Bayer-Sportchef Völler droht Ballacks Berater mit Stadionverbot
02.02.2012 | 15:52 Uhr 2012-02-02T15:52:12+0100
Leverkusen. Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler hat am Donnerstag Michael Ballacks Berater Michael Becker öffentlich mit einem Stadionverbot für die BayArena gedroht.
Mit krächzender Stimme, aber in aller Deutlichkeit hat Rudi Völler am Donnerstag Michael Ballacks Berater Michael Becker
in die Schranken gewiesen und Ballack selbst zu mehr Courage aufgefordert. "Er darf uns als Verein nicht mehr so angreifen. Er hat die dunkelgelbe Karte bekommen. Es ist das letzte Mal gewesen, dass er uns so angegriffen hat. Das wird nie wieder geschehen, sonst ist er das letzte Mal bei uns im Stadion gewesen", sagte der Sportchef von Bayer Leverkusen auf einer Pressekonferenz Richtung Becker und drohte dem Rechtsanwalt damit in aller Öffenlichkeit mit einem Stadionverbot.
Zugleich echauffierte sich Völler über das Verhalten Ballacks, der sich in der Diskussion um seine Person in den vergangenen Tagen verkrochen und seinen Berater als Sprachrohr genutzt hatte. "Ich erwarte von Michael, dass er sich selbst äußert, und nicht seinen Berater vorschickt, der Jurist ist und meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben", sagte Völler, der wegen einer Grippeerkrankung selbst eine Woche außer Gefecht gesetzt war und die Schlammschlacht zwischen Vizemeister Leverkusen und dem Ballack-Lager von zu Hause verfolgt hatte
.
"Ich erwarte von Michael, dass er sich selbst äußert"
Vor der Pressekonferenz hatten Völler, Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser und Becker in einem Sechs-Augen-Gespräch die Vorkommnisse der vergangenen Tage erörtert. Zudem hatte Völler auch mit Ballack selbst noch einmal ausführlich über die Turbulenzen gesprochen, die Holzhäuser mit einem Interview vor einer Woche ausgelöst hatte. Da hatte der Bayer-Boss frühzeitig das Projekt Ballack bei Bayer
für gescheitert erklärt und damit praktisch das Ende einer Ära beim Werksklub und in der Bundesliga eingeläutet.
Becker hatte anschließend dem SID gesagt, sein Mandant sei ein Bauernopfer, mit dem der Klub von Problemen mit Trainer Robin Dutt ablenken wolle. Da man sich nicht vom Coach trennen könne, müsse ein anderer Sündenbock her, sagte Ballacks Berater.
Völler war nach eigenen Angaben nicht über Holzhäusers Vorpreschen informiert, nahm seinen Kollegen aber in Schutz. "Wir haben deshalb keinen Streit oder Stress. Ich kann verstehen, dass er aus der Verärgerung heraus so gehandelt hat." Der Sportchef sagte, er könne einige Aussagen Holzhäusers sogar unterstreichen, halte grundsätzlich den Zeitpunkt des Interviews aber für verfrüht, da die Saison noch lang sei. Völler ist offensichtlich überzeugt, dass der Klub bis zum Sommer mit Ballack noch einiges erreichen kann.
"Michael soll nun nicht die beleidigte Leberwurst spielen"
Der ehemalige DFB-Teamchef geht fest davon aus, dass Ballack seinen Vertrag bis zum Saisonende erfüllen und den Werksklub nicht vorzeitig in Richtung USA verlassen wird. Völler lobte zum Ende der PK seinen einstigen Lieblingsspieler dann auch noch in den höchsten Tönen. Der 35-Jährige sei "ein richtig toller Charakter", auch wenn das manchmal nicht so rüberkomme. Völler verwies auf die Verdienste Ballacks um den deutschen Fußball und erinnerte noch einmal an dessen Rolle bei der WM 2002 in Japan und Südkorea, wo sich Ballack im Halbfinale in Seoul beim 1:0 gegen die Koreaner aufgeopfert habe.
