012-09-13T08:49:00+0200Uli Hoeneß hat den Konkurrenten Borussia Dortmund bei einer Podiumsdiskussion abgewatscht: "Dortmund ist eine relativ regionale Sache. Bayern ist ein 'Global Player'."
Köln (SID) - Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat den Konkurrenten Borussia Dortmund bei einer Podiumsdiskussion abgewatscht. "Dortmund ist eine relativ regionale Sache. Bayern ist ein 'Global Player'", sagte der 60-Jährige auf der "dmexco 2012", einer Leitmesse für die digitale Wirtschaft. Der BVB werde die Tradition aus "30 Jahren wahnsinnigen Erfolgen nie, nie, nie aufholen".
In den vergangenen zwei Bundesliga-Spielzeiten hatten die Münchner dem Rivalen den Vortritt lassen müssen, im Finale des DFB-Pokals im Mai (5:2 für Dortmund) wurden die Bayern phasenweise vorgeführt. Für Hoeneß ist das allerdings kein Grund zur Sorge. "Dafür müsste Dortmund noch zehnmal hintereinander Meister werden, um vielleicht populärer zu werden", sagte er.
Auch in der internationalen Strahlkraft sei sein Verein unerreicht. "Wenn man in Peking über die Flaniermeile läuft und nach einem deutschen Fußball-Klub fragt", stellte Hoeneß klar, "dann wird immer Bayern kommen und nicht Dortmund."
Der langjährige Manager der Bayern äußerte sich auch zu den unerfreulichen Vorkommnissen in der deutschen Fan-Szene. "Viele Vereine, die das Problem zu spät erkannt haben, haben heute Riesen-Probleme", sagte er. Der 1. FC Köln sei ein "katastrophales Beispiel" dafür, wie die Dinge eskalieren können.
Erst kürzlich hatten die Kölner sich nach Drohungen gegen Profi Kevin Pezzoni von dem Abwehrspieler getrennt. Im letzten Spiel der vergangenen Bundesliga-Saison (1:4 gegen Bayern) war es in Köln zu Ausschreitungen gekommen, ebenso wurden Rauchbomben gezündet. "Wenn ich mal so weit bin, dass ich Angst haben muss vor unseren eigenen Fans, dann wird es kritisch", sagte Hoeneß.

11:43
Ach Wurst Uli, das wissen wir doch selber am Besten, was wir was Erfolge und Umsatz angehen weit hinter euch liegen. Allerdings frage ich mich warum Du immer wieder auf uns zu sprechen kommst...das macht man doch nur wenn man von sich selber ablenken will oder das man Angst hat, das auf Dauer ein gleichwertiger Rivale erwächst. Und mal ganz nebenbei: wenn es Schalke nicht geben würde, was ja bekanntlich um die Ecke liegt (für alle Bayern die sich in NRW nicht auskennen) sähe die Sache anders aus.
Und wenn interessiert es was die Menschen in Peking denken ???
11:21
Ja, okay, klar...
Aber, das Gleiche hat Aki Watzke doch auch schon gesagt. Das soll abwatschen sein? Warum wiederholt er die Aussagen von Aki? Der BVB ist wirtschaftlich meilenweit vom FCB entfernt und hat zwei Jahre lang sportlich die Nase vorn gehabt, aber ist bei weitem och nicht so konstant wie der FCB. Exakt die gleiche Aussagevon Aki.
Das einzige ist, dass er sich selber mit solchen Versuchen vom Image her schadet. Schwache Aussage, schwacher Versuch. Wenn Uli früher gepoltert hat, war da wenigstens Substanz hinter. Da hat er nicht nur anderen was "nachgequasselt". So kann man ihm ja noch nicht mal böse sein...
Der FCB muss sich mit ManU, Chelsea, Madrid und Barca vergleichen, und nicht mit dem BVB. Das sind sowohl im wirtschaftlichen Sinne und vom Bekanntheitsgrad in Asien die Wettbewerber.
10:26
Das ist der Grund warum dieser ach so große " mia-san-mia-vize-bauern-verein" soooo unsympathisch ist.Diese ständige Selbstdarstellung der Bayern k.... ein echt an.
Der soll mal duch Tokio laufen und nach Deutschen Fußballvereinen fragen! Die Antwort wird anderes sein wie auf" der Flaniermeile in Peking".