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Felix Magath ist ein Verlierer der Hinrunde

28.12.2012 | 10:14 Uhr
Sieben Spiele ohne Sieg, vier Niederlagen in Folge - das war der VfL-Führungsetage zu viel.Foto: dapd

Wolfsburg.  Magath war am Ende, erreichte die Mannschaft nicht mehr. Der Meister von 2009 war Tabellenletzter, als Magath ging. Sieben Spiele ohne Sieg, vier Niederlagen in Folge - das war der VfL-Führungsetage zu viel. Erst Nachfolger Lorenz-Günther Köstner führte den Werksklub aus der Krise.

Die One-Man-Show von Felix Magath endete im 13. Stock des VW-Hochhauses. Dort wurde nach 586 Tagen das Ende der zweiten Amtszeit des Trainer-Managers beim VfL Wolfsburg beschlossen. Der Absturz vom Meistermacher zum Buhmann hatte lange vor dem 25. Oktober begonnen.

Der Meister von 2009 war Tabellenletzter

Magath war am Ende, erreichte die Mannschaft nicht mehr. Der Meister von 2009 war Tabellenletzter, als Magath ging. Sieben Spiele ohne Sieg, vier Niederlagen in Folge - das war der VfL-Führungsetage zu viel. Erst Nachfolger Lorenz-Günther Köstner führte den Werksklub aus der Krise.

Der Verein stellte die Trennung als Wunsch Magaths dar, einvernehmlich sei es gewesen. Magath habe dem Aufsichtsrat erklärt, dass ihm der Verein sehr am Herzen liege. 'Er bot daher an, ihn von seinen Pflichten zu entbinden', hieß es in einer Mitteilung. Magath zog sich zurück, Meldungen über Verhandlungen mit potenziellen neuen Arbeitgebern kommentiert er mit Spott. Dass er sich ganz aus dem Fußball-Geschäft zurückzieht, ist aber unwahrscheinlich. (sid)

S04 schießt Magath ab



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