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Hertha-Profi Raffael: "Hatte Tränen in den Augen"

25.05.2012 | 18:22 Uhr

Raffael von Hertha BSC Berlin hat als Zeuge vor dem DFB-Bundesgericht ausgesagt, dass ihn der Platzsturm während des Relegationsrückspiels in Düsseldorf "erschrocken" habe.

Frankfurt/Main (SID) - Der Brasilianer Raffael von Hertha BSC Berlin hat als Zeuge vor dem DFB-Bundesgericht ausgesagt, dass ihn der Platzsturm von Fortuna-Fans während des Relegationsrückspiels in Düsseldorf (2:2) am 15. Mai "erschrocken" habe. "Ich hatte Angst um meine Familie, die sich im Stadion aufhielt", sagte Hertha-Spielmacher Raffael, dessen Frau, beide Kinder und eine Nichte auf der Tribüne saßen.

Auf die Frage, ob er in der Kabine wegen der vorangegangenen Vorkommnisse Tränen in den Augen gehabt hatte, antwortete Raffael: "Ja." Über seinen Bruder Ronny, der ebenfalls spielte, sagte der 27-Jährige. "Ich glaube, er hatte geweint. Denn als ich ihn ansah, hatte er gerötete Augen", meinte Raffael.

Der ebenfalls als Zeuge geladene Hertha-Keeper Thomas Kraft hatte zuvor berichtet, dass er bei der rund eineinhalbminütigen Fortsetzung nach der Unterbrechung ein "Gefährdungspotenzial" gespürt habe. "Ich habe nur gedacht, was passiert, wenn wir hier das dritte Tor schießen", berichtete Kraft.

sid

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