Bayern-Trainer Heynckes lobt Robbens Teamgeist
03.09.2012 | 19:47 Uhr 2012-09-03T19:47:00+0200
München. Arjen Robben fehlte beim 6:1-Sieg des FC Bayern über den VfB Stuttgart wegen einer fiebrigen Erkältung. Trainer Jupp Heynckes zog den Niederländer hinterher als leuchtendes Beispiel für den neuen Teamspirit heran. „Er hat zu mir gesagt: ‚Trainer, ich fühle mich nicht gut.“
Jupp Heynckes war rasch bei seiner Lieblingsbeschäftigung angekommen, und sie dürfte auch im weiteren Saisonverlauf einen großen Teil seiner Arbeit einnehmen. Die Gruppe bei Laune halten, die eitlen Seelen streicheln, das kann der Trainer des FC Bayern sehr gut. Und nun, nach diesem imponierenden 6:1 im ersten Heimspiel der Saison gegen den VfB Stuttgart, pickte sich der Chefmoderator der Münchner einen heraus, der gar nicht dabei war und in der vergangenen Saison noch wegen einiger egozentrischer Züge kritisiert worden war.
Fußball-Rekordmeister FC Bayern München hat dem VfB Stuttgart am zweiten Bundesligaspieltag eine Lehrstunde erteilt. Die Münchner drehten einen 0:1-Rückstand in einen 6:1-Sieg um und sind nun neuer Spitzenreiter. Neuzugang Javier Martinez erhielt seine erste Einsatzzeit.
Heynckes zog Arjen Robben als leuchtendes Beispiel für den neuen Teamspirit heran. „Er hat zu mir gesagt: ‚Trainer, ich fühle mich nicht gut. Wir haben eine so gute Mannschaft, da ist es besser, wenn einer spielt, der fit ist‘. Das zeigt den Geist der Mannschaft.“ Der erkältete Niederländer hatte als einer von 71 000 Fans in der Arena diese bemerkenswerte Gala der Bayern von der Tribüne aus beklatscht und dabei nach dem Rückstand durch Martin Harnik (25.) die Tore von Thomas Müller (32./49.), Toni Kroos (33.), Luiz Gustavo (43.), Mario Mandžukić (47.) und Bastian Schweinsteiger (51.) gesehen.
Eine unendliche Geschichte: Seit vergangenen Mittwoch ist der Transfer von Javier Martinez zu den Bayern perfekt. Doch es kehrt immer noch keine Ruhe ein. Jetzt erwägt der spanische Klub Athletic Bilbao rechtlich Schritte gegen die Münchener einzuleiten.
Doch das bessere Beispiel für altruistisches Verhalten ist eigentlich Gustavo. Vergnügt hatte der Brasilianer seinen Dienst zum Wochenausklang beendet, er erweckte so gar nicht den Eindruck, als könne seine gute Laune bei den Gedanken an die Zukunft eintrüben. „Ich bin seit eineinhalb Jahren hier und habe immer Druck bekommen“, sagte Gustavo betont gelassen, „ich bin ruhig und mache jeden Tag meine Arbeit.“ Er lächelte dabei, ganz so, als habe es die 40-Millionen-Euro-Investition in Javier Martínez nie gegeben, der künftig seinen Platz beanspruchen dürfte.
Da der Kader aber nicht nur mit Spaniens Nationalspieler verstärkt wurde, sondern auch mit den Stürmern Mandžukić und Claudio Pizarro, mit Xherdan Shaqiri im offensiven Mittelfeld und mit Dante in der Abwehr, dürfte es nach der Länderspielpause einen ziemlich intensiven Konkurrenzkampf geben. Und reichlich zu moderieren.

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Heynckes zog Arjen Robben als leuchtendes Beispiel für den neuen Teamspirit heran. „Er hat zu mir gesagt: ‚Trainer, ich fühle mich nicht gut. Wir haben eine so gute Mannschaft, da ist es besser, wenn einer spielt, der fit ist‘.
Diesen Satz und diese Einsicht hätte ich mir bei der EM von einem nicht fitten Schweinsteiger gewünscht und einem Trainer, der das genauso gesehen hätte :-(((
Na ja, - wer freut sich nicht, wenn in seiner Mannschaft ein gesunder Teamspirit herrscht und jeder seine persönlichen Belange und Wünsche zu Gunsten anderer zurück schraubt. So sollte es eigentlich auch sein.
Bayern hat augenblicklich die Nase vorne, was aber noch gar Nichts heißen will und von daher wird natürlich auch nur Positives verbreitet. Ich lasse mich einfach mal davon überraschen, was der Verlauf so hergibt und dann werden wir sehen, wie lange dieses Friede- Freude- Eierkuchen- Gefühl anhält, bis die ersten Rückschläge kommen und sich die Teppichetage zu Wort meldet.
Und, werter Burkinho, die EM ist “Snow from yesterday“ und ich denke, dass wir hier schon reichlich und ausführlich darüber diskutiert haben.
Horrido aus HH !
zu robben muß ich noch anfügen, war im urlaub an der säbenerstrasse beim training robben zeigte von allen den grössten einsatz und was mich erstaunt hat erwar mit müller und badstuber die die meisten autogramme schrieben und am längsten bei den fans waren einige herren hatten es eilig in die kabine zu kommen nach knapp einer stunde training
Die EM ist zwar vorbei, aber es geht um die Frage, was man aus den Fehlern gelernt hat. Wenn man dabei den medialen Rundumschlag des Herrn Löw bei seinem ersten Auftritt nach dem Aus zu Grunde legt, bleiben bei mir Zweifel, dass er etwas gelernt hat. Nach der EM ist vor der WM und die Erkenntnisse, auch negativer Art, sollten in die zukünftigen Planungen und Gedankenspiele einfließen, oder etwa nicht?!
Robben, obwohl von Haus aus mit einem sehr großem Ego ausgestattet, wollte möglicherweise auch ein Signal an die Kollegen setzen, dass der Erfolg der Mannschaft davon abhängt, wie man miteinander umgeht. Dazu gehört es, was selbstverständlich sein sollte, dass man seine persönlichen Befindlichkeiten hinten anstellt, damit man als Team erfolgreich sein kann. Genau da lagen wohl auch in der Vergangenheit die Probleme und aus Sicht des BVBs war die mannschaftliche Geschlossenheit ein Schlüssel für den Erfolg.
Ich denke, ich werde auch weiterhin das schreiben, was ICH für richtig halte!!!