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Fair Play Preis für Ruderinnen und Wollmert

09.10.2012 | 12:23 Uhr

Der "Fair Play Preis des Deutschen Sports" geht an das Ruder-Duo Charlotte Arand und Barbara Karches, den Paralympics-Sieger Jochen Wollmert sowie den Verein "fairplayer".

Bonn (SID) - Der "Fair Play Preis des Deutschen Sports" geht in diesem Jahr an das Ruder-Duo Charlotte Arand und Barbara Karches, den Tischtennis-Paralympics-Sieger Jochen Wollmert sowie den Verein "fairplayer". Dies gaben das Bundesinnenministerium und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Dienstag in Bonn bekannt. Die Gewinner sollen im Rahmen der Galaveranstaltung "Fest der Begegnung" am Freitag in Bonn ausgezeichnet werden.

"Fair Play ist eine der wichtigsten Grundlagen des Sports", sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich anlässlich der Bekanntgabe. Die Preisträger hätten dies auf eindrucksvolle Weise gezeigt.

In der Kategorie "Nichtbehindertensport" werden Arand/Karches für ihr Verhalten während der europäischen Studentenmeisterschaften 2011 geehrt. Dort hatte ein Schweizer Team ein Rennboot am Zoll abgeben müssen, die Mainzerinnen stellten daraufhin ihr Boot zur Verfügung.

Im Bereich "Behindertensport" erhält Wollmert für seine Auftritte bei den Paralympischen Spielen 2012 in London den Preis. Zweimal, im Halbfinale und im Endspiel, hatte der 47-Jährige die Entscheidungen des Schiedsrichters korrigiert und in entscheidenden Phasen die ihm zugesprochenen Punkte seinen Gegnern überlassen.

In der Sonderkategorie überzeugte der Bremer Verein "fairplayer" durch sein Engagement für den gewaltfreien Umgang unter Jugendlichen. Ein vom Verein entwickeltes Projekt verbindet dabei den Sport und die Vermittlung von Kerntugenden wie Respekt und Toleranz.

sid

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