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Frankfurter Hooligans überfallen Freiburger Fans

23.02.2013 | 15:42 Uhr
Frankfurter Hooligans überfallen Freiburger Fans
Bereits beim Auswärtsspiel in Leverkusen sind Anhänger von Eintracht Frankfurt negativ aufgefallenFoto: dpa

Freiburg.  Erneut überschatten Ausschreitungen eine Bundesliga-Begegnung, erneut fallen Anhänger von Eintracht Frankfurt negativ auf. Nach einer Schlägerei mit Fans des SC Freiburg wurden neun Personen festgenommen.

Hooligans aus dem Fanlager von Eintracht Frankfurt haben nach dem Punktspiel des Fußball-Bundesligisten am Freitagabend beim SC Freiburg (0:0) erneut gewalttätige Ausschreitungen angezettelt. Nach einer Schlägerei am Rande der Freiburger Innenstadt nahm die Polizei neun Personen fest. Bereits am Donnerstag hatten sich gewaltbereite Frankfurter Anhänger eine Schlägerei mit "Fans" des Ligarivalen 1. FC Nürnberg geliefert.

Fußball - Bundesliga
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In Freiburg gingen die Frankfurter Hooligans zum wiederholten Mal extrem aggressiv vor. Gegen 23.25 Uhr stoppten die neun Gewalttäter ihren Kleinbus auf dem Weg vom Stadion in die Innenstadt mitten auf der Schwarzwaldstraße, um eine Gruppe Freiburger Fans - vermutlich Anhänger der Ultraszene - anzugreifen. Als Folge der Schlägerei gingen zahlreiche Notrufe bei der Polizei ein, bei der Abfahrt vom Stadion kam es zu massiven Verkehrsproblemen.

Neun Personen wurden festgenommen

Nach der Attacke, bei der den Freiburgern zahlreiche Fanutensilien geraubt wurden, setzten die Frankfurter ihre Fahrt in Richtung Autobahn 5 fort. Auf dem Autobahnzubringer Mitte gelang es der Polizei, den Kleintransporter zu stellen. Neun Personen wurden festgenommen und zum Polizeirevier Freiburg-Süd gebracht. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Landfriedensbruch, Raub und Körperverletzung wurde eingeleitet.

Fußball-Bundesliga
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Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt untersagt ab sofort den Einsatz von nicht genehmigter Pyrotechnik. Der Klub verabschiedete am Sonntag einen Anti-Pyro-Paragraf in der Vereinssatzung. "Man erwartet von uns ein klares Signal", begründete Aufsichtsratsmitglied Reinhard Gödel den Entschluss.

Am Donnerstagabend waren bei einer Schlägerei vor einer Nürnberger Diskothek mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei gingen im Anschluss an ein Hip-Hop-Konzert zwei jeweils rund 25-köpfige Gruppen aus Frankfurt und Nürnberg aufeinander los. 34 Unruhestifter wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, drei von ihnen wiesen Verletzungen im Gesicht und an den Händen auf. Laut der Polizei handelt es sich um Mitglieder der Nürnberger und Frankfurter Ultra-Szene. Die Polizei hat Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs aufgenommen.

Frankfurt-Anhänger fallen erneut negativ auf

Gewaltbereite Frankfurter Fans sind in den vergangenen Monaten immer wieder negativ aufgefallen , so beim Pyro-Eklat während der Partie bei Bayer Leverkusen am 19. Januar (1:3). Die Strafe für diesen Vorfall vonseiten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht noch aus . (sid)

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