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Heynckes: "Keine Änderung auf Defensivpositionen"

10.02.2012 | 16:05 Uhr
David Alaba soll Bastian Schweinsteiger ersetzen
David Alaba soll Bastian Schweinsteiger ersetzen

Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes setzt vor dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auf David Alaba als Ersatz für den verletzten Bastian Schweinsteiger.

München (SID) - Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes setzt auf David Alaba als Ersatz für den verletzten Bastian Schweinsteiger. Vor dem Spiel des deutschen Rekordmeisters am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) schloss der Coach einen Wechsel im zentralen Mittelfeld aus. "Ich denke, dass ich auf den beiden Defensivpositionen nichts ändern muss", sagte Heynckes am Freitag. Neben Alaba wird erneut Luiz Gustavo auflaufen.

Damit wird Toni Kroos wieder als Spielmacher agieren und Superstar Arjen Robben wohl erneut auf der Reservebank Platz nehmen. Den Verzicht auf Robben wollte Heynckes aber nicht als Degradierung verstanden wissen. "In dieser Kategorie gibt es für mich keine Reservespieler. Das kann morgen wieder einen anderen treffen. Im internationalen Fußball ist das gang und gäbe, deswegen sollte man da nicht so viel Lärm drum machen." Wenn Arjen seine Topform hat, sei er ein "Weltklassespieler".

Den neuerlichen Ausfall Schweinsteigers, der mit einem Außenbandriss im Sprunggelenk längere Zeit fehlen wird, wertete Heynckes als "herben Rückschlag". Er sei "zuversichtlich", dass Schweinsteiger in einigen Wochen wieder zur Verfügung steht und "wir die Zeit bis dahin erfolgreich bestreiten können". Es müsse auch so sein, dass ein FC Bayern Schweinsteiger "adäquat ersetzen" könne. "Ich erhoffe mir das jetzt von David Alaba", sagte Heynckes.

Indes bezeichnete der 66-Jährige den Transfer des Schweizer Ausnahmetalents Xherdan Shaqiri, der im Sommer vom FC Basel nach München wechselt, als "sehr guten Einkauf". Shaqiri passe zu Bayern München und stehe vor einer "großen Karriere".

Überdies erwartet Heynckes zudem, dass vom ungefährdeten Pokalerfolg beim VfB Stuttgart (2:0) eine Signalwirkung ausgeht. "Die Mannschaft hat gesehen, dass es nur im Kollektiv geht. Ich denke, dass jetzt auch der Knoten geplatzt ist", sagte er. Gegen Kaiserslautern werde seine Elf mit "Esprit, Elan und Aggressivität" nach vorne spielen.

sid

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