Pizarro möchte in Deutschland weiterspielen

Der langjährige Bundesliga-Torjäger Claudio Pizarro hat seine Zukunft nach dem Vertragsende beim FC Bayern München offen gelassen.

München.. Vor dem Spiel um Platz drei bei der Copa América in Chile sagte der peruanische Fußball-Nationalspieler in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung": "Ich weiß es noch nicht. Ich habe mich total auf diese Copa América konzentriert. Ich habe mir nichts anhören oder ansehen wollen. Sobald das Turnier zu Ende ist, werde ich mir alles anhören, analysieren und eine Entscheidung fällen."

"Ideal", so Pizarro, wäre ein Engagement in Deutschland. "Ich habe schon eine Reihe von Angeboten erhalten. Aber ich habe bis zum Schluss gewartet, weil ich sehr gern beim FC Bayern geblieben wäre", gestand der 36-Jährige, der in der abgelaufenen Saison 17-mal für die Münchner auflief und dabei einen Treffer erzielte. Mit 176 Toren ist er der erfolgreichste ausländische Torschütze der Fußball-Bundesliga.

In München musste er in der vergangenen Saison wiederholt verletzt pausieren, zu einer Vertragsverlängerung kam es nicht. "Es war ein schwieriges Jahr, mit Verletzungen und so. Aber ich hatte die leise Hoffnung, doch noch ein Jahr dranzuhängen und meine Karriere beim FC Bayern beenden zu können", erklärte der Peruaner.

"Ich habe drei Söhne, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Sie sind nun 15, 13 und 9 Jahre alt. Ich würde ihnen jetzt gerne die größtmögliche Stabilität bieten, weil sie schon ein paar Mal umgezogen sind. Sie haben große Opfer gebracht", sagte Pizarro. "Und München gefällt mir einfach. Es ist eine wundervolle Stadt, alles ist nahe dran, die Seen, die Berge..."