Mainz erstreitet vor FIFA-Kammer Transferbeteiligungen

Der FSV Mainz 05 hat sich mit finanziellen Forderungen gegenüber türkischen Clubs beim Fußball-Weltverband FIFA durchgesetzt.

Mainz.. Die FIFA-Kammer "Player's Status Comittee" bekam nach Angaben des Bundesligisten in zwei Fällen ausstehender Transferbeteiligungen Recht zugesprochen. So müsse Erstligist Elazigspor insgesamt 303 000 Euro an Mainz überweisen: Beim Wechsel des Ex-Mainzers Deniz Yilmaz, der im August 2013 zu Elazigspor ging und ein Jahr später zu Trabzonspor transferiert wurde, sei eine Beteiligung vereinbart gewesen. Diese habe der türkische Verein verweigert.

Zuvor habe die FIFA im Fall von Hasan Kaldirim, der 2012 von Kayserispor Kulübü zu Fenerbahçe Istanbul ging, Kayserispor zu einer Zahlung von 585 000 Euro verurteilt. Dieses Geld ist nach Angaben der Mainzer inzwischen auch bei den Rheinhessen angekommen.

"Das Geschäftsgebaren einiger türkischer Clubs ist mehr als bedenklich. Leider wurde uns auch vom türkischen Verband keinerlei Unterstützung gewährt. Anfragen auf Hilfe wurden nicht einmal beantwortet", kritisierte FSV-Manager Christian Heidel. "Über die Entscheidung der FIFA sind wir sehr froh, da wir das uns zustehende Geld immerhin gut verzinst und nach unzähligen Schriftwechseln jetzt doch bekommen."