Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Sport

Elf "echte" Marken in Deutschlands Eliteligen

24.01.2013 | 11:54 Uhr

86 Bundesligisten in fünf Ligen - und nur elf "echte" Marken: Zu diesem Ergebnis ist eine umfassende Markenstudie des Deutschen Instituts für Sportmarketing (DISM) gekommen.

Stuttgart (SID) - 86 Bundesligisten in fünf Ligen - und nur elf "echte" Marken: Zu diesem Ergebnis ist eine umfassende Markenstudie des Deutschen Instituts für Sportmarketing (DISM) gekommen. "Viele Sportvereine sehen sich gerne selbst als Marke. Ob sie aber auch tatsächlich eine Marke sind, entscheiden nicht die Vereine selbst, sondern entscheidet alleine die Wahrnehmung der Fans", sagte Professor André Bühler, der Direktor des DISM.

Untersucht wurden die Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga, der Handball-Bundesliga (HBL), der Basketball Bundesliga (BBL) und der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Kaum verblüffen dürfte bei einem Blick auf die Ergebnisse, dass Fußball-Rekordmeister Bayern München ganz oben thront und von 92,6 Prozent der 4600 befragten Sportfans als Marke wahrgenommen wird. Dass an zweiter Stelle die Handball-Mannschaft des THW Kiel (78,8) rangiert und Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig (64,7) ähnlich viel Ansehen genießt wie Borussia Dortmund (67,2), dürfte allerdings überraschen.

"Nur Vereine, die ein bestimmtes, einheitliches Vorstellungsbild in den Köpfen der Fans erzeugen, sind echte Marken", erklärte Bühler die Rangliste.

Die elf "echten" Marken: 1. FC Bayern München (92,6 Prozent), 2. THW Kiel (78,8), 3. FC St. Pauli (70,1), 4. Borussia Dortmund (67,2), 5. Bayern München Basketball (66,0), 6. Brose Baskets Bamberg (65,7), 7. Eintracht Braunschweig und Alba Berlin (64,7), 9. Eisbären Berlin (52,4), 10. 1. FC Kaiserslautern (50,9), 11. Schalke 04 (43,4)

sid

Facebook
Kommentare
Umfrage
Dortmund in der Krise - Kann der BVB seine Saisonziele noch erreichen?

Dortmund in der Krise - Kann der BVB seine Saisonziele noch erreichen?

 
Aus dem Ressort
Der neue Streit um BVB-Star Reus
Kommentar
Karl-Heinz Rummenigge, Chef des Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München, hat die Debatte um einen Wechsel von Borussia Dortmunds Star Marco Reus nach München erneut angeheizt. Darf Rummenigge das lostreten? Ja, darf er. Ein Kommentar
Bayer soll über gegen St. Petersburg 90 Minuten Gas geben
Champions League
In Stuttgart gab Bayer 04 leichtfertig ein 3:0 aus der Hand - nun soll sich das Schmidt-Team in der Champions League gegen St. Petersburg 90 Minuten hochkonzentriert zeigen. Bayer-Chef Schade spricht von einem "Sechs-Punkte-Spiel".
Marvin Ducksch ist in Paderborn angekommen
Teamgeist
Rapport beim Manager, Platz auf der Tribüne - doch Marvin Ducksch kämpft sich zurück ins Team. Am Wochenende erzielte der ehemalige Dortmunder den sehenswerten 1:1-Ausgleich gegen Frankfurt und brachte seinen SC Paderborn damit auf die Siegerstraße.
Nani ist der Chef von Schalke-Gegner Sporting Lissabon
Schalke-Gegner Sporting
Der 27-jährige Nani kehrte im Sommer auf Leihbasis vom englischen Spitzenklub Manchester United zu seinem Jugendverein Sporting Lissabon zurück. Schalke-Trainer Roberto Di Matteo hat vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag aber noch andere Sporting-Spieler im Blick.
BVB und Galatasaray: In Kesers Brust schlagen zwei Herzen
Champions League
Erdal Keser schoss einst für Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul Tore. Am Mittwoch treffen die Klubs in der Champions League aufeinander. Der BVB-Krise traut Keser nicht. "Dortmund ist nach Bayern München die stärkste Mannschaft der Bundesliga."