VfL-Kapitän Benaglio nach Malanda-Tod: "Mir graut vor der Beerdigung"

"Die Momente, in denen du Zeit zum Nachdenken hast, sind nicht leicht": Wolfsburgs Kapitän Diego Benaglio.
"Die Momente, in denen du Zeit zum Nachdenken hast, sind nicht leicht": Wolfsburgs Kapitän Diego Benaglio.
Foto: Imago
Was wir bereits wissen
Der Kapitän des VfL Wolfsburg blickt mit einem mulmigen Gefühl auf die Beisetzung seines bei einem Autounfall verstorbenen Mannschaftskollegen.

Kapstadt.. Kapitän Diego Benaglio ist vor dem Abflug des VfL Wolfsburg am Sonntag aus dem Trainingslager in Südafrika mulmig zumute. "Mir graut nicht so sehr vor der Rückkehr nach Wolfsburg, aber vor dem Tag, an dem wir zur Beerdigung gehen", sagte der VfL-Torhüter am Donnerstag vor Journalisten in Kapstadt angesichts der bevorstehenden Trauerfeier für den getöteten Teamkollegen Junior Malanda. Der 20 Jahre alte belgische Fußball-Profi, der am vergangenen Samstag bei einem Autounfall starb, wird am Dienstag in Brüssel beigesetzt.

Das wird für uns alle ein ganz schwieriger Schritt, denn dann wird dir so richtig bewusst, dass es etwas Endgültiges ist. Aber es ist uns allen ein großes Anliegen, dort zu sein", sagte Benaglio. Die Situation belaste die Mannschaft nach wie vor sehr: "Auf dem Platz sind wir bemüht, konzentriert zu arbeiten und damit professionell umzugehen. Aber die Momente, in denen du Zeit zum Nachdenken hast und dich die Gefühle einholen, sind nicht leicht."

Der 31 Jahre alte Wolfsburger Torhüter ist unsicher, wie der Bundesliga-Zweite den tragischen Vorfall psychologisch verarbeitet. "Das ist eine Situation, die noch keiner von uns erlebt hat", sagte Benaglio. Das VfL-Team wird auch in Kapstadt psychologisch betreut. (dpa)