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Freund Dritter, Schlierenzauer holt Gesamtweltcup

12.03.2013 | 20:18 Uhr

Severin Freund hat mit Rang drei in Kuopio den Höhenflug der deutschen Skispringer fortgesetzt. Der 24-Jährige musste sich nur Kamil Stoch und Daiki Ito geschlagen geben.

Kuopio (SID) - Severin Freund hat mit Rang drei im finnischen Kuopio den Höhenflug der deutschen Skispringer fortgesetzt. Der 24-Jährige musste sich nach Sprüngen auf 129,5 und 130 Meter mit 255,2 Punkten nur Polens Weltmeister Kamil Stoch (268,1) und dem Japaner Daiki Ito (257,2) geschlagen geben. Für eine Vorentscheidung im Gesamtweltcup sorgte Gregor Schlierenzauer: Dem Österreicher reichte ein fünfter Platz, um zum zweiten Mal die große Kristallkugel zu gewinnen.

Richard Freitag (Aue/210,5), der zuletzt zwei Siege in Folge gefeiert hatte, flog bei seiner Premiere auf der Puijo-Schanze nur auf 124 und 113 Meter und musste sich mit den enttäuschenden 28. Platz begnügen. Erneut stark präsentierte sich dagegen Michael Neumayer (Berchtesgaden/247,0) als Siebter. Andreas Wank (Oberhof/239,0) und Karl Geiger (Oberstdorf/232,4) sammelten auf den Rängen 16 und 21 ebenfalls Weltcup-Punkte.

Der zweimalige Saisonsieger Freund landete zum sechsten Mal in dieser Saison auf dem Podest. Als Belohnung kletterte der Niederbayer im Gesamtweltcup mit jetzt 819 Punkten auf Rang drei. Eine Top-3-Platzierung am Ende des Winters hatte als letzter DSV-Adler Sven Hannawald in der Saison 2002/2003 geschafft.

Ganz vorne liegt aber Schlierenzauer mit 1381 Zählern uneinholbar vor Titelverteidiger Anders Bardal aus Norwegen (912), der in Kuopio Vierter wurde. Der 23 Jahre alte Schlierenzauer hatte die große Kristallkugel bislang nur in der Saison 2008/2009 gewonnen. In diesem Winter gewann er bislang acht Wettbewerbe und überflügelte mit insgesamt 48 Weltcup-Erfolgen auch den bisherigen Rekordhalter Matti Nykänen (Finnland/46 Siege).

Leer gingen am Dienstag wie schon am Sonntag in Lahti Andreas Wellinger (Ruhpolding) und Danny Queck (Lauscha) aus. Gleiches galt überraschend für den Tournee-Zweiten Anders Jacobsen (Norwegen) und den formschwachen Österreicher Andreas Kofler.

sid

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