Elf "echte" Marken in Deutschlands Eliteligen

86 Bundesligisten in fünf Ligen - und nur elf "echte" Marken: Zu diesem Ergebnis ist eine umfassende Markenstudie des Deutschen Instituts für Sportmarketing (DISM) gekommen.

Stuttgart (SID) - 86 Bundesligisten in fünf Ligen - und nur elf "echte" Marken: Zu diesem Ergebnis ist eine umfassende Markenstudie des Deutschen Instituts für Sportmarketing (DISM) gekommen. "Viele Sportvereine sehen sich gerne selbst als Marke. Ob sie aber auch tatsächlich eine Marke sind, entscheiden nicht die Vereine selbst, sondern entscheidet alleine die Wahrnehmung der Fans", sagte Professor André Bühler, der Direktor des DISM.

Untersucht wurden die Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga, der Handball-Bundesliga (HBL), der Basketball Bundesliga (BBL) und der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Kaum verblüffen dürfte bei einem Blick auf die Ergebnisse, dass Fußball-Rekordmeister Bayern München ganz oben thront und von 92,6 Prozent der 4600 befragten Sportfans als Marke wahrgenommen wird. Dass an zweiter Stelle die Handball-Mannschaft des THW Kiel (78,8) rangiert und Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig (64,7) ähnlich viel Ansehen genießt wie Borussia Dortmund (67,2), dürfte allerdings überraschen.

"Nur Vereine, die ein bestimmtes, einheitliches Vorstellungsbild in den Köpfen der Fans erzeugen, sind echte Marken", erklärte Bühler die Rangliste.

Die elf "echten" Marken: 1. FC Bayern München (92,6 Prozent), 2. THW Kiel (78,8), 3. FC St. Pauli (70,1), 4. Borussia Dortmund (67,2), 5. Bayern München Basketball (66,0), 6. Brose Baskets Bamberg (65,7), 7. Eintracht Braunschweig und Alba Berlin (64,7), 9. Eisbären Berlin (52,4), 10. 1. FC Kaiserslautern (50,9), 11. Schalke 04 (43,4)