0:3-Keulenschlag sollte Schalke die Augen geöffnet haben

Enttäuscht: Schalke-Trainer André Breitenreiter.
Enttäuscht: Schalke-Trainer André Breitenreiter.
Foto: firo Sportphoto / Jürgen Fromme
Was wir bereits wissen
Jammern und Hadern hilft Schalke 04 nach dem 0:3 gegen Schachtjor Donezk nicht. Es reicht einfach nicht für höhere Ziele. Ein Kommentar.

Gelsenkirchen.. Man könnte einfach nur von einem bitteren Abend für Schalke 04 sprechen. Man könnte. Doch Jammern und Hadern hilft nach diesem 0:3-Keulenschlag gegen Schachtjor Donezk nicht weiter: Vielmehr war es ein Abend, der allen die Augen geöffnet haben sollte.

Spielbericht Den Spielern: Die Mannschaft schafft es nicht, Widerstände zu überwinden. Im Gegenteil: Sie verfällt immer wieder in den Trott, dass es schon irgendwie gehen wird - gegen Donezk wurde nach zehn starken Anfangsminuten das Tempo herausgenommen und der Gegner damit zum Toreschießen eingeladen.

Dem Umfeld: André Breitenreiter kritisierte nach dem Aus die hohe Erwartungshaltung auf Schalke, die dazu geführt habe, dass die Fans am Ende höhnisch auf die Niederlage reagierten. Ob da ein Zusammenhang besteht, weiß man nicht, aber fest steht: Es reicht einfach (noch) nicht für höhere Ziele.