BVB-Profi Großkreutz verteidigt Kontakte zu Kölner "Boyz"

Dortmunds Kevin Großkreutz will in Zukunft „dreimal überlegen, was man noch sagen, tragen oder machen darf".
Dortmunds Kevin Großkreutz will in Zukunft „dreimal überlegen, was man noch sagen, tragen oder machen darf".
Foto: imago
Kevin Großkreutz war wegen Fotos in die Kritik geraten, auf denen er mit einem Pulli und mutmaßlichen Mitgliedern der Kölner "Boyz" posiert. Nun erklärt der BVB-Profi den Hintergrund.

Dortmund.. Kevin Großkreutz verteidigt sich via Instagram gegen aufkommende Kritik wegen eines Postings vom vergangenen Dezember. Der Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund hatte auf der Foto-Plattform Bilder hochgeladen, auf denen er mit einem Pulli und mutmaßlichen Mitgliedern der „Boyz“ posiert. Ihnen hatte der 1. FC Köln nach den Ausschreitungen im Anschluss ans Rheinderby bei Borussia Mönchengladbach den Fanclub-Status entzogen.

Er habe sich bei den Kölnern im Winter für die „aufmunternden Worte und Unterstützung“ nach der 0:2-Niederlage in der Champions League beim FC Arsenal bedankt, erklärt Großkreutz. Nun werde ihm „dies zum Verhängnis“, obwohl er nicht einmal wisse, wer in Gladbach „wie - was - wo gemacht haben soll“. Er sei aufgrund seiner Vergangenheit „ein gefundenes Fressen“ in der Berichterstattung.

"Boyz hatten ersten Kontakte nach Dortmund"

Der 26-Jährige schreibt, die „‘Freundschaft‘ bzw. gegenseitigen Sympathien“ zwischen Köln und Dortmund hätten ihm im Jahr 2011 imponiert. Die „Boyz“ hätten die ersten Kontakte nach Dortmund gehabt. Ohne sie, so der bekennende Köln-Fan, „würden heutzutage nicht Abertausende Fans beider Lager mit dem jeweils anderen Verein mitfiebern“.

Großkreutz vertritt mit Blick auf die Krawalle nach dem Rheinderby allerdings eine klare Meinung: „Gewalt und Ausschreitungen haben gerade beim Fußball nichts zu suchen und gehören nicht in ein Stadion“, schreibt er. Fan-Krawalle

Nach der Randale im Borussia-Park seien für die Aufklärungsarbeit die richtigen Personen zuständig. Er werde sich indes in Zukunft „nicht mehr zweimal, sondern dreimal überlegen, was man noch sagen, tragen oder machen darf, um nicht hinterher für xyz schuldig zu sein“. (nb)