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Heynckes ist mit Recht enttäuscht von den Bayern

25.01.2013 | 17:47 Uhr
Heynckes ist mit Recht enttäuscht von den Bayern
Bei den Fans beliebt: Bayern-Trainer Jupp Heynckes schreibt Autogramme.Foto: Reuters

Essen.  Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes heizt Spekulationen über seine berufliche Zukunft weiter an. „Ich weiß, was ich will und was ich mache. Aber ich möchte den Zeitpunkt selbst bestimmen, wann ich etwas bekanntgebe“, sagt der 67-Jährige. Ein Kommentar.

Jetzt werden sie in München die Geister, die sie riefen, nicht mehr los: Weiterhin redet alle Welt über Pep Guardiola, obwohl der spanische Startrainer erst zur nächsten Saison die Lederhosen anhaben wird. Angestrengt bemühen sich Klubführung und Profis, den Hype herunterzuspielen und den Fokus auf den Alltag zu richten. Allein schon aus Respekt vor Jupp Heynckes, heißt es. Die Bayern wollen den Routinier würdevoll verabschieden – mit mindestens einem Titel.

Heynckes fühlt sich in der Vorbereitung gestört

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Noch-Bayern-Trainer Jupp Heynckes, den der spanische Startrainer Pep Guardiola im Sommer beerben wird, lässt sich offen, ob er nach seinem Weggang aus München seine Karriere beendet oder noch einmal andernorts tätig wird. Ferner beglückwünscht Heynckes Guardiola zu dessen Entscheidung.

Heynckes aber zeigt sich verschnupft. Durch den Wirbel um seinen Nachfolger fühlte er sich in der Schlussphase der Vorbereitung auf die Rückrunde gestört – die Bayern-Bosse hatten seiner Ansicht nach den falschen Zeitpunkt gewählt, um sich für ihren Coup feiern zu lassen. Noch mehr aber stört es den 67-Jährigen, dass der Verein voreilig verkündete , der Trainer werde zum Saisonende in den Ruhestand gehen. Den Zeitpunkt der Bekanntgabe seiner Zukunftspläne wolle er selbst bestimmen, betont Heynckes und kokettiert damit auch mit der Möglichkeit eines Wechsels. Gefragt wäre er garantiert noch, seine im Alter hinzugewonnene Souveränität ist schließlich beeindruckend.

So oder so: Im Rausch der Guardiola-Verpflichtung haben die nach Perfektion strebenden Bayern das Feingefühl schon früh verloren.

Peter Müller

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Kommentare
27.01.2013
15:09
Heynckes ist mit Recht enttäuscht von den Bayern
von trickflyer | #2

er kriegt genug schmerzensgeld.und wer hoeness kennt,der weiss,das der seine oma für jeden trainer der welt verkaufen würde.also nicht jammern.

26.01.2013
11:53
Heynckes ist mit Recht enttäuscht von den Bayern
von campe | #1

Es ist schon sehr witzig das Herr Müller schreibt der FC Bayern hat das Feingefühl in dieser Sache schon früh verloren.
Wer hat den Stein denn ins rollen gebracht? Italienische Medien. Also im weitesten Sinne Kollegen von Herrn Müller.
Bis zu diesem Zeitpunkt war aus München nichts zu hören. Erst als die Meldungen zu heiß wurden ging man an die Öffentlichkeit um durch wilde Spekulationen der Medien nicht noch mehr Unruhe hineinzubringen. Also hat wieder einmal die Presse, also im weitesten Sinne die Kollegen des Herrn Müller, Feingefühl missen lassen um eine "Sensation" schon vorab zu melden.
Was man dem FC Bayern ankreiden kann ist, dass man das Karriereende von Heynckes verkündete.
In diesem Kommentar versucht Herr Müller den " Schwarzen Peter" schön von der eigenen Zunft weg zu schieben. Da fehlt mir mit Verlaub das Feingefühl.

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