"Er wusste, dass er nach der zweiten Gelben Karte im Finale gesperrt ist. Er hat sich anschließend aber nicht aufgegeben oder auswechseln lassen, sondern weiter gekämpft und dann noch das entscheidende Tor geschossen. Da hat er seinen wahren Charakter gezeigt", sagte Völler, der eine ähnliche Einstellung von Michael Ballack auch in den restlichen Monaten
unter dem Werkskreuz erwartet. "Michael soll nun nicht die beleidigte Leberwurst spielen, sondern mit dafür sorgen, dass Bayer noch eine gute Restsaison spielt", sagte Völler und fügte schlussendlich hinzu: "Es darf nicht passieren, dass bei uns eine Weltuntergangsstimmung herrscht. Jetzt zählt nur noch Bayer Leverkusen. Ich glaube an Ballack, dass er alles dafür tut, dass Bayer seine Ziele erreicht." (sid)
14:48
Gerade Völler. Bei der Verpflichtung des M. Ballack setzte er noch große Stücke auf die Weltklasse dieses Spielers, so dass der Verdacht besteht, dass die zweite Verletzung als Vorwand rechtzeitig kam, um eine zusätzliche Begründung für die heutige Situation zu haben.Wie stand Heinckes wirklich zu dieser Verpflichtung? Die Postion die Ballack einnehmen sollte, war oder ist doch bei Leverkusen gut besetzt.
21:50
gute fussballer sind noch lange keine guten manager völler,bobic ,müller sind die besten beispiele für unfähigkeit,bei völler ist es der ärger für seinen fehleinkauf
20:40
So kann es gehen Tante Käthe. Erst dem Knaller die Stange halten und dann in 180 Grad Wendung auf einmal völlig anders denken. Ob da die Loyalität und kritiklose Treue zum Vorstand wohl die wichtigere Rolle spielt? Jedem sitzt sein eigenes Hemd am engsten, nicht wahr Herr Völler?
19:52
Das soll mir der Rudi mal erklären.Einer der den Trainer versucht zu demontieren,der meiner Meinung nach noch nie die Leistung gebracht hat die man ihm angedichtet hat,Einer der in der Nationalmannschaft andere vorgeschickt hat um Löw zu schädigen ( siehe Frings )und selbst im dunkeln geblieben ist.Der Stunk in Südafrika verbreiten wollte.Dieser Mann ,der von Poldi ein paar heiße Ohren bekommen hat ( wer weiß was er zu ihm gesagt hat ) Der nicht einsehen will das er in der Nationalmannschaft nicht mehr mithalten kann,diesem Mann spreche ich einen guten Charakter ab.
19:28
schade Herr Völler, ich hätte ihnen mehr Grösse zugetraut, der Herr Ballack demontiert sich selbst, aber sie tun das nun auch
18:30
Sorry: Natürlich ist es das Projekt Ballack, aber irgendwie ist Völler auch gescheitert.
18:27
Die einzigen, die den Club geschädigt haben sind diese beiden. Holzhäuser ist losgeprescht, um in der Presse Personalinterna auszuposaunen, die er selbst wesentlich verbaselt hat! Wenn das Projekt Völler gescheitert ist, dann ist auch der Initiator gescheitert! Gemessen an Wortwahl und Timing ist diese Demontage eine echte Beleidigung, dagegen waren Löw und Co immer sehr freundschaftlich. Was hatte noch Holzhäuser rausgehauen, als Ballack nicht mehr Kapitän sein sollte? Was kam von Völler als Ballack nicht mehr in der Nationalelf spielen sollte? Sie beschimpften die Bundestrainer und beschwerten sich, dass ihr Spitzenstar demontiert würde. Nun sind beide viel schlimmer und Rudi Nationale entblödet sich nicht, sich auch noch zu beschweren, wenn er Gegenwind kriegt. Mensch Rudi, nimm dir ein Weizenbier, geh in dein Kämmerlein und lass es mal andere machen. Deine Arbeit für Fizekusen war kaum von Erfolg gekrönt, aber wie bei Holzkopfhäuser sind immer irgendwie andere schuld. Komisch, gelle
17:46
@nina99birgit
Tolles Statement einer Wessi-Tante die nach 23 Jahren nichts begriffen hat.
Schon einmal im Osten gewesen? Schon einmal im Osten mit den Menschen gesprochen? Schon einmal im Osten gelebt?
Nein nicht wahr, aber dumme Sprüche klopfen.
Das ist Bildzeitungsniveau auf höchster Ebene.
alles was sie fragen trifft zu. deshalb auch meine gute meinung zu den ossis.
die waren schon gefühlt satt als der dicke mann ihnen blühende landschaften versprochen hat. nochmal: das ist kein bild niveau sondern alltäglich dort erlebtes - seit über 20 jahren. und sie?
17:21
ballack ist halt ein ossi und manche von denen kommen auch im 23. jahr nach der uns aufgezungegen wende immer noch nicht mit dem aufrechten gang zurück. das ist so wenn früher die russen auf einem zur arbeit geritten sind. das ist vererbt und steckt in den genen.
ist erschöpft. Dafür bist Du in der Tat ein gutes Beispiel.
16:56
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