Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Bayern München

Bayern-Präsident Hoeneß will "Dortmunder Dominanz brechen"

17.10.2012 | 12:45 Uhr
Bayern-Präsident Hoeneß will "Dortmunder Dominanz brechen"
Bayern-Präsident Uli Hoeneß will die "Dortmunder Dominanz brechen". Auch 1860 München bekommt sein Fett weg.Foto: imago

München.   Uli Hoeneß lobt die eigene Transferpolitik und will die Dominanz des Double-Siegers Borussia Dortmund brechen. Außerdem lobt der Bayern-Präsident Arjen Robben - und sorgt sich zugleich um den im Gefängnis sitzenden Breno.

Eine gemäßigte Kampfansage an Borussia Dortmund, großes Lob für Arjen Robben, Sorgen um Breno und Spott gegen den Lokalrivalen 1860: Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat sich bei einer Podiumsdiskussion der Münchner Abendzeitung wieder wortstark zu vielen Themen geäußert.

Für Double-Sieger Dortmund hatte Hoeneß zwar lobende Worte ("ein starker Gegner, der sich international stark stabilisiert"), doch er stellte auch klar: "Wir haben auf die Ereignisse der vergangenen zwei Jahre reagiert. Die Analyse hat ergeben, dass wir in der Breite nicht gut genug aufgestellt waren. Das haben wir, glaube ich, gut gelöst, der Vorstand hat fantastisch eingekauft. Das müsste meiner Meinung nach ausreichen, die Dominanz der Dortmunder wieder zu brechen."

Hoeneß verteidigt Robben

Für den zuletzt umstrittenen Robben sprang Hoeneß energisch in die Bresche. "Robben hat für den Verein unglaubliche Leistungen geboten. Als wir 2010 im Champions-League-Finale standen, hat er uns im Viertel- und Halbfinale alleine weitergeschossen. Außerdem ist er einer der besten Profis, die wir je in diesem Verein hatten. Deshalb diskutiere ich nach einem verschossenen Elfmeter nicht über seinen Vertrag."

BVB
Bayern-Boss Hoeneß hält BVB nur für „regionale Sache“

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat den Konkurrenten Borussia Dortmund bei einer Podiumsdiskussion kräftig abgewatscht: „Dortmund ist eine relativ regionale Sache. Bayern ist ein Global Player.“ Die Tradition aus 30 Jahren mit wahnsinnigen Erfolgen werde der Revierklub niemals aufholen.

Über den geplanten Auszug der Münchner "Löwen" aus der derzeit gemeinsam genutzten WM-Arena meinte Hoeneß : "Ich schließe den Wunsch der Sechziger nach einem eigenen Stadion jeden Tag in mein Nachtgebet ein. Wenn 60 aus der Arena auszieht, werde ich persönlich den Marsch anführen. Das würde zwar ein kleines Loch in die Kasse reißen, aber die machen ja auch den Rasen kaputt, dadurch spart man wieder etwas ein."

Kaum Chancen von Breno

Sorgen macht sich der Bayern-Präsident um den im Gefängnis sitzenden Breno. "Die Mindeststrafe beträgt 22 Monate. Man weiß nicht, ob er in der Zeit die Chance hat zu trainieren, und er hat ein Knie, das nicht besonders gesund ist, da weiß ich nicht, ob er nochmal Fußball spielen kann", sagte Hoeneß: "Wir versuchen nach wie vor alles, ihm die Haft so leicht wie möglich zu machen, was schwer ist. Und wir versuchen alles, um eine Revision möglich zu machen, die Chance ist aber nicht sehr groß." (sid)



Kommentare
20.10.2012
10:48
Bayern-Präsident Hoeneß will
von marwang | #2

ich würde den mund nicht so voll nehmen die austeiger haben nichts zu verlieren können nur gewinnen erst abwarten

1 Antwort
Bayern-Präsident Hoeneß will
von marwang | #2-1

sorry sollte natürlich "aufsteiger "heißen

18.10.2012
16:16
Bayern-Präsident Hoeneß will
von LudwigII | #1

Hoeneß ist eben der Beste. Menschliche Größe gepaart mit scharfem Fußballsachverstand. Die DM geht zu 100 Prozent an den großen FCB. Ich werde mich morgen schon höchstpersönlich nach Düsseldorf begeben, um dem Sieg der Bayern am Samstag im VIP-Bereich beizuwohnen. Perfekter Start in der Liga und die verkniffenen Ruhrgebietler klauen sich gegenseitig die Punkte. Welch ein Spass.
Königliche Grüße

Aus dem Ressort
Schmidt fordert Rot für Schalkes Höger - Heldt rügt Ayhan
Stimmen
Nach der 0:1-Niederlage des FC Schalke 04 bei Bayer Leverkusen freute sich Leverkusens Trainer Roger Schmidt zwar über die drei Punkte, aber er tadelte Schalkes Mittelfeldspieler Marco Höger für ein Foul in der ersten Hälfte. Schalke-Manager Horst Heldt kritisierte Kaan Ayhan. Wir haben die Stimmen.
Warum sich Huntelaar nach Schalkes 0:1-Pleite Vorwürfe macht
Splitter
Nach der 0:1-Niederlage bei Bayer Leverkusen übte Schalke-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar Selbstkritik, weil er in der 35. Minute stehen blieb und nicht versuchte, einen Elfmeter herauszuholen. In unseren Splittern geht es außerdem um Boateng, Matip, Papadopoulos und Tönnies.
Meyer gegen Di Matteo - Droht der erste Schalke-Konflikt?
Meyer
Auch im dritten Spiel unter Roberto Di Matteo saß Schalkes Mittelfeld-Talent Max Meyer zunächst nur auf der Bank. Ein Gespräch mit dem neuen Coach habe er noch nicht geführt, erklärte Meyer nach der verdienten 0:1 (0:0)-Niederlage bei Bayer Leverkusen.
"Der helle Wahnsinn" - Hummels kann BVB-Krise nicht erklären
BVB-Stimmen
Königsklasse hui, Alltagsgeschäft pfui. Nach vier Niederlagen in Serie - der fünften aus den letzten sechs Spielen - versteht Borussia Dortmund die Bundesliga-Welt nicht mehr. Bender spricht von einer "neuen Situation" für die Borussia, über Saisonziele will Marco Reus nicht reden. Die Stimmen.
Leverkusens Reinartz droht nach Foul längere Pause
Fußball
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen muss einige Wochen auf Stefan Reinartz verzichten.
Umfrage
Dortmund in der Krise - Kann der BVB seine Saisonziele noch erreichen?

Dortmund in der Krise - Kann der BVB seine Saisonziele noch erreichen?