Friedrich macht für Roosters alles klar – 3:1

Schwennigen..  Das Tor zu den Play-offs der Deutschen Eishockey-Liga steht für die Iserlohn Roosters sperrangelweit auf. Beim Schlusslicht Schwenningen Wild Wings siegten sie verdient mit 3:1 (2:1, 0:0, 1:0).

Mit Mühe fanden die Gäste in die Partie. Das änderte sich aber Mitte des ersten Drittels. Die Roosters erhöhten den Druck und gingen durch einen Doppelschlag von Chris Connelly binnen 81 Sekunden mit 2:0 in Führung. In Überzahl überwand der Kanadier Schwenningens starken Keeper Dimitri Pätzold zum ersten Mal (11.), wenig später war er im Nachsetzen erfolgreich (13.).

Diese beiden Tore beflügelten die Iserlohner, die mehrfach die Führung hätten ausbauen können, aber Pätzold parierte glänzend. Wie aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer durch Thomas Pielmeier (18.). Der IEC agierte nun zu passiv. „Wir haben versucht, das Ergebnis zu verteidigen, was sehr risikoreich ist“, sagte Jari Pasanen. Für Iserlohns Trainer war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Schwenningens Sascha Goc letztlich die Schlüsselszene in dieser Partie. Der Verteidiger bekam nach einem Schuss von Colten Teubert den Puck ins Gesicht (25.). Mit zunehmender Spieldauer ließ bei den Gastgebern die Kraft nach. Als Marko Friedrich 177 Sekunden nach Beginn des letzten Abschnitts auf 3:1 erhöhte, war die Entscheidung gefallen.